Radquer in Dagmersellen vom 26. Dezember 2011

1. Janauar 2012

Der Bericht kommt mit etwas Verspätung...dafür kann ich euch nun alles Gute für das neue Jahr wünschen!!!

Bereits im Trainingslager auf Gran Canaria fühlte ich mich sehr gut. Ich wusste nur nicht, ob das gute Gefühl auch gegen andere Fahrerinnen ankommt...
In Dagmersellen startete ich nach einer längeren Pause wieder an einem Radquerrennen, welches bereits Tradition hat. Die Strecke gefällt mir sehr gut, da sie für ein Querrennen einen aussergewöhnlich langen Anstieg hatte. Bereits in der ersten Runde konnte ich mich mit Henzelin absetzen und eine kleine Lücke auf das Feld hinausfahren. Ich fühlte mich sehr gut, am Anstieg hatte ich viel Zug und konnte das Tempo bestimmen. In der Fläche fuhr dann Henzelin immer wieder zu mir auf, was mich die Taktik aufstellen liess, in der zweitletzten Runde am Aufstieg zu attackieren. So weit kam es jedoch nicht. In der dritten Runde stolperte Henzelin über die Hürden. Ich packte die Gunst der Stunde und fuhr ihr davon. Die weiteren drei Runden liess ich nichts mehr anbrennen und fuhr mit gut 20 Sekunden Vorsprung als Siegerin über die Ziellinie. Zweite wurde die Französin Morel, welche Henzelin noch überspringen konnte.
Eine schönere Rückkehr in die Querrennen hätte ich mir nicht vorstellen können und auch die neuen AX lightness Laufräder hatten eine erfolgreiche Premiere!
Morgen geht es mit dem Radquerrennen in Bussnang weiter!

Im Schnee

28. Dezember 2011

Nach dem Rennen in Dagmersellen ging es direkt weiter in die Berge. Es stehen ein paar Tage auf der Skipiste mit der Familie an. Wir sind in Bellwald im Hotel Zur alten Gasse untergebracht und lassen uns jeden Abend von Herr Lager, einem Koch mit 14 Gault&Millau Punkte, verwöhnen. Das Essen ist genau so super wie das Wetter, welches wir in den letzten Tagen hatten und die Schneeverhältnisse. Mein Ruhetag nach dem Rennen beinhaltete einen ganzen Tag auf den Alpin Skis...Heute standen Markus und ich dann nur am Morgen auf den Latten und danach waren wir noch auf dem Quervelo. Dies war etwas ungewohnt für das Dörfchen Bellwald und wir wurden von allen Seiten komisch angeschaut. Das Training war trotzdem gut und hat auf dem Schnee auch noch Spass gemacht!

Schön wars...

21. Dezember 2011

Ein perfektes Trainingslager neigt sich dem Ende entgegen. Die Bikes sind bereits in den Koffern verpackt und auch die Reisetasche kommt ihrem maximalen Gewicht schon beängstigend nahe.
Ich durfte hier zwei wunderbare Wochen verbringen. Wir hatten eine geniale Zeit und konnten sehr gut trainieren. Das Wetter war geradezu perfekt, wir mussten nur unsere Königsetappe etwas abändern. Gerne wären wir durch das Tal des Todes gefahren, doch auf dem Saftpass mussten wir einsehen, dass es kaum Sinn machen würde uns in die Regenwolken und den tosenden Wind zu stürzen. So drehten wir vor der Abfahrt nach San Nicolas und nahmen auf dem Rückweg den Aufstieg nach Soria als Erweiterung dazu. So wurde es dann auch eine würdige Königsetappe und das Wetter auf dieser Seite blieb sonnig und warm.
Auf der gestrigen Abschlusstour merkte ich dann, dass es nun endgültig Zeit für eine kleine Pause ist. Die Beine drehen nicht mehr so fleissig, es schmerzt alles ein wenig und die Euphorie vom Anfang ist auch etwas verflogen. Obwohl wir das letzte Training nochmals richtig geniessen wollten, war es ab und zu schon einfach einen Krampf! Mit 5 Stunden wurde es dann auch genug lange und wir freuten uns mit dem Rückenwind nur noch auf die Pizza beim Italiener in Maspalomas. Auch wenn wir dafür nochmals fast 40 Minuten länger unterwegs waren! Es lohnte sich...und so kam auch Sarah zu ihrem letzten guten Kaffee auf der Insel!

Die Geschichte vom Tannenzapfenweihnachtsbaum

16. Dezember 2011

Es geschah auf der Tour zum höchsten Punkt auf der Insel, zum Pico de las Nieves. Sarah fand auf der Strasse einen riesigen, schönen Tannenzapfen. Logisch, der musste irgendwie mit zurück ins Hotel. Zum Schluss musste ich auch nach als Lastesel herhalten. Ich versorgte den Zapfen unter meinem Trikot, zuerst als dicker Bauch, doch dies gefiel mir nicht. So schob ich den Tannenzapfen etwas nach oben und erhielt eine pompöse Oberweite. Naja, mir ist lieber weder noch und ich war froh, als ich den Tannenzapfen, der als Weihnachtsbaum dienen soll, wieder an Sarah abgeben konnte.
Das schöne Exemplar von Tannenzapfenweihnachtsbaum hat einen Platz auf dem Nachttischlein von Sarah ergattern können. Doch beim Lichterlöschen passierte es. Der Tannenzapfenweihnachtsbaum fiel durch eine ungeschickte Handbewegung von Sarah zu Boden und siehe da...
Der Tannenzapfenweihnachtsbaum diente mindestens 10 schwarzen, grusligen Käfern ein zu Hause. Der luxuriöse Platz neben dem Bett war nun leider passé, der Tannenzapfenweihnachtsbaum wurde ausgemustert und muss nun mit dem Tisch auf dem Balkon Vorliebe nehmen. Die schwarzen, grusligen Käfer fielen einem klopfenden Flip Flop zum Opfer!
Und falls sie entkommen sind, dann leben sie heute noch!

Gran Canaria

13. Dezember 2011

Seit einigen Tagen bin ich nun mit Sarah auf der schönen Insel. Wir sind nicht nur im selben Hotel wie vor einem Jahr, nein, wir bekamen sogar das selbe Zimmer zugeteilt!
Wir fühlen uns hier pudelwohl. Das Trainieren mit kurzen Hosen und kurzem Trikot fällt einem schon beim Anziehen viel einfacher. Die Sonne und Wärme gibt so viel Energie frei, dass man auch auf dem Velo die Strapazen etwas weniger spürt und das grosse Buffet am Abend lässt dann alles unangenehme vergessen.
Zudem geniesse ich hier die Ruhe und Zeit neben dem Training. Die Erholung brauche ich nach den langen Einheiten auf dem Rad auch, denn der Einstieg ist immer wieder heftig für den Körper. Die ersten längeren Trainings brauchen mich zu Beginn fast mehr als ein Weltcuprennen während der Saison!

Ab in die Wärme...

7. Dezember 2011

Der "Santiglaus" ist zwar vorbei gekommen, hat mich aber nicht mitgenommen und auch nur zu den Kindern etwas gesagt. Sieht aus, als wäre er ganz zufrieden mit mir!
Die Kinder werde ich die nächsten Wochen im Stich lassen. Ich verabschiede mich vom Kindergarten für zwei Trainingslager. Zuerst zwei Wochen auf Gran Canaria und im Januar dann geht's nach Südafrika. Ich freue mich auf eine intensive Trainingszeit und gleichzeitig schaue ich voraus auf anfangs Februar, wenn ich wieder im Kindergarten auftauche!
Vor dem Abflug morgen geht es nun aber noch ans Champions League Spiel Basel gegen ManU! Spektakel ist schon mal programmiert, ich bin gespannt!

Ein paar Eindrücke der letzten Tage und Wochen!

25. November 2011

Die Adventszeit beginnt in wenigen Tagen und dies heisst sogleich, dass das planmässige Training wieder beginnt. Das erste Trainingslager in Gran Canaria steht schon vor der Türe und die Saisonziele sind gemacht. Da stehen die Olympischen Spiele ganz oben auf der Wunschliste...
Mit der Desensibilisierung läuft alles rund und ich ertrage es schon besser als zu Beginn und auch bei meinen Rücken-Becken-Hüftproblemen haben wir einen neuen Ansatz und hoffen so, schnell möglichst wieder eine normale Kraftübertragung hinzubekommen. Ich bin guter Dinge, dass alles gut kommt!

Feuerlauf...!!!

