Saisonstart geglückt…!!!

26. Dezember 2013

Heute begann für mich die Radquer-Saison. Leider etwas später als die anderen Jahren, aber es liess sich leider nicht anders einrichten, zusätzlich machte mir die heftige Grippe noch einen Strich durch die Rechnung.
Dagmersellen wurde nun auch für mich bereits zur Tradition, über den Speaker habe ich erfahren, dass ich bereits 2007 am Start war und seither immer auf dem Podest stand.
Die erste Runde gelang mir sehr gut und ich konnte das Feld anführen. Da ich erst zwei Trainings auf dem Crosser absolviert habe, bin ich bei den Hürden noch abgestiegen und nicht gesprungen. Genau dort attackierte die junge Sina Frei und übernahm die Führung. Ich konnte ihr nicht folgen und fuhr ihr immer zwischen 15 und 20 Sekunden hinterher. Nach 5 Runden total ausgekühlt und durchnässt erreichte ich auf dem 2. Rang das Ziel. Für das erste Rennen seit einigen Monaten bin ich sehr zufrieden!

Trainingsstart

17. Dezember 2013

Nach dem Trainingsstart Mitte November nahm ich noch erfolgreich am Basler Stadtlauf teil, wo ich in meiner Kategorie auf den guten 8. Rang lief. Danach jedoch kam ein heftiger Rückschlag. Eine schwere Grippe band mich 10 Tage ans Bett. Ich habe mich noch nie so schwach gefühlt…
Nun habe ich mein Training wieder aufgenommen und spule die ersten Kilometer hier auf Gran Canaria ab. Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen geht eben alles etwas einfacher. Die Müdigkeit und das schlappe Gefühl nach der Grippe verschwindet langsam und es geht wieder berghoch, jeden Tag etwas besser!

Probleme mit der Homepage

24. Oktober 2013

Wegen technischen Problemen kann ich euch leider nicht auf dem Laufenden halten…wir arbeiten daran, das Problem so schnell wie möglich zu lösen!

Kultur - Pause

16. Oktober 2013

Mit meinen Eltern und Verwandten durften ich und mein Freund Markus 4 Tage in Frankreich an der Loire verbringen. Natürlich standen die berühmten Loire-schlösser auf dem Programm und dass wir möglichst viele von den imposanten Bauten bestaunen konnten, standen gerade jeden Tag 3 Schlösser auf dem Programm. Den ganzen Tag unterwegs wurden wir am Abend jedes Mal bei einem Gourmet Essen verwöhnt! Herzlichen Dank für die eindrucksvollen Tage!!!

Guiyang International MTB Invitational XCO Race

22. September 2013

Das Cross Country Rennen war geprägt vom physisch sehr anspruchsvollen Rundkurs und von der ungewohnten Hitze mit Feuchtigkeit. Wir starteten um 11 Uhr und hatten 6 Runden zu bewältigen, mir war schon beim Start bewusst, dass es eher ein langes Rennen geben würde. In der ersten Runde setzten sich Julie Bresset und ich vom Rest des Feldes ab. Julie gelang es dann auch nach der Feedzone mich zu überholen und sogleich zu distanzieren. Von da an fuhren wir ein eher einsames Rennen. Die erste Runde absolvierten wir noch unter 15 Minuten, doch danach ging es nicht mehr ganz so schnell voran! Zu Beginn hatte ich etwas Mühe genug zu trinken und versuchte nicht zu überdrehen. Hinter mir wurde der Abstand immer grösser und so konnte ich das Rennen ideal einteilen und meinen Rhythmus fahren. Nach 1:35.24 Stunden erreichte ich rund eine Minute hinter der Weltmeisterin Julie Bresset den zweiten Rang. Ich war froh, das Rennen ohne Überhitzung oder Dehydrierung überstanden zu haben!
Nach einer pompösen Siegerehrung und der Schlussfeier geht nun das Abenteuer China langsam dem Ende entgegen! Ich durfte interessante Eindrücke sammeln und neue Erfahrungen machen!

Guiyang International MTB Invitational Race

21. September 2013

Auf Einladung durfte ich nach China reisen, um zwei internationale Rennen zu bestreiten. Nach dem wir sehr komfortabel, wir erhielten ein Upgrade und durften in die Business Class sitzen oder liegen, von Zürich nach Peking flogen, ging es nach einem kleinen Aufenthalt nochmals 3 Stunden weiter in die 4 Millionen Stadt Guiyang. Dort sind wir in einem modernen Hotel der gehobenen Klasse untergebracht und dürfen einen hohen Standart geniessen. Jedem Athlet wurde zudem ein Volontier zugeteilt, der sowohl als Dolmetscher als auch als sonstige Hilfe grossartig ist.

Heute stand die Eröffnungsfeier sowie ein Short Race auf dem Programm. Das Rennen wurde auf der verkürzten Cross Country Strecke ausgetragen und dauerte 28 Minuten plus eine Runde. Die Weltmeisterin Julie Bresset, die slowenische Meisterin Blaca Klemencic und ich konnten uns früh vom Rest des Feldes absetzen und fuhren gemeinsam bis zur letzten Runde. Erst in der letzten Runde wurde richtig attackiert, Julie konnte sich etwas absetzen und ich lies mehr oder weniger widerstandslos Blaca Klemencic an mir vorbei. Da ich weiss, dass ich mich nach einem harten Training oder Rennen eher schlecht erhole, wollte ich in der letzten Runde nicht noch alle Körner verbrauchen. Morgen findet nämlich das Cross Country Rennen statt und da möchte ich wieder vorne mitfahren können. Ich hoffe diese Taktik geht auf...

Nihau aus China!!!

Weltcupfinal in Hafjell vom 14. September 2013

14. September 2013

Beim Weltcup Final im norwegischen Hafjell ging es nochmals um viele Punkte und um die letzten Verschiebungen im Gesamtweltcup.
Ich nahm mir Einiges vor und wollte zumindest meinen 6. Rang in der Gesamtwertung verteidigen. So einfach war dies jedoch nicht, denn wir lagen alle ziemlich nahe beisammen, sogar ein 5. Rang und somit der letzte Platz auf dem Podium wäre theoretisch noch möglich gewesen.
Mit der Nummer 5 stand ich an der Startlinie und kam auf den ersten Metern ganz gut weg. Es wurde jedoch extrem schnell gestartet und ich reihte mich dann in den top 15 ein. Leider erwischte ich noch in der ersten Runde einen der unzähligen spitzen Steinen und hatte ein plattes Hinterrad zu beklagen. Als ich dann mit einem neuen Hinterrad das Rennen wieder aufnehmen konnte lagen nur noch 10 Fahrerinnen hinter mir. Es lief also nicht ganz nach meiner Vorstellung. Ich gab jedoch nicht auf und kämpfte weiter, Tritt für Tritt, Rang für Rang weiter nach vorne. Zum Schluss reichte es noch für den 17. Rang. Sicherlich eine Enttäuschung, doch mit den Rundenzeiten nach dem Defekt und der 8. Zeit in der Schlussrunde kann ich sehr zufrieden sein. In der Gesamtwertung fiel ich leider wegen 6 fehlenden Punkte noch auf den 8. Rang zurück...was eigentlich auch nicht ganz so schlecht ist!