21. November 2011

An diesem Wochenende stand ein Nationalkaderzusammenzug auf dem Programm. Da ich am Sonntag in Bützberg am Radquer gestartet bin, nahm ich nur am Samstag teil.
Nach einem Nachmittag auf dem Bike mit dem Schwerpunkt Technik, erwartet uns am Abend ein spannendes Projekt; Feuerlauf!
Mit lustigen, kuriosen und intimen Übungen wurden wir langsam auf das grosse Ereignis vorbereitet. Die erste Hürde war über Glasscherben zu laufen. Klingt spektakulärer, als es dann wirklich ist. Die nächste Tat erinnerte an eine Kampfsportart. Es ging darum ein Holzbrett mit der Faust zu zerschlagen. Mit viel Überzeugung und der Stärke zu Wissen, dass man es kann, war es dann erstaunlich einfach...
Das grosse Zittern ging los, denn nun soll aus dem Feuer, welches wir gemacht haben, heisse Glut geworden sein! Beim verteilen der Glut zu einem schönen Teppich spürte man die unglaubliche Hitze. Es brannte mir fast die Härchen im Gesicht ab! Und auf einmal kam die Sicherheit und die Gewissheit, dass man es trotzdem schaffen kann!
Es war ein wirklich eindrückliches Erlebnis!
Herzlichen Dank an alle, die sich dafür eingesetzt haben, dass wir dies Erleben durften!

Radquer Steinmaur und Hittnau

6. November 2010

Letzte Woche startete ich mit dem Rennen in Steinmaur in die neue Radquersaison. Mit dem momentanen Trainings- und Formstand durfte ich nicht zu viel erwarten und trotzdem packte es mich bereits wieder Rennen zu fahren. Mit dem 8. Schlussrang war ich fürs Erste zufrieden, doch etwas schneller sollte es dann mit der Zeit schon noch gehen.

Heute fuhr ich in Hittnau, wo mich ein etwas schwächeres Teilnehmerfeld als noch in Steinmaur erwartete. Die richtig schnellen Fahrerinnen starteten an der EM in Italien. Dies kam mir etwas entgegen, denn mein Immunsystem ist momentan ziemlich angeschlagen. Neben einer Erkältung begann ich letzte Woche auch eine Therapie um meine Pollenallergie für den Frühling etwas abzuschwächen. Ich war dennoch zuversichtlich und voller Tatendrang. Ich fühlte mich im Rennen sehr gut, hatte nur etwas Mühe mit der Atmung. Dennoch, so wirklich schnell war ich nicht. Ich erreichte den undankbaren 4. Rang. Hätte nicht gedacht, dass mich dies so sehr schwächt. Trainingsmässig war es aber ein guter Tag und ich freue mich auch nächste Woche am Start in Frenkendorf zu stehen.

Laktatstufentest

27. Oktober 2011

Den ersten Laktatstufentest der neuen Saison habe ich bereits hinter mir. Das heisst, dass in Kürze das geplante und gezielte Training wieder anläuft. Mit dem Test bin ich sehr zufrieden, nach 6 sportlosen Wochen habe ich eigentlich nicht eine so gute Leistung erwartet.
Seit einigen Tagen sitze ich wieder regelmässig auf dem Velo, noch aber ohne Trainingsplan sondern eher nach dem Lust und Laune-Prinzip.
Am Sonntag werde ich auch bereits wieder ins Renngeschehen eingreifen. Ich starte am Radquer in Steinmaur und freue mich sehr, nachdem ich die letzten Jahre das Rennen auslassen musste, wieder zurück zu kommen. Dort holte ich ja schliesslich meinen ersten Radquer-Schweizermeister-Titel! Ganz so erfolgreich werde ich wohl am kommenden Wochenende noch nicht abschliessen...

Herbstferien

17. Oktober 2011

Zuerst genoss ich eine ganze Woche auf dem Liegestuhl. Ich machte seit 2004 endlich wieder einmal Ferien, wie sich dies ein normaler Bürger vorstellt. Ich flog in den Süden und liess in Ägypten den Sommer nochmals zurück kommen. Die Meerwassertemperatur lag bei über 25Grad und die Luft war gefüllt mit Hitze. Selbst am späten Abend brauchte man keinen Pullover. Ich liess meinen Körper richtig ruhen, gut, nach der ersten Schnorcheltour mit Flossen hatte ich doch noch ein wenig Muskelkater, aber das war dann auch die einzige Anstrengung im Tag!
Direkt nach der Ankunft zurück in der Schweiz ging es am nächsten Morgen wieder in Richtung Meer. Diesmal war der Freerider auf dem Dach mitdabei. Es standen 3 Tage Bikes vom Feinsten in Finale Ligure auf dem Programm! Ein etwas harter Einstieg, aber es war herrlich. Markus und ich verbrachten ein wundervolles verlängertes Wochenende. Von Finale fuhren wir wieder in den Norden, durch den Mont Blanc nach Chamonix. Dort trafen wir die Zweisimmner und wir machten uns auf die traditionelle Herbst-Shoppingrunde!
Nach einer weiteren Biketour in Zweisimmen legte ich zu Hause für eine Nacht einen Stopp ein. Ich durfte in den wenigen Stunden in Riehen meine neuen Ghost Radquer Räder in Empfang nehmen! Herzlichen Dank...
Eingeweiht wurden die Räder dann am Wochenende im Piemont. Neben ausgezeichnetem Gourmet Essen, rasten Markus und ich auch mit dem Quervelo kreuz und quer durch die Rebberge rund um Barolo! Weitere wunderschöne Tage gingen zu ende!!!
Und damit auch die Pause...ich beginne nun so langsam wieder mit dem geregelten Training und dem geregelten Alltag im Kindergarten!

Pause

16. September 2011

Pause heisst auch Zeit für Anderes zu haben...und das geniesse ich.
Schon bald zwei Wochen halte ich es ganz ohne Sport aus. Für viele etwas überraschend, doch wenn man so intensiv am Sporttreiben ist, dann geht das ganz gut auch eine Zeitlang ohne. Ich geniesse es nach dem Kindergarten in den Tag hinein zu leben, ohne dass der erste Gedanke ans Trainieren geht! Ich habe Zeit unerwartet eine Stunde mit der Nachbarin zu plaudern, Zeit durch die Stadt zu schländern und Zeit den Musikstudenten beim Strassenmusizieren zu zuhören! Zeit zum Verweilen und Zeit bei Freunden vorbei zugehen. Alles Dinge, die während der Saison viel zu kurz kommen.
Ich bin es in vollen Zügen am Geniessen...freue mich aber auch bereits schon auf die erste Ausfahrt mit dem Radquervelo...doch dies muss noch ein wenig warten!!!

Fotos und Berichte

Weltmeisterschaften in Champéry vom 3. September 2011

4. September 2011

Weder Top noch Flop...
Katrin Leumann vermochte an der Heim WM nicht zu überzeugen, ist angesichts der Umstände aber ein sehr gutes Rennen gefahren.
In dieser Saison lief es bei Leumann gar nicht nach Wunsch. Eine zu wenig ernst genommene Verletzung aus dem Vorjahr machte ihr einen dicken Strich durch die Rechnung. Trotzdem hoffte sie auf eine Überraschung. " Die Vorbereitung auf die WM war sehr aussergewöhnlich. Ich legte zwei Wochen vor dem Rennen eine Pause ein, sehr riskant aber mit dem Training verschwanden die Beschwerden im Hüftbereich auch nicht", berichtete Leumann.
Leumann konnte das Rennen nun zwar ohne Beschwerden bestreiten, doch mit Pause machen kann man keine Form aufbauen. Abgesehen vom Start zeigte Leumann eine gute Leistung. Die schlechte Startrunde spühlte Leumann bis auf den 40. Rang zurück. Auf den verbleibenden 6 Runden kämpfte sie sich aber kontinuierlich nach vorne und belegte zuletzt dank guten Rundenzeiten (15. und 12.) den 22. Rang. Für mehr reichte der aktuelle Formstand jedoch nicht.
Das gesundheitliche Problem scheint endlich unter Kontrolle zu sein. Die nun folgende Saisonpause soll die nötige Erholung bringen um das nächste Jahr beschwerdefrei bestreiten zu können.

Fotos folgen in Kürze...

Vorschau WM in Champéry von morgen Samstag

2. September 2011

Morgen steht nun das Heim-WM-Rennen auf dem Programm. Die letzten Tage konnten wir uns die Strecke gut anschauen und einprägen. Mir gefällt die Runde sehr gut. Die unzähligen Wurzeln und Steine erfordern eine gute Technik und Sicherheit auf dem Bike, das liegt mir ja! Es gibt einige Stellen, bei denen es nun bei dem feuchten Boden, etwas an Überwindung kostet. Die grosse Kunst morgen wird sein, fehlerfrei durchs Rennen zu kommen und sich über die ganze Renndauer 100% konzentrieren zu können.
Alle die nicht vor Ort in Champéry sein können, haben die Möglichkeit das Rennen live auf SFinfo mitzuverfolgen!!! Start ist um 13:15 Uhr!

Racer Bikes Cup in Muttenz vom 28. August 2011

29. August 2011

Erneut legte ich eine wöchige Trainingspause ein. Ziemlich riskant, zwei Wochen vor der WM so ein Experiment, doch es ist die einzige Chance die ich habe...
In der sportlosen Woche lag dann das Schwergewicht auch auf Erholung und Therapie im Zentrum Corposana.
Am Samstag vor dem Racer Cup in Muttenz sass ich dann bei der Streckenbesichtigung das erste Mal seit dem Weltcup in Val di Sole wieder auf dem Bike. Ein schönes Gefühl und es war auch ein gutes Gefühl!
Die Strecke zeigte sich fast unverändert gegenüber den letzten Jahren. Viele technische Passagen und Kurven, von denen mir eine noch zum Verhängnis wurde, in der Arena und der steile Anstieg hinten im Wald. Abgerundet wurde die Strecke mit dem langen Singletrail der Birs entlang zurück in das Stadion. Sarah und ich drehten zusammen unsere Runden und suchten zusammen die Ideallinie.
Am Sonntag kämpften wir dann gegeneinander um den Gesamtsieg beim Racer Bikes Cup.
Ich konnte an dritter Position in den steilen Waldanstieg und kam erstaunlicherweise sehr gut mit. Bei der ersten Zielpassage passierte ich mit den besten 4 Fahrerinnen. Leider unterlief mir in einer engen Kurve ein fataler Fehler. Ich fuhr die Kurve viel zu schnell an und so rutschte mir das Vorderrad auf dem staubigen Untergrund weg. Ich lag am Boden und verlor den Anschluss an die Spitze. Alexandra Engen aus Schweden liess mich in der Fläche wieder zu ihr aufschliessen, doch im Anstieg konnte ich ihr Tempo nicht ganz halten und so ging es mir auch, als Esther Süss von hinten kam.
Ab der dritten Runde fuhr ich alleine und hatte auf den windigen, flachen Passagen leider keine Hilfe. So bemerkte ich auch, dass die Gruppe von Sarah immer etwas näher kam.
In der zweitletzten Runde hatte ich dann noch einen knappen und einen richtigen Zusammenstoss mit Fussgängern, die auf der Strecke standen. Dort verlor ich erneut ein paar Sekunden...Den letzten Anstieg konnte ich noch mit genügendem Abstand zur Gruppe hinter mich bringen, doch nach der Abfahrt verklemmte sich die Kette und ich verlor erneut ein paar Sekunden, genug, dass Sarah und die Gruppe aufschliessen konnte.
Ich liess mich auf einen Sprint ein und hoffte, dass sich zwischen mir und Sarah noch eine weitere Fahrerin klassieren würde, damit ich die Gesamtwertung gewinnen kann. Bei der letzten technischen Passage fuhr ich jedoch eine andere Linie als im Training, was Sarah irritierte und wir aneinander gerieten. Sarah musste vom Rad, ich konnte weiterfahren und den Sprint um den 6. Rang für mich entscheiden. Damit reichte es mir mit einem Punkt Vorsprung die Gesamtwertung zu gewinnen.
Ein versöhnlicher Saisonabschluss auf nationaler Ebene!

Weltcup Val di Sole vom 20. August 2011

23. August 2011

In Val di Sole wartete eine sehr schwere Strecke auf mich. Die Strecke war vor allem physisch sehr hart und beinhaltete mehrere steile Anstiege. Da ich weiterhin nicht die volle Kraft in den Beinen habe war es ein schwieriges Unterfangen auf dieser Strecke zu überzeugen. Überzeugen konnte ich jedoch am Start. Aus der 3. Reihe startend befand ich mich wenige Metern nach dem Startschuss an der Spitze des Feldes. Immerhin klappt das Starten noch wie gewohnt...
Danach wurde ich jedoch durchgereicht und hatte bei den ersten Aufstiegen zu kämpfen. Ich konnte garnicht richtig am Anschlag fahren. Es war daher auch schwierig mich zu quälen und zu leiden. Irgendwie versuchte ich es und rettete mich auf den 32. Schlussrang.
Am Sonntag steht nun das Heimrennen in Muttenz auf dem Programm und da gibt es ja nur einen kurzen Aufstieg!!!

Rückblick Nove Mesto

19. August 2011

Fast eine Woche ist es schon her, als ich in Nove Mesto zum zweitletzten Weltcup gestartet bin. Leider ging es mir zu Beginn wie schon die letzten Rennen nicht so gut. Ich kam am Start zwar gut weg, konnte das Tempo aber nicht lange mitgehen und ich wurde durchgereicht. In der ersten Runde hatte ich dann noch ein technisches Problem bei dem ich weitere Sekunden verloren habe...Es holten mich dann die zwei Führenden des U-23 Rennens ein und ich nützte die Gelegenheit und fuhr in dem Sog mit. Ich konnte so neue Motivation und Kampfgeist aufbauen, überholte in jeder Runde einige Fahrerinnen und legte zum Ende nochmals zu. Mit der 15. Rundenzeit zum Schluss verbesserte ich mich nochmals um 4 Plätze und erreichte den 27. Schlussrang. Nicht hervorragend, doch es war ein gutes Gefühl sich vom 42. Rang nach vorne kämpfen zu können und was ich in der letzten Runde gezeigt habe könnte ja mal wieder von Anfang an klappen...

Vorschau Nove Mesto

13. August 2011

Morgen steht bereits der zweitletzte Weltcup auf dem Programm. Der Weltcup hier in Nove Mesto entwickelt sich zum besten Weltcup auf der Tour. Bis jetzt kamen alle Rennen live im Fernsehen mit einer grossartigen Übertragung. Zudem ist das Rahmenprogramm super aufgezogen.
Die Strecke gefällt mir auch gut. Sie führt grössten Teils über Nadelwaldboden hoch und runter, dazwischen wird der Flow durch Rockgardens oder freiliegende Wurzeln unterbrochen. Für die Zuschauer ist es sehr übersichtlich, sie können quer durch den Wald und sehen immer wieder eine neue Passage. Mir gefällt die Strecke sehr gut und ich habe mich für das Fully entschieden. Die Strecke hat sich vom Dienstag noch als sehr flüssig und flowig bis heute Samstag sehr verändert. Durch das viele Training gab es sehr viele Schlaglöcher und da ist das Fully perfekt!
Zur Vorbereitung durfte ich bei Christine Gegeckas in die Akupunktur. Sie konnte mir im Rücken so einiges auf eine andere Art und Weise lösen. Herzlichen Dank!!!
Ich freue mich auf das Rennen...


Evt. wird es auf Freecaster übertragen, viel Spass beim mitfiebern!
Mein Rücken

Europameisterschaften in Dohnany (Slovakei)

7. august 2011

Grosse Enttäuschung für Katrin Leumann an der EM in der Slovakei. Sie konnte zu keinem Zeitpunkt des Rennens vorne mithalten und tat sich sehr schwer die Rennsituation zu akzeptieren. " Ich wollte das Rennen aufgeben, schaffte es aber nicht grundlos das EM Rennen nicht zu beenden", meinte Leumann. Mit Tränen in den Augen fuhr sie das Rennen zu Ende und klassierte sich auf dem 30.l Rang.

Vorschau EM

6. August 2011

Seit Dienstag bin ich nun in der Slovakei. Am Mittwoch nahm ich eine erste Streckenbesichtigung unter die Räder. Zwei Runden absolvierte ich auf dem Kurs und kam zum Fazit, dass es eine Strecke ist wie vor 15 Jahren. Ein Feld, Wiesen und Waldrennen ohne grosse Schwierigkeiten. Ich würde es als eine Radquerstrecke mit mehr Höhenmetern beschreiben. Physisch wird das Rennen sicher sehr hart, die Aufstiege sind sehr steil und meistens an der brütenden Sonne. Hier in Dohnany haben wir richtig Sommer, schönes Wetter und um die 30 Grad.
Morgen um 11 Uhr geht es dann endlich los mit dem Rennen der Elite Damen. Sehr speziell als Titelverteidigerin am Start zu stehen...und auch etwas enttäuscht, dass ich nicht mit der selben guten körperlichen Verfassung wie vor einem Jahr am Start stehen kann. Ich freue mich trotzdem aufs Rennen und bin gespannt was nach 6 Runden für eine Platzierung auf der Anzeigetafel aufleuchtet.
Hier könnte ihr das Rennen mitverfolgen...

Geschwister Interview

4. August 2011

Hier findet ihr ein Interview aus der Basellandschaftlichen Zeitung mit meinem Bruder Christof und mir...