Weltmeisterschaften in Pietermaritzburg (SA) vom 31. August und 1. September 2013

4. September 2013

Mit guten Erinnerungen flog ich mit der Nationalmannschaft nach Südafrika. Zum einen gefällt mir das Land und die Leute und zum anderen konnte ich an den Weltcuprennen in Pietermaritzburg immer gute Ergebnisse herausfahren. Die Strecke wurde für die WM nur sehr geringfügig verändert und so fühlte ich mich bereits bei der ersten Streckenbesichtigung sehr wohl. Ich hatte bei den technischen Passagen wie bei den Steingärten oder den Sprüngen kaum Mühe und konnte eine schnelle und direkte Linie fahren. Aus Übermut stürzte ich dann ein Tag vor dem Cross Country doch noch etwas unglücklich im langen Steingarten und schlug mir das Knie ziemlich heftig auf einem Stein an...
Am Renntag zeigte sich, dass es auf dem Bike besser ging als zu Fuss...
Ich startete ausgezeichnet, konnte mich sofort an die Spitze des Feldes setzen und kam so nie in einen unkontrollierbaren Pulk hinein. Ich musst bei den ersten Verengungen und steilen Aufstiegen nicht absteigen und konnte einfach mein Tempo fahren. Meine Taktik ging super auf.
Nach der Hälfte der ersten Runde, kurz vor dem höchsten Punkt erfolgte eine Tempoverschärfung, der ich nicht um jeden Preis folgen wollte. Ich dachte mir, dass ich dann in der Abfahrt sicherlich wieder aufschliessen könne. Leider stürzte in einer sehr steilen und schwierigen Treppenpassage die Italienerin Eva Lechner und ich war eine der ersten, die dann die Umfahrungslinie nehmen musste. Ich verlor somit unverschuldet sicherlich 10 Sekunden auf die Gruppe, das war einfach Pech. In der nächsten technischen Passage, dem langen Steinfeld nahm ich mir vor, wieder etwas an Boden gut zu machen. Ich fuhr mit hohem Tempo hinein, fuhr auf die Russin Irina Kalentieva auf, die machte direkt vor mir einen Fehler, stürzte und blockierte somit meine Weiterfahrt. Erneut verpasste ich den wichtigen Anschluss an eine Gruppe unverschuldet...
In der zweiten Runde hatte ich dann Mühe meinen Rhythmus zu finden, wurde in den technischen Passagen wieder etwas aufgehalten und konnte somit meine Rangierung auch nicht verbessern.
Erst als die gestürzte Italienerin Eva Lechner von hinten heranbrauste, konnte ich auf den Schnellzug aufspringen und den Turbo zünden. Mit guten Rundenzeiten in den letzten drei Runden konnte ich mich noch etwas nach vorne kämpfen und belegte schliesslich den 12. Schlussrang. Mit meiner Leistung war ich zufrieden, mehr lag einfach nicht drin.

Eliminator:
Das Sprintrennen wird bei den Weltcups immer vor dem Cross Country ausgetragen. Da ich damit schlechte Erfahrungen gemacht habe, habe ich nun meistens auf diese Disziplin verzichtet. Bei der WM fand das Eliminator Rennen aber ein Tag nach dem Cross Country auf dem Programm und so freute ich mich wieder einmal bei einem Sprint dabei sein zu können. Beim Eliminator werden jeweils vier Fahrerinnen gleichzeitig auf die ca. 1.5km lange Runde geschickt. Die zwei Bestklassierten qualifizieren sich dann für die nächste Runde. Zuerst musste aber jede Fahrerin eine Runde auf Zeit fahren um sich für die Finalläufe zu qualifizieren. Zeitfahren gehört nicht zu meinen Stärken aber mit dem 13. Rang qualifizierte ich mich deutlich für die 1/8 Finale. In meinem Heat gab es keine grossen Namen und so hatte ich gute Chancen eine Runde weiter zu kommen. Ich startete schnell und bog zusammen mit der Russin in die erste Kurve ein. Sie übernahm die Führung aber ich blieb ihr dicht am Hinterrad. Zwei, drei mal versuchte ich sie zu überholen, doch sie liess mich nicht vorbei. Als wir dann auf einen breiten Weg einbogen wollte ich meine Chance nützen und versuchte mit viel Tempo von hinten an ihr vorbei zu fahren. Doch bevor ich überhaupt realisierte was geschah, verliess die Russin unvorhergesehen ihre Linie, stellte die Ellenbogen und ich stürzte mit einem heftigen Aufprall auf den Boden. Statt das Rennen zu beenden humpelte ich begleitet vom Schweizer Arzt enttäuscht von der Strecke. Wütend über die Unfairness der Russin und die verpasste Chance beim Eliminator gut abzuschneiden liess ich mich verarzten, was wohl härter war als Rennen zu fahren!

Video vom Eliminator
Mein Heat startet bei 13:16

BMC Cup in Muttenz vom 24. August 2013

4. September 2013

Für die WM Hauptprobe in Muttenz kamen erneut ein paar grosse Namen des Mountainbikesports aufs Schänzli um sich nochmals international zu messen. Mit Julie Bresset stand sogar die akutelle Weltmeisterin am Start..trotzdem wurde ich mit der Nummer eins aufgerufen, das lag nicht an meinem Heimvorteil, sondern weil ich trotz den grossen Namen, die bestklassierte Fahrerin auf der Weltrangliste war.
nach den zwei Runden auf der Pferderennbahn wurden wir auf die Cross Country Strecke losgelassen. Beim kurzen aber steilen Aufstieg ging es schon ziemlich zur Sache, da es vor unserem Rennen einige Stunden geregnet hatte, war der Boden aufgeweicht und tief. Mit den frischen noch nicht ganz so müden Beinen, ging es aber noch relativ gut, sich fahrend hochzuquälen. Ich konnte hinter Kathrin Stirnemann als zweite in die Abfahrt, über die Holzbrücke und den langen Trail der Birs entlang wieder zurück ins Schänzli Areal. Leider war mein Vorderreifen nicht ganz so griffig, wie die meiner Konkurrentin und so rutschte ich bei ein zwei Kurven zu viel aus und musste Kathrin Stirnemann ziehen lassen. Als es auf die zweite Runde ging, schloss die Gruppe von hinten zu mir auf und wir machten uns gemeinsam auf die Verfolgung. Beim zweiten Mal den Aufstieg verliessen mich bereits die Kräfte in den Beinen etwas, oder der Boden wurde noch tiefer, auf jeden Fall mussten wir alle rennend den Berg hoch und da zeigte ich eine miserable Leistung. Alle hüpften wie Gazellen an mir vorbei und ich hatte das Gefühl richtig im Schlamm festzukleben. So fest ich mir in den technischen Passagen auch Mühe gab die Lücke zu schliessen, gelang es mir leider nicht mehr zur Spitze nach vorne zu fahren. So fuhr ich die restlichen Runden mit einem sicheren Abstand nach vorne und nach hinten zu ende und platzierte mich auf dem doch etwas enttäuschenden 5. Schlussrang. In der Gesamtwertung konnte ich mich aber noch verbessern und durfte als 3. in der BMC Cup Jahreswertung doch noch aufs Podium steigen.

EKZ Cup in Eschenbach vom 18. August 2013

20. August 2013

Innert einer Woche darf ich gleich an zwei sogenannten Heimrennen teilnehmen. Das erste Heimrennen bestritt ich am Sonntag in Eschenbach. Der Ok Präsident des EKZ Cups in Eschenbach war nämlich gleich auch mein Freund. In seiner Heimat, die langsam auch etwas zu meinem Zuhause wird, durfte ich an einem sehr gut organisiertem Rennen mit einer sehr abwechslungsreicher und interessanter Strecke an den Start gehen. Die Konkurrenz war ungewöhnlich gross und mit Corina Gantenbein und Esther Süss stand gleich noch zwei WM-Teilnehmerinnen am Start.
Ich nahm mir nicht sehr viel vor, wollte das Rennen einfach ins Training integrieren und rechnete mir nach der intensiven Trainingswoche mit schweren und müden Beinen nicht sehr viel aus. Esther Süss schlug ein hohes Tempo vor und verabschiedete sich dann auch schon bald nach dem Start vorne weg. sie baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Ich fuhr lange mit Corina zusammen, merkte aber, dass ich bei einigen Passagen etwas mehr Druck auf den Pedalen hatte. Als Corina in einem steilen Aufstieg etwas zu nahe auf mich auffuhr und dann absteigen und laufen musste, konnte ich die entscheidende Lücke aufreissen. Für mich etwas überraschend durfte ich dann nach rund einer Stunde Renndauer den zweiten Rang feiern.
Mein zweites "richtiges" Heimrennen findet am kommenden Samstag auf dem Schänzli in Muttenz statt. Der BMC Cup Final verspricht mit den hochkarätigen Startfeldern nochmals einiges an Spannung. Vielleicht schaffe ich in der Gesamtwertung sogar noch den Sprung aufs Podest...der Start der Elite Damen ist am Samstag, 24. August um 14 Uhr!!!
©Heule

Weltcup in Mont Sainte Anne (CAN) vom 10. August 2013

11. August 2013

Grosse Enttäuschung beim Weltcup in Kanada! Leider spielten zu viele Faktoren nicht mit und ich erreichte nur den absolut enttäuschenden 17. Rang. Als gerade eine kleine Aufholjagd startete erwischte ich noch einen spitzen Stein und beklagte einen platten Vorderreifen. Es ging einfach nicht auf...
Das einzig Positive ist wohl, dass ich den 6. Rang in der Gesamtwertung verteidigen konnte.