Olympia Testrennen in London vom 31. Juli 2011

1. August 2011

Beim Olympischen Testrennen in London belegte ich den 11. Rang. Zur Zeit ist jedoch die Platzierung nicht so wichtig, sondern dass ich mich bereits wieder viel besser Gefühlt habe und ich auf dem richtigen Weg bin. Ich konnte wieder Druck auf die Pedale gehen, bin aber nach der Pause noch nicht fähig das Tempo über eine ganze Renndauer aufrecht zu halten.

Ab nach London...

In einem Jahr wird die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London bereits der Vergangenheit angehören. Ein Jahr bevor es um Olympische Medaillen geht, fliegen wir nach London um auf der Strecke ein Testrennen zu bestreiten.
Die Mountainbikerennen werden auf der Hadleigh Farm ausgetragen, welche nicht weit vom Stadtzentrum entfernt ist. Und so kann es auch kaum grosse Berge haben...die Strecke ist in einem Park angelegt und fast zu 100% extra erbaut worden. Die technischen Schwierigkeiten wurden alle künstlich erstellt und es soll nicht sehr viele Höhenmeter haben. Dazu aber mehr, wenn ich meine ersten Runden darauf gedreht habe!
Das Rennen ist am Sonntag morgen. Für mich geht es beim Rennen in erster Linie nicht um das Resultat, sondern darum zu schauen, wie es gesundheitlich aussieht und wo ich nach der Trainingspause stehe. Ich bin aber zuversichtlich und freue mich aufs Rennen!

Zeitungsbericht zur SM

25. Juli 2011

Hier findet ihr noch einen Bericht von der Basellandschaftlichen Zeitung zur SM in Plaffeien.
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WM Streckenbesichtigung in Champéry

24. Juli 2011

Gestern nahm ich das Training wieder auf und zwar bei der Streckenbesichtigung in Champéry. Wir haben mit der Nationalmannschaft die Möglichkeit bereits 6 Wochen vor den Weltmeisterschaften die Strecke unter die Lupe zu nehmen. Das Wetter lässt leider auch hier zu wünschen übrig. Zum Glück erwischten wir gestern zwei Stunden in denen es wenigstens von oben trocken blieb.
Im Allgemeinen wurde die Strecke etwas einfacher. Die kniffligen Stellen, die bei Nässe fast nicht zu fahren waren, wurden aufgeschüttet oder aus der Streckenführung genommen. Der grosse Sprung bleibt aber im Repetoire. Es braucht mich einiges an Überwindung diese Hürde zu nehmen, bin nun aber zweimal heil drüber gekommen. Die zweite Abfahrt mit den vielen Wurzeln und Steinen wurde zwar Stellenweise vereinfacht, doch es hat immer noch ein paar heikle Passagen...
Zeitmässig ist die Runde sehr kurz, doch wenn man fährt, ist es sehr anstrengend und es kommt einem viel länger vor. Eine Runde, die sehr kräftraubend ist, weil es auch in den Flachpassagen sehr uneben ist und es selten gut rollt. Aus diesem Grund habe ich mich bereits für das Fully entschieden!
Übrigens haben die Abklärungen beim Arzt und den jeweiligen Fachpersonen nichts "Schlimmes" ergeben, es ist aber nicht alles im grünen Bereich. Ich hoffe, dass ich bald wieder angreifen kann...

Schweizermeisterschaften in Plaffeien vom 17. Juli 2011

17. Juli 2011

Die Leidensgeschichte geht weiter...
Leider lief es Katrin Leumann heute an den Schweizermeisterschaften in Plaffeien gar nicht nach Wunsch. Die Strecke kam ihr jedoch entgegen. Der lange Aufstieg entsprach ihren Vorlieben und die technisch anspruchsvolle Abfahrt war auf ihre Fähigkeiten zugeschnitten. Durch das miserable Wetter, das heisst heftiger Dauerregen ab den frühen Morgenstunden, wurde die Strecke noch schwieriger. Der Start gelang Leumann noch ziemlich gut und auch die erste Steigung konnte sie in der Spitzengruppe mitfahren. Doch bereits im Anstieg zum höchsten Punkt musste Leumann reissen lassen. In der Abfahrt konnte sie sich nochmals auf den 4. Rang verbessern, merkte dann aber in der zweiten Runde sehr schnell, dass da keine Kraft in den Beinen war. Eine langwierige Verletzung im Becken- und Rückenbereich machen ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung. "Wenn es blockiert und verklemmt ist, dann geht gar nichts mehr. Ich habe keine Kraft in den Beinen und komme den Berg fast nicht hoch", meint Leumann dazu. Dies war heute wieder der Fall und die Hoffnung auf ein Rennen wie sie es am Weltcup in Offenburg (Rang 8) zeigte schwand sehr schnell.
Nach 4 Runden resultiert der enttäuschende 5. Rang.


Rangliste

Streckenbesichtigung in Plaffeien

16.Juli 2011

Heute morgen machte ich mich mit Sarah Koba und dem guten Techniker Mathias Allenspach auf zur Streckenbesichtigung in Plaffeien. Die Runde ist etwas neu gestaltet, im Charakter blieb sie aber gleich. Zuerst muss man einen Teeraufstieg bis zum Bauernhof hinter sich bringen. Nach einem kurzen Abstecher ueber die Wiese, fuehrt der Weg weiter hinauf. Mal auf Teer und dann wieder auf Waldboden, gelangt man nach einem steilen Stueck zum hoechsten Punkt. Die Abfahrt ist mit vielen, rutschigen Wurzeln bestueckt. Nach einigen technischen anspruchsvollen Passagen und einer kurzen Gegensteigung, rollt man flach ins Start- ZIielgelaende zurueck. Heute war die Runde sehr gut befahrbar und nach einer kurzen Bodenprobe in der ersten Abfahrt, hatte ich die Strecke im Griff. Morgen soll es jedoch in Stroemen regnen. Das heisst, alles wird wohl etwas anders zu befahren sein. Wir werden sehen...

Zu besuch...

14. Juli 2011

...im Kidsbikelager vom VC Eschenbach in Signau im Emmental.
Vom Dienstag abend bis Donnerstag morgen durfte ich als Gast im Lagerhaus in Signau Hasli dabei sein. Leider schlug das Wetter genau auf den Mittwoch um. Ich nützte eine trockene, kurze Zeitspanne und erkundete die Gegend mit dem Bike. Obwohl das Wetter nicht ausgezeichnet war, genoss ich es in einer anderen Region zu trainieren und fand ab und zu auch einen schönen Trail. Landschaftliche ist das Emmental sowieso einzigartig, da störte es auch nicht, als es in Strömen anfing zu regnen!
Leider lief es jedoch in den Beinen noch nicht so rund. Das Trainieren ist noch eher ein Krampf und ein Geknorze. Heute morgen konnte ich nun zum Osteopathen Caius Schmid vom Corposana Zentrum in Basel. Er konnte so Einiges lösen und ich bin gespannt ob mir die heutige Tour etwas runder läuft!
Howacht

Weltcup Windham (USA) vom 9. Juli 2011

9. Juli 2011

Nachdem ich im letzten Jahr hier den Final mit dem 8. Rang abschliessen konnte, hoffte ich natürlich erneut in den vorderen Rängen abschliessen zu können.
Leider gelang mir bereits der Start überhaupt nicht. Nachdem ich vor einer Woche einen super Start hinlegen konnte, waren heute die Beine einfach nur hart und wollten nicht drehen. Die erste Runde misslang mir total und ich kam nur als 27. zurück. Ich versuchte meinen Rhythmus zu fahren, doch erst in den letzten Runden bekam ich den Puls in den gewohnt hohen Bereich und konnte etwas aufholen. Am höchsten Punkt passierte ich in den Top 20 und hatte noch zwei Athletinnen in sichtweite. Meine Aufholjagd in der Abfahrt wurde jedoch durch einen platten Hinterreifen abrupt gestoppt. Ich kann mir nicht genau erklären wieso ich den Platten eingefahren habe...die ganze Abfahrt musste ich also auf den Felgen runterfahren und verlor so noch 5 Ränge. Das Ziel passierte ich dann als enttäuschende 24. Eine ziemlich verknorzte Saison bis jetzt...
Nächste Wochen stehen die ersten Titelkämpfe auf dem Programm. Am Sonntag findet die Schweizermeisterschaft in Plaffeien statt. Wäre schön, wenn ich dann mal wieder so super Beine wie zum Beispiel in Offenburg habe!

Resultate
wieder sauber...

Typisch USAnisch

5. Juli 2011

Wir sind nun von Kanada in die USA eingereist und befinden uns in Windham zum nächsten Weltcuprennen. Hier fand im letzten Jahr der Weltcupfinal statt und so wussten wir, dass wir nicht in einer amerikanischen Grossstadt landen würden. Windham ist ein kleiner Skiort im Bundesstaat New York. Zu einem Einkaufsladen, der grösser ist als ein Tankstellenshop, fährt man mit dem Auto schon fast 30 Minuten...so viel zu Windham!
Als wir hier ankamen war noch gerade Independend Day und wir genossen am Abend ein schönes Feuerwerk. Mit dem Lastwagen-Umzug oder was das darstellen sollte, konnte ich jedoch weniger anfangen!
Die Strecke ist noch die selbe wie im letzten Jahr. Der erste Teil der Runde führt hinauf zur Mittelstation, ab und zu unterbrochen durch eine kurze Abfahrt. Von der Mittelstation geht es dann wieder mehrheitlich in Richtung Talstation. Man kann aber die Beine nicht hängen lassen, sondern muss noch einige Reserven haben um die flachen Passagen oder die Gegenanstiege noch bewältigen zu können, bis man wieder über die Skipiste ganz unten ankommt.
Wir haben noch ein paar Tage Zeit uns die Strecke einzuprägen, das Rennen ist dann am Samstag.

Weltcup Mont Sainte Anne (CAN) vom 2. Juli 2011

2. Juli 2011

Heute gelang Katrin Leumann seit langem wieder einmal ein optimaler Start. Sie konnte sich aus der zweiten Reihe schon nach wenigen Metern an die Spitze des Feldes setzen und gab diese Position in der Startrunde nicht mehr ab. Beim ersten Aufstieg reihte sich Leumann an 3. Position ein, fiel dann aber in der ersten Laufpassage ein paar Plätze zurück. Immer noch in den Top 10 kam sie zur schwersten Stelle des Rennens. Leider stürzte eine Fahrerin vor ihr und Leumann konnte nicht mehr ausweichen. Währenddem Leumann am Boden lag, passierten einige Fahrerinnen. "Ich bin aus dem Klickpedal gefallen und kam dann falsch in die Abfahrt, fiel über den Lenker und verlor viel Zeit. Ich hatte danach Mühe wieder ins Rennen zufinden und fing mich erst in der zweiten Runde wieder auf", meinte Leumann. Die mittleren Runden waren dann auch gar nicht so schlecht und sie zeigte mit der 12. und 11. Rundenzeit eine gute Leistung. In der letzten Runde lag leider an der selben stelle wieder eine Fahrerin im Weg und Leumann konnte erneut nicht mehr ausweichen. Dieser Aufprall war dann jedoch etwas heftiger. Dabei brach das Lenkerhörnchen ab und der Logouthebel der Federgabel. Das hiess, dass Leumann nun mit einer blockierten Gabel noch über eine halbe Runde zu ende fahren musste. "Es tat mir alles weh und ich konnte mich nicht mehr für einen Kampf mit meinen Gegnerinnen motivieren, ich führte gerade einen Kampf gegen mich", schilderte Leumann.
Sie erreichte schliesslich das Ziel auf dem 16. Rang und ist damit doch einigermassen zufrieden.
Das nächste Weltcuprennen findet bereits in einer Woche in Windham (USA) statt.

Resultate

Morgen gilts ernst...

1. Juli 2011

Ich konnte mir die letzten Tage die Strecke hier in Mont Sainte Anne gut einprägen. Ich bin aber noch nicht so sicher, ob mir die Strecke gefällt. Obwohl der Rundkurs sehr technisch ist, was mir entgegen kommt, brauche ich für viele Passagen zu viel Kraft und Power. Ich komme nicht schön flüssig voran, sondern muss immer bremsen und neu antreten. Das macht mich etwas unsicher. Aber ich versuche natürlich das Beste herauszuholen.
Der Start erfolgt um 11:45, das heisst in der Schweiz 17:45. Das Rennen kann man auf Freecaster live sehen!
Nach dem Tiefflug in Dalby Forest und der spaktakulären Aufholjagd in Offenburg kann ich nun wieder mit der Nummer 19 ins Rennen gehen! Das Ziel ist es diese Nummer zu verbessern...

Welcome in Canada

29. Juni 2011

Gestern bin ich nach einigen Stunden Reise gut in Kanada angekommen. Ich konnte von Zürich nach Toronto sogar Business fliegen. Dies ist echt total entspannend, wie in einem Fernsehsessel mit Bedienung! Meinen Stuhl konnte ich sogar komplet flach zu einem Bett umfunktionieren. Leider war ich gar nicht so müde um richtig zu schlafen! Der Service ist natürlich auch nicht mit der Economy Class zu vergleichen. Vorne im Flugzeug bekommt man sogar eine weisse Tischdecke, Porzelanteller, richtige Gläser, Champagner, Rindsfilet, Pralinés und so weiter. Es fehlte mir wirklich an nichts!
In Toronto hatte ich etwas Aufenthalt, welcher dann durch die Verspätung des Weiterflugs noch verlängert wurde. Ich machte es mir in der Gold Lounge bequem...dies war möglich, weil ich Business geflogen bin. Daran kann man sich gewöhnen...
Die erste Nacht in Mont Sainte Anne habe ich tief und fest schlafend verbracht. Als ich, nach dem mir Theo die Bikes zusammengebaut hatte, zum Training wollte, fing es in Strömen an zu regnen...zum Glück gibt es noch den Nachmittag und so koche ich jetzt zuerst etwas zum Essen!

Öffentliche Stadionführung durch den St. Jakobs Park

26. Juni 2011

Lernen Sie während einer Tour durch das Stadion die Mountainbikerin Katrin Leumann, Mitglied des Schweizer Nationalkaders, kennen. Die zweifache Europameisterin, Weltmeisterin im Teamwettbewerb sowie Olympiateilnehmerin beantwortet Ihre Fragen und bringt Ihnen den Radsport etwas näher.

Begleitet von der Radiolegende Franz Baur, erwartet Sie eine spannende Führung durch die Räumlichkeiten des grössten Fussballstadions der Schweiz. Und geniessen Sie im Anschluss an die Führung noch einen kleinen Umtrunk!

Hier das detaillierte Programm:

18.00 Uhr: Besammlung beim FC Basel Fanshop (neben Garage Kestenholz)
18.15 Uhr: Start Führung mit Franz Baur und Katrin Leumann
20.00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Datum: Montag, 27. Juni 2011
Treffpunkt: Beim FC Basel Fanshop
Kosten: Erwachsene CHF 15.--, Kinder bis 15 Jahre CHF 10.--
Anmeldung: Bis 27. Juni 2011, 12.00 Uhr bei der Information der Basel United AG, telefonisch unter +41 61 375 12 22 oder auf www.baselunited.ch

Achtung: Limitierte Teilnehmerzahl!

Racer Bikes Cup in Chur vom 26. Juni 2011

26. Juni 2011

"Sehr müde aber zufrieden", äusserte sich Katrin Leumann nach dem Rennen.
Sie hatte sehr gute Erinnerungen an das Rennen in Chur, konnte sie dort im 2009 ihren Schweizermeistertitel verteidigen. Heute standen nicht nur Schweizer am Start, sondern auch noch Fahrerinnen aus Schweden, Deutschland, Frankreich, Neuseeland und weiteren Ländern.
Das Rennen führt über 7 Runden wobei es pro Runde einen langen Aufstieg zu bewältigen gab. Die Abfahrt wies viele Schlaglöcher und Wurzeln auf und wurde durch eine längere leicht steigene Passage unterbrochen. In der ersten Runde konnte sich bereits eine 4er Spitzengruppe absetzen, die blieb dann auch bis in die dritte Runde zusammen. Im Anstieg erhöhte dann Sarah Koba das Tempo, welchem nur Katrin Leumann folgen konnte. "Ich war eigentlich schon über dem Limit, konnte mich dann aber noch zwei weitere Runden am Hinterrad von Sarah Koba halten", meinte Leumann, "danach musste ich reissen lassen und wieder meinen Rhythmus fahren." Sarah Koba fuhr wie beflügelt und gewann das Rennen verdient. Sie zeigte heute eine ganz starke Leistung. Katrin Leumann belegte den 2. Rang. Die U-23 Weltmeisterin Alexandra Engen aus Schweden sicherte sich vor der Französin Ravanel den dritten Rang.
Katrin Leumann reist nun am Dienstag nach Kanada. In der Nähe von Quebec und eine Woche später in der Nähe von New York stehen zwei Weltcuprennen auf dem Programm.


Rangliste

Bilder
© M. Studer

Sportpreis der Gemeinde Riehen

20. Juni 2011

Heute um 18:30 wird mir im Haus der Vereine in Riehen der Sportpreis der Gemeinde Riehen übergeben. Es ist ein öffentlicher Anlass und so freue ich mich euch alle einladen zu dürfen!!!