Live-Übertragung vom Weltcup in Kanada

9. August 2013

Morgen Samstag findet hier in Mont Sainte Anne der zweitletzte Weltcup dieser Saison statt.
Ich starte um 17:30 Uhr Schweizer Zeit und ihr könnt auf www.redbull.tv live dabei sein.
Viel Spass und drückt mir die Daumen...

Weltcuprennen in Andorra vom 27. Juli 2013

29. Juli 2013

Es sollte das erste Rennen sein, welches ich im Schweizermeister-Trikot bestreiten durfte. Doch lange stand es auf der Kippe, ob die frisch gedruckten Trikots den Weg bis nach Andorra finden würden!
Pünktlich zum Start am Samstag Mittag konnte ich das Schweizermeister-Trikot überziehen und startete als 9. der Weltrangliste in der zweiten Reihe. Die Strecke beinhaltete zwar keine sehr grosse technische Schwierigkeiten, war aber dafür physisch umso anspruchsvoller auch weil das Rennen auf über 1900 Meter über Meer statt fand. Im Skigebiet Vallnord schlängelte sich die Strecke über steile Skipisten hoch und über flowige, sehr schnelle Singletrails wieder runter. Zweimal pro Runde musste man einen steilen Skihang bezwingen, hinzu kam ein heftiger Wind, der einem die Flachpassagen ebenfalls als Aufstiege vorkommen liess.

Für einmal erwischte ich einen schlechten Start. Ich kämpfte fast zwei Runden immer hinter dem falschen Hinterrad. Egal welche Linie ich wählte, welches Hinterrad ich fokussierte, immer vor mir strauchelte die Fahrerin. Sei es, weil sie in einen Stein fuhr, oder ihr die Kette rausfiel, oder sie die falsche Linie wählte...es war ein harziger Beginn, den mich zwischenzeitlich bis auf den 18. Rang verdrängte. In den folgenden drei Runden versuchte ich aber klug zu fahren, überlegte meine Attacken und Überholmanöver gut und versuchte bei den windigen Passagen immer jemanden vor mir zu haben. Dies gelang mir dann ausgezeichnet und ich verbesserte mich Rang um Rang. In den letzten drei Runden erreichte ich zweimal die 5. beste Rundenzeit und einmal sogar noch die 2. beste Rundenzeit, durch diese Aufholjagd erkämpfte ich mir noch den sehr guten 6. Schlussrang und schrammte nur gerade wegen 10 Sekunden am Fünferpodest vorbei.

Mit einem guten Start wäre sicher mehr drin gelegen, aber ich habe nicht aufgegeben und weitergekämpft. Über das ganze Rennen gesehen bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden und konnte mich dadurch im Gesamtweltcup auf den 6. Zwischenrang verbessern.

Falls ihr das Rennen nochmals anschauen möchtet, hier das gesamte Rennen auf Redbull TV.
©Küstenbrück

Wie ich die SM erlebte...

9. Juli 2013


Nachdem ich in diesem Jahr schlechte Erfahrungen gemacht habe vor dem Cross Country Rennen ein Eliminator Rennen zu bestreiten, habe ich auch an der SM auf diesen Wettkampf vom Freitag Abend verzichtet.

Dieses Jahr wusste ich, dass der Titel der Schweizermeisterin möglich sein kann, wenn ich dann mein Leistungspotential abrufen kann. Meine grösste Konkurrentin war im Vorfeld Esther Süss und so zeichnete sich auch im Rennen schon bald ein Zweikampf zwischen uns zwei ab.
Ich erwischte einen guten Start und konnte auf den ersten Metern die Führung übernehmen, bald schon kam Esther Süss von hinten, überholte mich und schlug ein extrem hohes Tempo an. Ich biss mich an ihrem Hinterrad fest und wusste, wenn ich eine Chance auf das Trikot behalten möchte, dann muss ich jetzt dran bleiben. Ich spürte nicht nur die Milchsäure in meinen Beinen, nein, sogar meine Arme fingen an zu brennen. Ein kurzer Blick nach hinten zeigte, dass wir uns schon deutlich vom Rest des Feldes absetzten konnten. Ich rettete mich in die Abfahrt und konnte dort das erste Mal nach dem langen Aufstieg wieder durchschnaufen. Bei einer kurzen Gegensteigung und der letzten technischen Passage vor der ersten Ziel durchfahrt übernahm ich wieder die Führung. Nach der ersten kleinen Runde ging es nun für 5 mal auf die grosse Runde. Im Teeraufstieg überholte mich Eshter Süss wieder und ich versuchte erneut mit vereinten Kräften an ihrem Hinterrad zu bleiben. Ihre laute Atmung verriet mir aber, dass auch sie am Limit fuhr. Leider gelang es mir erneut nicht als erste in die Abfahrt zu kommen. Die erste Kurve fuhr mir dann aber Esther zu zögerlich und so überholte ich sie in einer Wurzelpassage, wobei ich eigentlich für die erst kurze Renndauer viel Risiko auf mich nahm. Doch es stellte sich schnell heraus, dass es die richtige Entscheidung war. Den Rest der Abfahrt brachte ich sauber hinter mich und nun ging es in die kurvenreiche Passage mit vielen Absätzen, Wurzeln und Steinen. Zwischen durch gab es ein paar kurze aber steile Rampen zu bezwingen, alles auf wurzelübersätem Untergrund. Ich bemerkte, dass meine Konkurrentin etwas Mühe hatte, die kurzen Aufstiege zu drücken und ich fuhr ein paar Sekunden Vorsprung heraus. Auf dem flachen Zwischenstück vor dem steilen, längeren Wiesenaufstieg konnte Esther die Lücke wieder schliessen. Doch im Aufstieg bemerkte ich, dass ich heute auch in den Aufstiegen stärker war. Ich konnte bis oben einen Vorsprung von ca. 10 Sekunden herausholen. In der schnellen Waldwiesenabfahrt musste ich konzentriert bleiben, denn es gab immer wieder heikle Kurven oder verdeckte Wellen und Löcher in der Alpenwiese. Bis zur zweiten Zieldurchfahrt wuchs der Vorsprung auf 15 Sekunden an. Eigentlich ein Katzensprung und ich fühlte den Druck, den Esther Süss mir machte. Sie gab lange nicht auf und kämpfte um den Anschluss. Dies gab mir den Kampfwillen den Vorsprung zu vergrössern, was mir auch jede Runde um etwa 10 Sekunden gelang. Der Weg war frei für den langersehnten Sieg. Dass mir dies an der Schweizermeisterschaft gelingen konnte war umso grossartiger. Doch zuerst galt es die letzte Runde noch zu überstehen, nochmals gab ich alles in den Aufstiegen, die Abfahrten nahm ich etwas ruhiger, um es kontrolliert und sicher nach Hause zu fahren. Nach dem letzten langen Wiesenanstieg kam langsam das Gefühl, dass ich es tatsächlich schaffen kann. Die letzte Abfahrt, die letzten Meter, Verwandt und Bekannte, die mir am Streckenrand zuriefen, ein unglaubliches Gefühl. Nach etwas über 1.5h durfte ich mit einem dann doch sicheren Vorsprung von 50 Sekunden meinen 4. Schweizermeistertitel bei der Elite feiern!

Schweizermeisterin 2013 !!!

7. Juli 2013

Heute durfte ich in der Lenzerheide zum 4. mal bei den Elite Damen das Schweizermeister Trikot entgegennehmen! Ein Sieg mit folgen...ich darf nun ein Jahr lang mit dem Schweizerkreuz auf dem Trikot umher fahren!!!
Bericht folgt...