Gestern startete ich am EKZ Cup in Hittnau und konnte das Rennen knapp vor Sarah Koba gewinnen!

Racer Bikes Cup in Engelberg vom 12. Juni 2011

13. Juni 2011

Katrin Leumann hatte wohl beim Rennen in Engelberg die komfortabelste Lage im Rennen. Es war zwar bestimmt anstrengend, dennoch konnte sie total passiv mitfahren.
Bereits nach der ersten Runde konnte sich beim einzigen Aufstieg eine dreier Gruppe mit Lisi Osl, Esther Süss und Katrin Leumann absetzen. Lisi Osl versuchte auszureissen, wurde aber beim ersten Versuch auf der Fläche von Esther Süss wieder eingeholt . Dahinter schob Leumann eine ruhige Kugel, denn sie verrichtete keine Führungsarbeiten, weil ja ihre Teamkollegin Osl vorne war. Der zweite Ausreissversuch startete Lisi Osl ca. zur Hälfte der Renndauer und kam dann auch entscheidend weg. Leumann meinte dazu:"Mir waren etwas die Hände gebunden, ich wollte Esther Süss nicht nach vorne führen und trotzdem zuckte es in den Beinen! Der Verstand siegte dann und ich blieb einfach ruhig am Hinterrad von Süss." Der Abstand war immer sehr gering und pendelte zwischen 5 und 10 Sekunden. Es blieb spannend...nach 1:21h kamen die 3 Fahrerinnen innerhalb von 3 Sekunden ins Ziel. Lisi Osl konnte ihren Vorsprung hauchdünn verteidigen, dahinter ersprintete sich Leumann den zweiten Rang vor Esther Süss. Der Doppelsieg für das Ghost Factory Racing Team war somit nach einer vorbildlichen Teamarbeit perfekt.

Fotos

Rangliste

Letzte Etappe

6. Juni 2011

4. Etappe
Heute waren meine Beine wieder etwas erholter als noch beim Bergzeitfahren, doch leider machte mir der Magen etwas Mühe...musste ich mich doch zum Essen quälen, was überhaupt nicht zu mir passt...auch sonst machte mir eigentlich schon alles weh, doch ich wollte nochmals vollgas geben und den Gesamtsieg nach Hause fahren.
Der erste Teil der Etappe gelang mir sehr gut und ich kam über die ersten kleinen Berge ziemlich flott. Die Verpflegung nach 25km verpasste ich und musste dann beim langen Aufstieg mit dem Getränk etwas sparsam umgehen. Mein Magen hatte sowieso keine Lust auf Arbeit!
Am Fuss des langen Aufstiegs raste dann auch schon Mary an mir vorbei. Ich heftete mich an ihr Hinterrad und kämpfte mich mit ihr den Berg hoch. Ich litt nochmals richtig, wollte sie aber nicht zu früh ziehen lassen damit sie mich in der Gesamtwertung nicht noch einholen kann. Mit wenigen Metern Vorsprung passierte sie den Bergpreis. Ich musste jedoch oben einen Halt einlegen und meinen Bidon nachfüllen und nützte die Gelegenheit um auch noch ein Stück Banane zu verdrücken. In der rasanten Abfahrt war ich leider alleine und konnte nicht vom Windschatten eines Mannes profitieren. Zum Glück holte mich dann auf der Fläche jemanden ein dem ich anhängen konnte. Mary sah ich jedoch nicht mehr.
Die letzte Abfahrt hinunter nach Schladming nahmen wir den Downhillkurs und da liess ich es nochmals richtig laufen...im Ziel hatte ich dann nur 40 Sekunden Rückstand, den habe ich mir wohl bei der Verpflegung eingeholt. Der Gesamtsieg war damit nie gefärdet...
Ich bin froh, dass ich diese 4 harten Tage hinter mir habe und freue mich nun auf die Erholung!
Es war aber trotzdem ein super Anlass und ein tolles Erlebnis!

Planai Bergstation

4. Juni 2011

3. Etappe
Zeitfahren ist nicht so meine Spezialität, doch ich dachte mir lieber ein Bergzeitfahren als ein flaches, normales Zeitfahren. Wir mussten während 15km über 1100Höhenmeter erklimmen. Ich startete als letzte Frau, 30 Sekunden vor mir Mary und 1 Minute davor die 3. Platzierte. Naja, meine Beine waren nicht wirklich überzeugt von meinem Vorhaben. Da ich meistens niemanden vor mir hatte oder jemanden den mich von hinten puschte fiel ich in einen etwas zu langsamen Trott. Mary und die 3. Platzierte lieferten sich vor mir einen harten Zweikampf. Zum Schluss konnte sich die Niederländerin, 3. in der Gesamtwertung, durchsetzen einige Sekunden vor Mary und knapp eine Minute vor mir.
Kein Pokal also für mich heute, doch in der Gesamtwertung habe ich stets noch 14 Minuten Vorsprung. Ich hoffe nun, dass die Beine morgen meinem Vorhaben, die Gesamtwertung zu Gewinnen, keinen Strich durch die Rechnung machen!!!

Hier gibts ein paar Bilder der Alpentour Trophy

Giglacher Seen

3. Juni 2011

2. Etappe
So wie ich gestern die letzten 1.5h gelitten habe, so begann heute das Rennen...frisch sind die Beine überhaupt nicht mehr trotzdem versuchte ich Mary McConneloug, die ich vom Weltcupzirkus her kenne, zu folgen. Ich konnte nicht ganz an ihrem Hinterrad bleiben, sah sie aber immer wenige Meter vor mir. Nach gut 30 Minuten hatten sich meine Beine dann wieder an die Belastung gewöhnt und ich konnte etwas aufdrehen. Beim Bergpreis passierte ich als erste Frau und fuhr danach mein Tempo weiter. Der zweite Berg wurde zum Schluss noch so richtig steil und ich konnte nicht mehr alles fahren. Und da beim höchsten Punkt sah ich auch schon Mary hinter mir. Bei der hochalpinen Abfahrt konnte man nicht alles fahren, trotzdem versuchte ich alles so schnell wie möglich zu durchqueren. Unten in der Fläche fühlte ich mich richtig gejagd obwohl ich hinter mir niemand sah. Der letzte kürzere Aufstieg verlangte mir nochmals alles ab und erst kurz vor der Abfahr war ich mir sicher, dass ich den Sieg ins Trockene bringe. Zum Schluss hatte ich dann doch über 5 Minuten Vorsprung und hätte das ganze etwas ruhiger angehen können...

Alpentour Trophy in Schladming

2. Juni 2011

1. Etappe
Heute startete ich zur ersten Etappe der Alpentour Trophy. Ich nütze das Rennen als gutes Training und Vorbereitung auf die nächsten Weltcuprennen. Es ist gleichzeitig für mich ein Ersatz für die Tour de France der Mountainbiker, die in diesem Jahr leider nicht stattfindet.
Es standen 73km und 2800Höhenmeter auf dem Streckenprofil. Und dies bei feucht nassem Wetter...gut ausgerüstet machte ich mich also mit noch einigen andern auf den Weg. Zum Glück war es nicht zu kalt und beim langen Aufstieg wurde es dann sowieso warm! Ich hatte sehr gute Beine und konnte bei den Frauen vorne weg fahren. Es lief alles super. Nur hätte das Rennen für mich mindestens 1.5h früher enden können. Zum Schluss habe ich sehr gelitten und nur noch die Kilometer bis ins Ziel gezählt, leider gehen die berghoch nicht so schnell vorbei...
Ich weiss noch nicht, wie ich morgen schon wieder Rennen fahren soll, wird dann aber wohl schon irgendwie gehen!
Weitere Infos zum Rennen hier

Bilder von Offenburg

Weltcup in Offenburg vom 29. Mai 2011

29. Mai 2011
Und es geht doch...
Aus der ungewohnten 4. Startreihe musste Katrin Leumann heute mit der Nummer 30 zum dritten Weltcup starten. "Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zum letzten Mal so weit hinten einstehen musste, " meinte Leumann. So bekundete die Schnellstarterin dann auch grosse Mühe mit dem Gerangel in den hinteren Positionen und überquerte die Start- Ziellinie nach der Startrunde nur auf dem 41. Zwischenrang. Soll es heute wieder nicht nach Wunsch laufen?
Bald schon zeigte sich jedoch, dass Leumann sehr gute Beine hatte. Sie konnte mit sehr viel Zug fahren und kam viel zügiger die Aufstiege hoch als ihre unmitelbaren Konkurrentinnen. Dazu schilderte Leumann: "Dank der Behandlung beim Osteopathen (Caius Schmid) im Zentrum Corposana und der guten Betreuung der Physiotherapeutin Natascha Hann im Ghost Team konnten wir mein Beckenproblem in den Griff kriegen."
Runde um Runde arbeitete sich Katrin Leumann nach vorne. Es gerieten einige ins Staunen über die grossartige Aufholjagd. Nach der ersten Runde lag Leumann dann bereits auf dem 23. Rang. Sie bewältigte nicht nur die Aufstiege ohne Probleme sondern bekundete auch keine Mühe mit den Abfahrten und verzeichnete keinen Sturz und keine Unsicherheit.
Auf Rang 12 passierte Leumann zur letzten Runde und auch in dieser Runde konnte sie erneut Ränge gut machen. Die letzten 3 Fahrerinnen überholte sie allesamt im letzten steilen Aufstieg rund 1km vor dem Ziel. Sie erreichte damit den sehr guten 8. Schlussrang und war natürlich überglücklich. "Ich bin einfach froh, dass ich beweisen konnte, wie gut in Form ich eigentlich bin, dies in den letzten Rennen jedoch nicht umsetzen konnte", sagte sie mit einem Lächeln auf den Lippen, "die Erleichterung ist schon gross, dass es nun wieder funktioniert."