Marathon WM in Kirchberg i.T. (A) vom 29. Juni 2013

3. Juli 2013


Da die Marathon WM in den Kitzbüheler Alpen statt fand und die Kitzbüheler Alpen ein grosser Sponsor von unserem Team Ghost Factory Racing ist, wurde es erwünscht, dass ich für einmal an einem Marathon starte. Meine Erfahrungen im Bereich Marathondistanz sind sehr klein. Ein Rennen über 85 km und mit 3700 Höhenmetern, die zu erklimmen waren, hatte ich noch nie zuvor absolviert. Bereits eine ungewohnte Situation für mich war, um 8:30 an der Startlinie zu stehen. Ich hatte ziemlich Mühe zu so früher Uhrzeit genug Frühstück für so ein langes Rennen zu essen. Die ersten 6km führten flach im Tal von Kirchberg nach Brixen. Das Feld blieb zusammen und fuhr geschlossen im Peleton. Kurz vor dem ersten Aufstieg merkte ich, dass ich zu wenig Luft im Hinterrad hatte. Ich musste irgendwo in eine Scherbe gefahren sein. Das ganze Feld zog an mir vorbei während dem ich den Platten flickte. Es dauerte länger als mir lieb war und so überholte mich schliesslich auch noch das Besen-Motorrad. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis ich das Schlussmotorrad und die hintersten Fahrerinnen ein- und überholen konnte. Nach ca. 1:30 h ging es in den zweiten Aufstieg, da ich nun sowieso nichts mehr mit den Top 10 Platzierungen zu tu hatte gönnte ich mir beim Verpflegungsstand eine kurze Pause und hamsterte ein paar feine Guetzli, denn langsam kam auch der Hunger wieder. Auf den nächsten 1000 Höhenmetern hinauf, konnte ich erneut einige Fahrerinnen überholen, obwohl sich die Beine nicht mehr so frisch anfühlten. Dieser Aufstieg führte uns von 800 MüM bis auf 1950 MüM und war damit der längste Anstieg. Ich versuchte mein Tempo zu halten und freute mich auf die Abfahrt. Leider beinhaltete die Abfahrt einige Flachpassagen und Gegensteigungen, die meine Beine weiter brennen liessen. Nichts war mit der Erholung für die Beine. Alleine im Gegenwind kämpfte ich mich zum letzten Aufstieg. Hier holte mich leider eine Gruppe wieder ein. Ich versuchte mich nicht beirren zu lassen und mein Tempo weiter zu fahren. Das Leiden begann, die letzten 1000 Höhenmeter zerrten an meinen Reserven. Ich musste aufpassen, dass ich mich genügend verpflegte und versuchte an die letzte technisch sehr anspruchsvolle Abfahrt zu denken. Diese Abfahrt war der Ansporn, das ganze Rennen durchzuziehen und ich wusste, dass ich dort sehr viel Zeit gegenüber den Marathonfahrerinnen herausholen konnte.
Endlich nach fast 5 Stunden zum letzten mal oben angekommen ging es in die Abfahrt, doch mit dieser Vorbelastung war es auch für mich nicht ganz einfach die Konzentration zu behalten und den schwierigen 7 km langen Trail fehlerfrei zu fahren. Es lief mir aber gut und viel besser als der Konkurrenz. Ich konnte in der letzten Abfahrt noch 6 Fahrerinnen überholen und erreichte nach über 5 Stunden den 20. Schlussrang. Das heisst, dass ich nach meinem Defekt noch 40 Fahrerinnen überholen konnte, so gesehen war ich mit meinem Rennen zufrieden!
Bis zum Sonntag muss ich mich wieder gut erholen. Es geht in der Lenzerheide bei der Schweizermeisterschaft um das begehrte Trikot mit dem Schweizerkreuz.
©Küstenbrück

EM in Bern vom 23. Juni 2013

24. Juni 2013

Hier ein paar Links zur Berichterstattung von der EM in Bern...

Sportpanorama vom Schweizer Fernsehen

Swiss-Cycling

Vorschau EM

22. Juni 2013

Morgen um 11 Uhr geht es nun auf dem Gurten um die XC EM Medaillen. Ich möchte ganz vorne mitkämpfen und am liebsten mit einer leuchtenden Medaille zurück kommen...

Im folgenden Interview erfahrt ihr noch mehr...

Weltcup im Val di Sole (I) vom 15. Juni 2013

16. Juni 2013

Vom BMC Cup in Gränichen nahm Katrin Leumann nicht viel Gutes mit. Nach zwei Stürzen musste sie das Rennen aufgeben, da ihr Bike nicht mehr fahrtauglich war. Als Andenken blieb ihr eine grossflächige Schürfung unterhalb des Knies und am Schienbein.

Dies hinderte Katrin Leumann jedoch nicht daran am dritten Weltcup von dieser Saison zu starten. Im italienischen Val di Sole fand bereits einmal die WM statt, die Strecke wurde jedoch immer wieder umgebaut und angepasst. Die neue Strecke war geprägt von den sehr steilen Anstiegen, einmal über eine Wiese, dann wieder auf einem Schotterweg oder auf einem ruppigen Waldtrail. Die Abfahrten dazwischen waren eher unrhythmisch und erforderten höchste Konzentration, dies war nach den harten Aufstiegen gar nicht so einfach.
Nach den weniger grandiosen Resultaten fiel Katrin Leumann in der Weltrangliste vom 4. auf den 10. Rang zurück und musste aus der zweiten Startreihe ins Rennen gehen. Für die Schnellstarterin jedoch kein Problem. Leumann reihte sich in den Top 15 ein, wurde aber in den Abfahrten von einer technisch schwächeren Person immer wieder aufgehalten und verpasste somit den Anschluss an die Spitzengruppe. "Da die Temperaturen extrem hoch waren, wollte ich vermeiden auf den ersten Runden zu überdrehen. Ich versuchte einen hohen Rhythmus zu fahren, ohne an meine Grenzen zu stossen", kommentierte Leumann ihre Taktik. Daher versuchte sie auch nicht auf Biegen und Brechen den Kontakt nach vorne wieder herzustellen. Auf den letzten zwei Runden versuchte Leumann das Tempo aber nochmals zu erhöhen und verbesserte sich dank zwei 7. besten Rundenzeiten noch in die Top 10. Mit 3:24 Minuten Rückstand auf die Siegerin erreicht Leumann das Ziel auf dem guten 9. Schlussrang. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen, die ganze Woche über haderte ich mit einer heiseren Stimme und viel Schleim im Hals und Lunge. Ich könnte mir vorstellen, dass dies eine allergische Reaktion ist", meinte Leumann.
Bis zur EM vom 23. Juni auf dem Berner Gurten sollten diese Symptome jedoch wieder abklingen und der Weg ist frei zu einem guten Rennen.
©Küstenbrück

Selektioniert

5. Juni 2013

Ich wurde in den letzten Tagen definitiv für die Europameisterschaften vom 23. Juni 2013 in Bern auf dem Gurten selektioniert. Nach den sehr guten Resultaten der vergangenen Rennen war die Selektion eine logische Folge. Nun konzentriere ich mich voll und ganz auf die EM. Mein Ziel ist es für die Schweiz eine Medaille zu gewinnen.
Um diesem Ziel etwas näher zu kommen, verlegte ich mein Training vom regnerischen Norden über das Wochenende kurzerhand in den südlichen Kanton der Schweiz. Im Tessin konnte ich während drei Tagen ideal trainieren und profitierte nicht nur vom sommerlichen Wetter sondern auch von der guten Infrastruktur der Centro Sportivo Tenero. Dort konnte ich das Krafttraining und die Laufeinheiten absolvieren. Herzlichen Dank!!! Nach den Einheiten im Centro Sportivo rockte ich die Trails an der Cimetta, um den Monte Tamaro und zwichen Ascona und Intragna. Obwohl das Training schweisstreibend war, konnte ich viel Energie tanken...
Meine Rückenbeschwerden bekommen wir auch Schritt für Schritt wieder in den Griff. Es ist noch nicht optimal aber bis zur EM kommt es gut!

Mein nächstes Rennen ist am Sonntag, 9. Juni in Gränichen

Weltcup in Nove Mesto na Morave (CZ) vom 26. Mai 2013

28. Mai 2013

Wechselbad der Gefühle, oder so nahe liegen Freude und Frust zusammen. In den letzten Tagen musste ich erfahren, wie vergänglich der Erfolg ist, wie schnell man von Top zu Flop kommt und wie filigran mein Körper doch ist. Kein Lastesel, sondern ein edles Rennpferd würde ich sagen!

Leider passte beim Weltcup in Nove Mesto nicht viel zusammen und dennoch bin ich froh, diese wichtigen Erfahrungen gesammelt zu haben.
Am Freitag Abend startete ich beim Eliminator Weltcup. Nach einem Qualilauf auf einer kurzen Strecke, die mit technischen Abschnitten bestückt war, wird dann in 4er Heats gestartet. Immer die zwei Besten qualifizieren sich für den nächsten Heat. Mit einer Zeit von nicht ganz zwei Minuten belegte ich den 11. Zwischenrang. In den Heats konnte ich mich noch um einige Plätze verbessern, erst im Halbfinale unterlief mir ein taktischer Fehler und ich verpasste den Einzug ins Finale. Im kleinen Finale kam dann noch ein technischer Fahrfehler hinzu und bei so einer kurzen Renndauer war damit auch der Wettkampf gelaufen. Ich belegte den zufriedenstellenden 8. Schlussrang.

Am Sonntag startete ich dann von Position 3 zum zweiten Weltcup. Ich war optimistisch mein gutes Resultat von letzter Woche zu bestätigen und freute mich auf ein grossartiges Rennen. Die Strecke hatte zwar keine langen Anstiege dafür sehr steile, und interessante, technisch anspruchsvolle Abfahrten. Eine Strecke auf der ich schon sehr gute Rennen gefahren bin. Bereits kurz nach dem Start jedoch merkte ich, dass ich kaum in der Spitzengruppe mitfahren kann. Schon auf der Startrunde wurde ich von einigen Fahrerinnen überholt. Ich brachte einfach zu wenig Kraft auf die Pedale, konnte keiner Fahrerin anhängen und musste bald einsehen, dass ich mich mit hinteren Rängen begnügen muss. Ich kämpfte und versuchte zu leiden, doch es nützte wenig und ich erreichte mit einem grossen Rückstand nur den 20. Rang. Die Erwartungen sind gestiegen und nach einem 3. Rang bei gleicher Konkurrenz konnte ich mit dem Rennen einfach nicht zufrieden sein.

Eine Erklärung ist, dass es mir beim Eliminator Rennen erneut den Rücken blockierte und ich mit den selben kraftlosen Beinen unterwegs war, wie ich es kenne aus den letzten zwei Jahren. Leider kriegen wir das Problem nicht in nur zwei Tagen in den Griff, die mir blieben bis zum XC Rennen. Natürlich spielte danach auch der Kopf eine Rolle und dennoch weiss ich, dass die gute Form nicht in einer Woche verloren gegangen sein kann.
Nun ist ja genügend Zeit, mein Gestell wieder in Ordnung zu bringen. Mein nächstes Rennen ist am 9. Juni in Gränichen.
Der 3. Weltcup findet am 15. Juni in Val di Sole statt.
©Küstenbrück

Vorschau Weltcup in Nove Mesto (CZ)

24. Mai 2013

Schlag auf Schlag geht es weiter, Albstadt liegt bereits einige Tage hinter uns und der ganze Weltcuptross befindet sich nun im tschechischen Nove Mesto na Morave. Hier fand im Winter die Biathlon WM statt und wir finden hier eine grossartige Infrastruktur vor.
Bereits heute Freitag starte ich zum Eliminator Rennen!
Ab 16:45 fahren wir die Quali. Die Finals beginnen um 18 Uhr.
Am Sonntag geht es dann auf Startposition 3 in den zweiten Weltcup ab 11:30 Uhr live auf Redbull.tv!!!

Hier geht es zur live Übertragung

Ohne Worte

Weltcup in Albstadt (D) vom 19. Mai 2013

19. Mai 2013

Grandioser Weltcupstart für Katrin Leumann vom Ghost Factory Racing Team!!!

Nicht nur durch Glück oder Ausfällen anderer Fahrerinnen sondern mit überzeugender Manier und einer eindrücklichen Leistung bestimmte Leumann mit Eva Lechner aus Italien über weite Strecken das Renngeschehen beim ersten Weltcuplauf im Deutschen Albstadt.
Vom Start weg befand sich die Baslerin in der Spitzengruppe und kontrollierte das Renngeschehen. "Ich hatte super Beine, viel Druck auf den Pedalen und musste in den ersten Runden nie über dem Limit fahren, dies gab mir viel Selbstvertrauen und ein unglaublich gutes Gefühl", meinte Leumann. "Während dem Rennen musste ich mir in Erinnerung rufen, dass ich hier nicht an einem nationalen Rennen bin, sondern grade einen Weltcup anführe!" Sicher und souverän hält sich Leumann über die 6 Runden, nur zwei drei kleine Fehler unterlaufen ihr, die aber nicht zu einem entscheidenden Faktor werden.
Zur Mitte des Rennens konnte sich Maja Wloszczowska aus Polen zum Spitzenduo gesellen. Auch die Fahrerinnen auf Position 4 und 5 sind nicht weit weg und können in den flachen Passagen immer wieder zur Spitze aufschliessen, verloren aber in den Aufstieg immer wieder den Kontakt. "Dies zeigte mir, dass heute ein Platz auf dem richtigen 3er Podest für mich möglich ist. In den zwei letzten Runden wurde das Tempo immer wieder verschärft, so richtig absetzen konnte sich aber niemand", schilderte Leumann das Renngeschehen.
In der letzten Runde kam zum harten Kampf um die vordersten Plätze noch ein weiterer Faktor dazu. Es begann zu regnen und mit der Nässe verwandelte sich die ohnehin schon rutschige Strecke in eine unberechenbare Schlitterpartie. "Plötzlich rutschten die Ränder unter mir weg, immer wieder konnte ich mich in letzter Sekunde noch retten! Es war wie auf einem Eisfeld, ich konnte nicht mehr einschätzen wie gut es hält und entschied mich auf einen sicheren 3. Rang zu setzen", sagte Leumann.
Eva Lechner attackierte in der zweitletzten Abfahrt und konnte sich einen kleinen Vorsprung herausfahren, den sie sich bis ins Ziel nicht mehr nehmen liess. Dahinter kämpften Leumann und Wloszczowska um die Plätze 2 und 3. In der letzten Abfahrt unterlief Leumann einen kleinen Fehler und sie musste die Polin ziehen lassen. Überglücklich erreichte Leumann mit nur 16 Sekunden Rückstand auf die Siegerin den ausgezeichneten 3. Rang. "Ich hatte so Angst, dass ich in der letzten Runde noch stürzen könnte, die Verhältnisse wurden so schwierig, dass ich einfach froh war auf dieser Position noch heil ins Ziel zu kommen! Einfach genial!"

Link zur SRF Berichterstattung

Link zum Bericht auf "Ride"


Resultate

Vorschau Weltcup in Albstadt (D)

17. Mai 2013

Heute startet mit dem Eliminator Rennen die Weltcupsaison 2013 in Albstadt (D).
Ich werde den Eliminator noch auslassen und erst am Sonntag um 11:30 Uhr in den Weltcup starten.
Ihr könnte dank Redbull TV live dabei sein und alle Rennen gemütlich aus der warmen und trockenen Stube mitverfolgen!

Hier geht es zur live Übertragung...

Infos zum Weltcup findet ihr hier...

BMC Racing Cup in Solothurn vom 4. Mai 2013

7. Mai 2013


Anlässlich der Bikedays in Solothurn fand der 3. Lauf des BMC Racingscup statt. Am Freitag Abend gab es ein Eliminator Rennen. In 4er Heats wird gestartet. Die ersten zwei, die nach der kurzen ca. 800 Meter Runde durch die Altstadt und den Schanzengraben als erstes das Ziel passieren kommen eine Runde weiter. Ich kam bis ins Final und schlug dort eine etwas andere Taktik als im Halbfinale an, was nicht ganz aufging. Nachdem ich im Halbfinale alles von vorne gefahren bin, wollte ich im Finale vom 2. Rang aus attackieren. Leider rutschte ich auf der letzten Treppe ungeschickt aus und handelte mir so einen kleinen Rückstand ein, den ich bis ins Ziel nicht mehr wett machen konnte. Ich belegte hinter Kathrin Stirnemann den 2. Rang.