Resultate

Offenburg kommt...

27. Mai 2011
Offenburg rückt immer näher und die Ungewissheit bleibt bestehen...
Ein zu einfach verschiebbares Becken hindert mich im Moment mein ganzes Leistungspotenzial abzurufen. Leider ist es nicht ganz einfach das Becken wieder an den richtigen Ort zu bringen und es ist schwierig zu sagen wann es sich wieder verschiebt...ich versuche trotzdem mein Bestes und wir werden sehen zu was es reicht!
Zuerst werde ich aber heute morgen noch im Kindergarten oder besser gesagt mit den Kindern im Wald sein...bevor ich dann nach Offenburg reise.

David gegen Goliath

24. Mai 2011
Hier findet ihr den Link von der Sendung "Heimspiel" auf Telebasel. Tim und ich kommen in der Serie "David gegen Goliath" ab der Minute 12 und 15 Sekunden.

David gegen Goliath

Weltcup in Dalby Forest vom 22. Mai 2011

22. Mai 2011
Heute ging im Rennen leider gar nichts. Während den Vorbereitungen die ganze Woche und auch heute beim Einfahren fühlte ich mich eigentlich super und war überzeugt, dass ich ein gutes Rennen fahren würde. Leider kam es ganz anders. Ich kam zwar am Start aus der ungewohnten 3. Reihe ganz gut weg, konnte dann aber schon bald das Tempo nicht halten. Mein Rhythmus war heute ziemlich auf einem tiefen Niveau. Zu den vielen kleinen Missgeschicken kam dann auch noch, dass ich in der 3. Runde einen Platten einfuhr. Bis zum Wechselposten verlor ich dann nochmals etliche Ränge und somit war die Moral total weg. Ich beendete das Rennen auf dem enttäuschenden 45. Rang.
Aber ich muss sagen, wenn ich die Zeit zurück drehen könnte und nochmals starten könnte, ich wüsste nicht, was ich anders machen hätte sollen...
In einer Woche kommt die nächste Möglichkeit ein gutes Rennen zu zeigen...diesmal beim Weltcup in Offenburg (D)

Wie geil ist das denn!!!

21. Mai 2011
1. Gestern erreichte ich beim Weltcup Citysprint in Pickering (GB) den sehr guten 3. Rang!!!
und
2. Sram hat mir einen Bremshebel mit meinem eigenen Namen angefertigt!!!
Das sind doch wirklich zwei tolle Nachrichten!
Morgen gilt es dann ernst beim XC Weltcup in Yorkshire Dalby Forest. Start ist um 10:45 Ortszeit und 11:45 Schweizer Zeit. Ich hoffe doch sehr, dass ich diesmal etwas mehr Glück habe als noch in Südafrika.
Hier der Link zum LiveTiming von der UCI
Mein Bremshebel

Welcome im Outback...

19. Mai 2011
Die Reise nach England verlief problemlos. Da der Teamstaff mit dem Auto hier her gefahren ist, musste ich auch keine Bikes mitschleppen, was die Reise sehr viel angenehmer machte.
Wir wohnen in diesem wunderschönen Haus. Im Erdgeschoss befindet sich eine grosse Küche und sicher 4 Wohnzimmer mit Cheminee!!! Im ersten Stock hat dann jeder sein Zimmer und der zweite Stock, den brauchen wir gar nicht...
Wir sind dafür ziemlich abgelegen. Das heisst somit auch, dass nicht einmal ein Handynetz vorhanden ist. Aber irgendwie geniesse ich das auch! Internet ist ja vorhanden! Zwar nicht im Haus aber auf dem Gelände!

Racer Bikes Cup in Solothurn vom 7. Mai 2011

8. Mai 2011
Bei bestem Frühlingswetter lockten die Bike Days bei der dritten Austragung in Solothurn 22'000 Besucher an. Diese genossen unter anderem auch das Cross-Country-Rennen des Racer Bikes Cup. Damit das Rennen im Herz der Bikemesse stattfinden kann, mussten die Athleten leider auf eine spektakuläre Runde verzichten. Kaum aus dem Schanzengraben, dem Start- und Zielgelände, heraus, musste man einige Kilometer auf Asphalt zurücklegen. Endlich beim Waldrand angelangt kam bereits eine der Schlüsselstellen. Die kurze aber sehr steile Rampe, welche mit Wurzeln gespickt war, rief in einigen Kategorien die Entscheidung herbei. Nach diesem Abschnitt zog sich die Strecke weiter hinauf, manchmal auf einem breiten Waldweg oder auf erdigen Singletrails. Beim höchsten Punkt angekommen wartete eine rasante und schmale Abfahrt. Wegen dem anhaltenden trockenen Wetter war der Downhill sehr schnell und nur wegen der hohen Geschwindigkeit technisch anspruchsvoll. Kaum unten angekommen, bog man aus dem Wald heraus und fuhr auf der Strasse wieder zurück zum Expogelände. Dort herrschte wie jedes Jahr eine phantstische Stimmung mit vielen Zuschauern.
Bei den Elite Damen standen gleich 6 Fahrerinnen der Top 15 der Welt am Start. Als 5. der Weltrangliste wurde Katrin Leumann als zweite Fahrerin hinter Irina Kalentieva aus Russland auf die Startlinie gerufen. Dahinter reihten sich noch knapp 30 weitere Fahrerinnen aus 6 Nationen ein.
Das Feld fuhr geschlossen bis zum Waldstück. Dort forcierte Esther Süss das Tempo und riss die Gruppe auseinander. Bis zum höchsten Punkt, konnte sich Süss und Schneitter etwas absetzen. Dahinter folgte eine 4er Gruppe mit Katrin Leumann. "Leider konnte ich bei Sabine Spitz nicht anhängen, als sie aus unserer Gruppe herausfuhr", sagte Leumann. In der Fläche dann konnten Kalentieva und Leumann dem starken Tritt von Spitz nicht folgen und Eva Lechner, die Teamkollegin von Schneitter, hatte natürlich kein Interesse daran, nachzuführen. Fast wie auf der Strasse ein sehr taktisches Rennen. Nachdem Lechner noch einen Plattfuss einfing, fuhren Leumann und Kalentieva ohne grosse Chance nach vorne den drei Führenden hinterher. "Bereits in der zweitletzten Runde merkte ich, dass Kalentieva etwas Mühe hatte am Aufstieg. Ich war mir aber nicht ganz sicher, ob es nicht nur ein taktisches Manöver war. Beim letzten Anfstieg machte ich mich auf alles gefasst, doch Kalentieva konnte das Tempo tatsächlich nicht mehr mitgehen", kommentierte Leumann die Entscheidung um Rang 4. Mit einer sehr guten letzten Runde sicherte sich Katrin Leumann den 4. Rang in Solothurn. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Leider hatte ich in den ersten zwei Runden zu wenig Power um in der vorderen Gruppe Unterschlupf zu finden. Danach war das Rennen entschieden und ich konnte "nur" noch um den 4. Rang kämpfen und diesen Kampf konnte ich ja gewinnen", sagte eine zufriedene Katrin Leumann, "zum Schluss hatte ich sogar noch Glück, denn in der Zielkurve rund 50 Meter vor dem Ende bohrte sich noch eine lange Schraube in mein Hinterrad."
Gewonnen wurde das Rennen von Esther Süss vor Nathalie Schneitter und Sabine Spitz.
Beim spektakulären Sprintrennen am Vortag belegte Leumann den 3. Rang hinter Schneitter und Lechner.