Am Samstag fand dann das Cross Country Rennen statt. Nachdem wir bereits beim Eliminator Rennen total dreckbespritzt ins Ziel kamen, stand uns auch am Samstag nichts anderes bevor. Bereits nach den ersten 100 Metern im Schanzengraben bekam das Fahrerfeld eine braungesprenkelte Farbe. Nach der langen Asphaltpassage bis zum Wald trocknete die erste Schicht Schlamm etwas ein, bevor man in der Abfahrt die zweite Schicht abbekam. Genau in dieser Abfahrt konnte ich die Führende Esther Süss einholen und überholen. Auf der Flachpassage zum Ziel zurück gesellten sich dann noch Kathrin Stirnemann und Andrea Waldis zu uns. Im zweiten Anstieg setzte sich zuerst Esther Süss und danach ich mich ab. Leider konnte ich in der Abfahrt nicht ganz zu Esther aufschliessen und in der Fläche vermochte ich mit Andrea Waldis nicht mehr aufzuschliessen. In der 4. Runde setzte ich mich im Aufstieg nun auch von Andrea Waldis ab und fuhr die Fläche bis ins Zielgelände alleine. Hinter mir harmonierten Andrea und Kathrin Stirnemann jedoch gut und so wurde ich zu beginn der letzten Runde wieder eingeholt. Beim Aufstieg konnte ich wieder eine kleine Lücke herausfahren, doch leider waren es zu wenige Sekunden um mich auf dem 2. Rang ins Ziel zu retten. Kurz vor dem Zielgelände, startete Stirnemann eine Attacke, die ich nicht mehr kontern konnte und so belegte ich hinter Esther Süss und Kathrin Stirnemann den 3. Schlussrang.

Platten-Flicken-Duell

15. April 2013

Hier seht ihr wie ich im Duell gegen Mathias Frank (Strassenprofi) beim Plattenflicken gar nicht so schlecht abschneide.

Sendung von Telebasel (ab der Minute 11:40)

BMC Racing Cup in Tesserete vom 14. April 2013

14. April 2013


Bei ausgezeichneten Bedingungen und bestem Frühlingswetter fand der zweite Lauf des BMC Cups im Tessin statt.

Auf der Strecke mussten zwar nicht so viele Höhenmeter bezwungen werden, doch das wellige Gelände und die vielen Wurzeln machten die Strecke physisch und technisch trotzdem sehr anspruchsvoll. „Das stetige Auf und Ab liegt mir eigentlich nicht so, aber gerne würde ich ein Podesplatz wiederholen“, meinte Katrin Leumann vom Ghost Factory Racing Team.
Katrin Leumann startete wie gewohnt schnell und kam von der Startrunde als erste zurück. In der ersten Steigung bildete sich dann eine 3er-Spitzengruppe wobei sich Esther Süss zum Schluss der Steigung, die zu Fuss bewältigt werden musste, leicht absetzen konnte. Leumann schob sich an Kathrin Stirnemann vorbei und nahm die Verfolgung auf. „Ich hatte gute Beine und viel Zug auf den Pedalen, doch ich schaffte es nicht die Lücke zu schliessen“, berichtete Leumann. Esther Süss baute den Vorsprung stetig aus und fuhr einem sicheren Sieg entgegen. Dahinter wehrte sich Leumann erfolgreich gegen Kathrin Stirnemann und schüttelte sie nach 2 Runden definitiv ab. „Stirnemann hatte immer nur 15 bis 20 Sekunden Rückstand. Ich wollte aber verhindern, dass sie aufschliessen kann, was mir gut gelang“, sagte Leumann.
Nach 1Stunde 20 kam Leumann schliesslich auf dem guten 2. Rang ins Ziel und feierte erneut einen Podestplatz!

Weiter geht es nächste Woche in Heubach mit einem Bundesligarennen. Das Starterfeld erinnert jedoch mehr an einen Weltcup! Etliche europäische Spitzenfahrerinnen werden dieses Rennen in Angriff nehmen. Kommt Leumann wieder mit einem Podestplatz nach Hause?

Bericht im Telebasel

8. April 2013

Das Telebasel hat mich beim Rennen gestern in Schaan begleitet...
Dies ist dabei herausgekommen!

Bericht vom Telebasel


Ab der 4. Minute geht es los...viel Spass
© Michel Studer

BMC-Racing Cup in Schaan vom 7. April 2013

7. April 2013

Erneuter Podestplatz von Katrin Leumann, Ghost Factory Racing

Auch in Schaan (FL) wollte sich der Frühling noch nicht bemerkbar machen und so fand auch das erste Rennen des BMC-Racing Cups bei frischen Temperaturen und ohne Sonnenschein statt.
Grandios war dafür das Starterfeld, das sich bei den Elite Damen zur Startlinie aufrufen liess. Irina Kalentieva (Ex-Weltmeisterin), Annie Last (stand auch schon auf dem Weltcup-Podest), Adelheid Morath (Siegerin von letzter Woche) und die Schweizerinnen Esther Süss und Katrin Leumann sind nur eine Handvoll von Spitzenathletinnen, die die 7 Runden in Angriff nahmen.
Das Streckenprofil von Schaan ist durch den einen langen Anstieg geprägt und genau da, machte Leumann vom Ghost Factory Racing Team zu beginn Tempo, so dass sich das Feld in die Länge zog. Bis zum höchsten Punkt konnte nur Adelheid Morath an Leumann vorbeiziehen, doch in der Abfahrt schloss Leumann wieder auf und konnte kurz darauf die Führung wieder übernehmen. Mit 15 Sekunden Vorsprung nahm Leumann die zweite Runde unter die Räder, bemerkte aber schnell, dass das Zeitpolster immer kleiner wurde und sie musste die Deutsche wieder passieren lassen. Diesmal reichte es nicht in der Abfahrt die Spitze zu ergattern und so ging eine 3er Spitzengruppe mit Leumann, Morath und Süss auf die dritte Runde.
"Irgendwie hatte ich in den mittleren Runden einen Durchhänger. Ich konnte nicht mehr forcieren und nur noch im Standgas fahren", meinte Leumann. Sie verlor den Anschluss an das Spitzenduo, konnte sich aber auf dem 3. Rang behaupten, denn ihr Standgas war immer noch ziemlich schnell. Nur Irina Kalentieva konnte zu Leumann aufschließen und dann plötzlich kam das Renntempo wieder zurück. "Auf der zweitletzten Runde ging es auf einmal wieder besser, ich nützte den kleinen Vorsprung auf Kalentieva, den ich aus der Abfahrt mitnahm und wehrte mich erfolgreich dagegen, dass sie im Aufstieg wieder aufschliessen konnte", schilderte Leumann das Geschehen.
In der letzten Runde sicherte sich Leumann den 3. Rang und kam mit 1.5 Minuten Rückstand erneut auf einem Podestplatz ins Ziel.
Nächste Woche macht der Renntross in Lugano/Tesserete Halt in der Hoffnung endlich von wärmeren Temperaturen und Sonnenschein empfangen zu werden!

Bericht in der BaZ

7. April 2013

Hier noch einen Bericht aus der BaZ...
 (3.14 MB)

Bundesliga-Rennen in Bad Säckingen vom 1. April 2013

1. April 2013

Bei widrigsten Bedingungen fand am Ostersonntag die Streckenbesichtigung statt. In der Nach schneite es bis hinunter und die Strecke war von dem nasskalten Wetter sehr aufgeweicht. Da die Streckenbauer jedoch eine grossartige Arbeit leisteten waren alle Streckenabschnitte fahrbar, wurden aber durch den tiefen Boden noch rutschiger und schwieriger.
„Auf dieser Strecke zu fahren macht riesen Spass, auch bei schlechtem Wetter“, meinte Katrin Leumann, „ nur danach alles wieder sauber zu kriegen ist dann sehr mühsam!“ Dafür sorgte zum Glück der Mechaniker, der das Bike für das Rennen wieder auf Vordermann brachte und der Teamchef, der sich um die Wäsche kümmerte!
Katrin Leumann konnte sich somit entspannt und beruhigt auf das Rennen vom Ostermontag vorbereiten.
Das Wetter zeigte sich endlich von der guten Seite und ausser den tiefen Temperaturen konnte man sich über nichts beklagen.
An der Startlinie standen 6 Athletinnen aus den Top 15 der Weltrangliste und man war gespannt auf das erste Kräftemessen unter den Top Athletinnen. Katrin Leumann erwischte einen guten Start und führte das Feld den ersten Anstieg hoch an. „Ich wollte unbedingt vorne sein, wenn es in die erste technische Passage geht“, sagte Leumann. Und dies gelang ihr, sie musste nur Adelheid Morath vorlassen. Es war ein guter Entscheid von Leumann, sich weit vorne zu positionieren, denn bereits nach dem ersten welligen Trail mit kurzen, steilen Abfahrten und knackigen Anstiegen konnte sich eine dreier Gruppe vom Rest des Feldes absetzen. Adelheid Morath war konditionell klar die Stärkste der Gruppe, Katrin Leumann und Kathrin Stirnemann konnten der Deutschen aber in den technischen Passagen immer wieder Zeit abnehmen. „Kathrin Stirnemann musste als erste reissen lassen und verlor den Anschluss nach einem technischen Defekt dann vollends, ich rettete mich über die Runden und schloss in den technischen Passagen immer wieder auf oder konnte mich leicht von Morath absetzen“, schilderte Leumann den Verlauf des Rennens „in den Aufstiegen jedoch zog Morath immer wieder an mir vorbei. Sie war heute einfach die Stärkste!“
Und so kam es, dass Leumann zu Beginn der letzten Runde die Lücke nicht mehr schliessen konnte und sich Morath bis ins Ziel einen Vorsprung von gut 40 Sekunden herausfahren konnte. Leumann fuhr die letzte Runde sicher zu Ende, sie wollte kein unnötiges Risiko mehr eingehen und versuchte kontrolliert den zweiten Rang ins Ziel zu bringen. Erst über eine Minute nach Leumann kamen dann Alexandra Engen (S) und Sabine Spitz (D) ins Ziel.
Katrin Leumann gelang mit dem zweiten Rang die Bestätigung ihrer guten Form, die ihr bereits in Zypern zu Podestplätzen verhalf und surch die gesammelten Punkte konnte sich Leumann nun in der Weltrangliste bis auf den 7. Rang verbessern!
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Saisonstart und hoffe, dass ich mich in den nächsten Wochen bis zum Weltcupstart am 19. Mai in Albstadt (D) noch steigern kann“, sagte Leumann.
Zuerst stehen nun aber noch die Rennen vom BMC Racing Cup in Schaan und Lugano auf dem Programm.

Bericht in der Basellandschaftlichen Zeitung

1. April 2013

Unten habe ich euch einen Bericht aus der BZ, der gestern in der Sonntagsausgabe erschienen ist!

Saisonauftakt in der Region

25. März 2013

Nach den ersten Rennen in Zypern, starte ich am Ostermontag so richtig in die neue Saison. Der Auftakt bildet das Bundesliga Rennen in Bad Säckingen. So quasi ein Heimrennen in Deutschland :-)
Am vergangenen Samstag traf ich meine Team Kollegin Alex, meinen Nachbarn Pascal und Andy Gilgen in Säckingen zu einer ersten Streckenbesichtigung. Und es lässt das Bikerherz höher schlagen, einfach genial, wie die Organisatoren und Streckenbauer das Gelände ausgenützt haben und eine wunderschöne Schlaufe, die den höchsten Anforderungen gerecht wird, gestaltet haben.
Das Rennen verspricht also auch für die Zuschauer Spektakel auf höchstem Niveau mit internationalen Top Fahrern. Ein Besuch lohnt sich bestimmt!
Mein Start ist am Montag um 12:30 Uhr!
Weitere Infos zu den Rennen findet ihr hier...

Sunshine Cup in Amathous vom 10. März 2013

10. März 2013

Heute fand das letzte Rennen des Sunshine Cups statt und ich durfte im Leader Trikot starten. Wir nahmen uns als Team Einiges vor und liebäugelten mit einem Podestplatz. Nach den guten Rennen, die ich vergangene Woche gezeigt habe wurde die Taktik nach mir ausgelegt. Alex Engen kam nach einer Verletzung zurück und Lisi Osl bestritt ihr erstes Rennen, ungleiche Voraussetzungen also bei uns!
Bereits beim Warmfahren spürte ich, dass es wohl heute nicht ganz so rund laufen würde.
Am Start kam ich zwar ganz gut mit und nach der Startrunde lag ich mit meiner Teamkollegin Alex und Adelheid Morath in der Spitzengruppe, doch ich fuhr an zu vielen Stellen immer etwas über meinem Limit. Adel konnte uns distanzieren und Alex zog mich in der langen Flachpassage im Windschatten mit, leider hatten wir beide nicht die Top-Beine und so wurden wir bald eingeholt. Wir bildeten eine 4-köpfige Verfolgergruppe. Alex und ich zeigten taktisch eine grossartige Leistung. Das Rennen um die Plätze 2 bis 4 blieb spannend, Alex und ich wechselten uns an der 2. Stelle ab. Leider konnten wir beide in der letzten Runde nicht mehr mithalten. Sabine Spitz setzte sich an die 2. Position und auch Kathrin Stirnemann zog zuerst an mir und danach an Alex vorbei.
Ein technisches Problem bei Stirnemann ermöglichte es uns dann doch noch den angepeilten Podestplatz einzufahren. Alex übernahm den 3. Rang, ich kam kurz darauf auf dem 4. Rang ins Ziel, was für den Gesamtsieg reichte!
Das Rennen vor einer Woche hat bei mir Spuren hinterlassen, zu viele Körner gekostet und diesen Speicher konnte ich innerhalb einer Trainingslagerwoche nicht auffüllen. Ich war einfach zu müde und kam nicht an meine Leistungsgrenze heran.
Mit dem Saisonauftakt bin ich aber sehr zufrieden, der Gesamtsieg am Sunshine Cup und ein 2. Rang am hochdotierten Afxentia Etappenrennen stimmen mich sehr zuversichtlich für die kommenden Rennen.

Afxentia Sunshine Cup in Zypern vom 1.-3 März 2013

3. März 2013

Nach einem 4. Rang im Zeitfahren und einem erneuten 4. Rang beim "Marathon" konnte Katrin Leumann heute beim Cross Country überzeugen und belegte trotz Hinterrad-Defekt den ausgezeichneten 2. Rang.
Dank ihrer super Leistung konnte sie einen genug grossen Vorsprung auf die Konkurrenz herausfahren und sich vom 4. Zwischenrang noch auf den 2. Rang in der Gesamtwertung verbessern.

Beim Sunshine Cup wurde sie heute sogar ins Leader Trikot eingekleidet!
Am nächsten Sonntag folgt dann noch das letzte Sunshine Cup Rennen.

Sunshine Cup in Voroklini (CY) vom 23. Februar 2013

23. Februar 2013

Der Start in die internationale Saison ist Katrin Leumann vom Ghost Factory Racing Team geglückt. Beim Sunshine Cup in Voroklini holte sie sich hinter der Slowenin Blaca Klemencic den guten 2. Rang.
Nach der ersten Runde passierte ein Quintett das Start-Zielgelände. "Im Aufstieg wollte niemand das Zepter übernehmen, ich dachte als erste in den ersten Singletrail zu gehen wäre sicher nicht schlecht und forcierte das Tempo", erklärte Leumann. Plötzlich lag sie alleine an der Spitze. "Ich wollte nicht wegfahren, aber ich glaube die Konkurrentinnen hinter mir haben gestrauchelt bei der Einfahrt", vermutete Leumann. Es war dann nur noch Blaca Klemencic, die zu Leumann aufschliessen konnte und auch gleich ein hohes Tempo anschlug. Leumann biss sich an ihrem Hinterrad fest und so fuhr sich das Duo einen guten Vorsprung heraus. In der dritten Runde musste Leumann jedoch abreissen lassen und ihr eigenes Tempo weitergehen. Nach hinten konnte sie dennoch die Lücke vergrössern.
In der letzten Runde, nach der langen Abfahrt sah sie dann Blaca Klemencic plötzlich wieder vor sich. "Ich war sehr überrascht und wusste zuerst nicht, ob es nicht ein überrundeter Fahrer war", sagte Leumann. Den Anschluss an die Spitzenfahrerin gelang Leumann jedoch erst nach dem letzten Downhill rund 200Meter vor dem Ziel. Auf den schmalen Strassen im Dorf und auf der kurzen Zielgerade kam Leumann aber leider nicht mehr an ihr vorbei und belegte somit den guten 2. Rang. Dritte wurde Eva Lechner aus Italien.

Die drey scheenschte Dääg

Seit fast unzählbaren Jahren ergab es sich in diesem Jahr endlich wieder einmal, dass ich am Morgenstraich in Basel war. Als Kind habe ich beim Barbara Club das Piccolo spielen erlernt und schloss mich danach einem "Schissdräggzügli" den Gässlidramper an. Die Gässlidramper waren dann auch so nett und nahmen mich mit offenen Armen auf. Mit Hühnerhaut-Feeling und fast schon ein paar Tränen in den Augen genoss ich die ersten Fasnachtsstunden seit langem! Vorwärts Marsch ging es und zum Glück blieben einige Märsche sogar noch in meiner Erinnerung, die Finger drückten die richtigen Löcher zu und der feste Atem liess die richtigen Töne erklingen. So lief ich stolz als verlorenes und wieder gefundenes Mitglied bei den Gässlidramper mit.
Zu den "drey scheenschte Dääg" gehörten bei mir in diesem Jahr aber auch die Leistungstests und so verabschiedete ich mich am Montag abend in Richtung Magglingen. Am Dienstag und Mittwoch wurde dann gelitten, gekämpft und geschwitzt...einige Resultate waren hervorragend, andere müssen noch verbessert werden, aber dafür bin ich ja jetzt in Zypern.
Zwischen Magglingen und Zypern legte ich aber nochmals einen kurzen Halt an der Basler Fasnacht ein. Den Mittwoch Abend durfte ich nochmals mit den Gässlidramper verbringen bevor es dann am Donnerstag früh in den Süden ging.

Im Endspurt

2. Februar 2013

Ganz so locker wie es auf dem Foto aussieht ist es dann doch nicht...aber ab und zu ist dennoch Zeit inne zu halten und zu geniessen.
Unser letzter Ruhetag haben wir uns hart verdient. Nach 12 Trainingseinheiten stand endlich ein Tag ohne jegliche sportliche Betätigung an und dies nahmen wir uns zu Herzen. Kaum aufgekommen zum Frühstücken lagen wir bereits wieder auf den Betten und relaxten. Zeit um Buchhaltung zu machen, aber es geht auch hier in Südafrika nicht viel besser...Zeit um DVD's zu schauen, Zeit um einen Mittagsschlaf zu machen, Zeit für eine Massage und Zeit zum Einkaufen. Das letzte hätte man zwar auch unter sportlicher Betätigung sehen können, fiel es uns doch sehr schwer einen Fuss vor den anderen zu bringen und das noch vollbeladen mit Essen und Wasser auf dem Rücken und in den Händen.
Nun stehen schon die letzten Tage hier in Stellenbosch an und damit auch die letzten harten Trainingseinheiten. Dieses Jahr hatten wir tatsächlich kaum Zeit neben dem dichten Trainingsprogramm noch Sightseeing zu machen. Dennoch darf eine Runde nicht fehlen. Am Montag werden wir die wunderschöne Rennvelo Tour rund um das Kap der Guten Hoffnung über den Chapman's Peak Drive bis zum Camps Bay als Abschluss unter die Räder nehmen.
Ein erneut grossartiges Trainngslager in Stellenbosch wird dann mit vielen schönen, schweisstreibenden und lustigen Erinnerungen zu ende gehen...

Trainingslager in Südafrika

25. Januar 2013

Bereits ist schon die Hälfte des Trainingslagers passé. Die Akklimatisation war in den erstenTagen doch etwas schwierig, kamen Sarah und ich doch ziemlich direkt nach der Radquer SM, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, über Nacht in den Hochsommer.
Die Vorfreude auf 3 Wochen in der Sonne war so gross, dass ich bereits beim Packen mich nicht entscheiden konnte welche von den vielen schönen Sommerkleidern ich denn mitnehmen soll. Für einmal sind keine Beinlinge oder Langarmtrikots, Stirnbänder oder lange Handschuhe im Gepäck. Sogar die funktionstüchtige Unterwäsche von Odlo brauche ich hier unten "nur" als Sport-Tshirt fürs Krafttraining oder die Joggingeinheiten.
Mit dem neuen Trainer ist nun auch eine neue Trainingsphilosophie auf mich zugekommen. Die spüre ich hier im Trainingslager ziemlich intensiv. Praktisch jeden Tag stehen zwei Einheiten auf dem Programm. Joggen und Radfahren oder Krafttraining und Biken lösen sich täglich ab. Es ist somit sehr abwechslungsreich nur easy ist es selten. Die Ruhetage wurden meinem Empfinden nach auch gekürzt und auf ein Minimum beschränkt :-) Langweilig wird es uns wirklich nicht. Und trifft dann einer dieser langersehnten Ruhetage ein wissen wir genug anzustellen hier rund um Stellenbosch.
Im Moment ist das Motto "try to survive" aber zu zweit geht alles ein wenig einfacher!

Radquer-Schweizermeisterschaft in Steinmaur vom 13. Januar 2013

16. Januar 2013

An der Radquer Schweizermeisterschaft durfte ich zum 5. mal in Folge die Silbermedaille mit nach Hause nehmen! Das heisst, dass ich seit dem 26. Dezember jedes Rennen gewinnen oder auf der zweiten Position beenden konnte. In den letzten Rennen hatte ich zwar bessere Beine und zeigte wohl auch eine bessere Leistung, doch für den Sieg hätte es trotzdem nicht gereicht. Jasim Achermann spuhlte ihre Runden souverän ab und gewann mit einem grossen Vorsprung verdient.

Hier noch einen Bericht vom Telebasel!

Radquer Rennen in Bussnang vom 2. Januar 2013

2. Januar 2013

Guter Jahresabschluss und ausgezeichneter Start ins Jahr 2013!
Am 30. Dezember belegte Katrin Leumann vom Ghost Factory Racing Team den überraschend guten 2. Rang beim Radquer in Beromünster. Vor 11 Monaten erreichte sie am selben Tatort bereits schon einmal den 2. Rang, an den Schweizermeisterschaften, doch diesmal war das Feld gespickt von erfahrenen Weltrcupathletinnen gegen die sich Katrin Leumann souverän durchschlagen konnte. "Ich war selbst etwas überrascht, dass es mir so gut lief, beim Einfahren hatte ich noch schlechte Beine und kein gutes Gefühl. Im Rennen löste sich dies jedoch schnell", meinte Leumann. Das Rennen wurde von der amtierenden Schweizermeisterin Jasmin Achermann souverän gewonnen. Dritte wurde die Französin Marlene Petitgirard.

Der Start ins neue Jahr kann nicht besser sein. Bereits am 2. Januar feiert Katrin Leumann ihren ersten Sieg. Beim Radquer in Bussnang sah es jedoch lange nicht danach aus. Bereits in der ersten Runde konnte sich die Deutsch Sabrina Schweizer vom Feld absetzen und fuhr einen Vorsprung von zwischenzeitlich 30 Sekunden heraus. Dahinter kämpften Katrin Leumann und Marlene Petitgirard um die Plätze. Mehrmals versuchte Leumann sich abzusetzen, doch die Französin konnte die Lücke immer wieder schliessen. Durch den Positionskampf erhöhte sich das Tempo der zwei und sie konnten bereits in der zweitletzten Runde ihren Rückstand auf die Deutsche Sabrina Schweizer schmelzen lassen. Nach der Hälfte der letzten Runde kam es dann zum Zusammenschluss und es entwickelte sich doch noch ein hochspannendes Rennen. " Es wurde auf einmal sehr taktisch...soll ich am letzten Aufstieg attakieren, welches ist wohl die beste Position in welcher Passage, schliesslich habe ich dann alles richtig gemacht", grinste Leumann nach dem Rennen.
Es gab keine Attake mehr, sondern die drei kamen geschlossen auf die Zielgerade. Sabrina Schweizer verlor als erste die Nerven und übernahm die undankbare Führung. Dahinter heftete sich Leumann ans Hinterrad und konnte von dort zum richtigen Zeitpunkt den Sprint lancieren. Katrin Leumann setzte sich somit hauchdünn vor Marlene Petitgirard durch!
Ein gelungener Start ins neue Jahr!
Am 13. Januar startet Katrin Leumann noch an den Schweizermeisterschaften in Steinmaur, bevor es dann nach Südafrika zur Mountainbike-Saison-Vorbereitung geht!
© katrinleumann.ch, 2016-01-26 09:40
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