Rangliste

Bilder

UCI HC Rennen in Houffalize

1. Mai 2011
Der Morgen begann ziemlich ruhig und gemütlich. Zum Einfahren entschieden wir uns, die Strecke nochmals abzufahren, da wir die original Strecke vom Rennen gestern nicht ausfindig machen konnten. Als wir beim Start-Zielgelände vorbei kamen, standen da schon überraschend viele Athletinnen...logisch, der Start war 15 Minuten früher als im Internet kommuniziert wurde! Etwas unvorbereitet standen wir dann am Start.
Zuerst lief es mir eigentlich noch ganz gut, doch schon nach der Startschlaufe konnte ich das hohe Tempo nicht halten. Ich hatte keine Kraft in den Beinen, keinen Zug...Es war keine Leidensbereitschaft da und kein Kampfwille.
Am Schluss lag "nur" der 11. Rang drin.
Sarah lief es dafür sehr gut und sie erkämpfte sich den sehr guten 5. Rang!

Alles Lila...

30. April 2011
Wegen der schlechten Wettervorhersagen im Süden haben Sarah und ich uns entschieden statt den Marathon am Gardasee das UCI Horsclass Rennen im belgischen Houffalize zu fahren. Hier scheint die Sonne!!!
Bei der Streckenbesichtigung merkte man zum ersten Mal, dass es kein Weltcuprennen mehr ist. Da waren so viele Bänder gespannt und x-Rennen waren am Laufen, dass man keine Chance hatte die Strecke vom HorsClass Rennen ausfindig zu machen. Irgendwie mogelten wir uns über die Runde und hoffen, dass wir morgen alle Kurven erwischen!
Der Start ist um 10:30, drückt mir die Daumen!

Weltcup in Pietermaritzburg (RSA) vom 23. April 2011

23. April 2011
Der Start gelang Katrin Leumann sehr gut. Sie sprintete los und kam von der zweiten Reihe sehr gut weg. Nach den ersten Kurve lag sie an 3. Stelle, unterschätzte jedoch eine weitere Kurve und stürzte. "Ich katapultierte mich selbst ins Offside, verschoss einen Penalty und bekam die Rote Karte", beschrieb Leumann die Situation. Bis Katrin Leumann wieder fahrtauglich unterwegs war, fand sie sich auf dem 50. Rang wieder. "Dahinten war Krieg", meinte Leumann. Es war sehr schwierig auf diesem schmalen Rundkurs zu überholen, doch Katrin Leumann gab ihr Bestes und startete eine Aufholjagd. Mit den Rundenzeiten 17, 16 und 11 erkämpfte sie sich noch den 19. Schlussrang. "Ich bin von mir enttäuscht, denn die Form stimmt und die Beine waren gut, ich hatte viel Zug", sagte Leumann etwas bedrückt im Ziel. Die Rundenzeiten zeigen, dass sie weiter vorne gut mithalten könnte und das stimmt sie doch zuversichtlich für die nächsten Rennen.

Resultate

Vorschau Weltcup in Pietermaritzburg

22. April 2011
Morgen starten wir zum ersten Weltcup der neuen Saison. Hier in Pietermaritzburg ist es nun auch am Abtrockenen und wenn in der Nacht kein Regen mehr fällt, dann findet das Rennen auf einer fast staubtrockenen Strecke statt. Unser Start ist um 11:45 (keine Zeitverschiebung zur Schweiz) und kann live auf Freecaster mitverfolgt werden.

In Pietermaritzburg angekommen!

21. April 2011
Wir Ghostler sind gut hier in Pietermaritzburg angekommen. Das Wetter ist leider etwas unbeständig aber trotzdem schön warm. Die Strecke wurde wegen dem heftigen Regen der Vorwoche nur zaghaft fürs Training freigegeben, ist aber im Moment in einem sehr guten Zustand und überhaupt nicht tief oder schlammig. Die Strecke hat nicht mehr viel gemeinsam mit der Strecke vor zwei Jahren. Die neue Runde kommt mir sehr flowig vor. Nur zwei drei mal wird die flüssige Fahrt durch "Rockgardens" unterbrochen. Genau in so einem Steinfeld bin ich heute gestürzt, zum Glück ist nicht viel passiert, ich bin wohl auf und habe die technische Passage nach dem Sturz noch zweimal ohne zu straucheln gemeistert.
Morgen steht das Abschlusstraining auf dem Programm und am Samstag ist dann der Start zum ersten Weltcuprennen!

Bundesligarennen in Münsingen (D) vom 17. April 2011

18. April 2011
Ich bin gestern zu meinem erst zweiten Bundesligarennen gestartet. Die Strecke in Münsingen war sehr abwechslungsreich und da es staubtrocken war, erwartete uns ein sehr schnelles Rennen. Nach der ersten Runde konnte sich eine 4er Spitzengruppe absetzen. Ich kämpfte mit Lisi und Sabrina Enaux um den Anschluss. In der vorletzten Runde kamen wir sehr nahe, doch leider half uns Enaux nicht bei der Führungsarbeit und so konnten wir das Loch nicht mehr schliessen. Wie erwartet hatte Enaux zum Schluss dann noch am meisten Energie und entwischte uns. Lisi und ich kämpften dahinter zwar wie Löwen, doch wir konnten nicht mehr aufschliessen. So belegte ich den zufriedenstellenden 6. Rang, Lisi wurde 7. Ich konnte nicht über mich hinauswachsen. Ich habe noch eine leichte Erkältung gekoppelt mit der Pollenallergie, da ging heute einfach nicht mehr, ich bin auf jeden Fall zufrieden.
Heute geht die Reise weiter zum ersten Weltcup nach Pietermaritzburg in Südafrika.

Hardtail oder Fully?

20. Mai 2011
In Solothurn war ich zum zweiten Mal nach Schaan mit dem Hardtail unterwegs und ich fühlte mich sehr wohl darauf. Gut, die Strecke in Solothurn kann man natürlich nicht mit dem Rundkurs in Dalby Forest vergleichen, doch mir ist es wichtig, dass ich mich auch auf dem Hardtail wohl fühle. Werde ich zur Hardtail-Fahrerin?! Das möchte ich doch eigentlich gar nicht...
Am Mittwoch war ich mit dem Fully und unseren leichten Tune-Laufräder unterwegs und kam mit der Strecke ganz gut klar. Am Donnerstag dann probierte ich das Hardtail mit den AX Lightness Rennlaufrädern aus und war nach einer Runde begeistert. Ups...doch Hardtailfahrerin...? Ich wollte die Gewissheit und drehte danach nochmals 2 Runden mit dem Fully und den leichten Ax Ligntness Laufrädern. Es macht einfach mehr Spass mit dem Fully!!! O.K mit Spass gewinnt man keine Preise aber ich bin überezugt, dass mir der Spass hilft dabei...!

Racer Bikes Cup in Tesserete vom 10. April 2011

11. April 2011
Eine konstante Leistung reichte Katrin Leumann für ein sehr gutes Resultat. Mit eher wenigen Ambitionen startete Leumann zum Racer Cup in Tesserete. Leumann leidete die Tage zuvor an starker Pollenallergie und hatte Beschwerden beim Atmen. Die hochsommerlichen Temperaturen im Tessin liessen es jedoch zu, dass die Entzündung auf den Bronchian abklingen konnte, da die "heiklen" Pollen wohl schon verflogen waren. So stand einem guten Rennen nichts mehr im Wege.
Nach einem guten Start verlor Katrin Leumann in den ersten zwei Runden den Kontakt zur Spitze, hatte jedoch meistens Sichtkontakt. Mit regelmässigen Rundenzeiten konnte sich Leumann zur Hälfte des Rennens zur Verfolger Gruppe nach vorne kämpfen und fuhr auf einmal um einen Rang auf dem Podest. Lisi Osl führte das Rennen alleine an, dahinter drehte die Tschechin Tereza Hurikova in der letzten Runde mächtig auf und ergatterte sich den zweiten Rang. Auch Leumann wollte ihren Podestplatz nicht mehr aus der Hand geben. Trotz einem Sturz in der letzten Runde reichte es, den 3. Rang nach Hause zu fahren. "Ich bin schon etwas überrascht, dass es so gut lief. Dies habe ich nicht erwartet, doch hier im Tessin ist die Natur schon etwas weiter und meine Allergie ist etwas abgeklungen. Dies machte mich schnell", meinte Leumann erschöpft nach dem Rennen. "So kaputt war ich schon lange nicht mehr nach einem Rennen. Es war ein hartes Rennen, welches mir alles abverlangt hat."

Bilder


Resultate mit Rundenzeiten

Sportpreis der Gemeinde Riehen

16. April 2011
Der hochdotierte Sportpreis der Gemeinde Riehen geht an Katrin Leumann. Sie verdient sich den Preis mit den hervorragenden Leistungen im vergangenen Jahr und wird dafür am 20. Juni 2011 um 18:30 im Haus der Vereine in Riehen geehrt. Der Anlass ist öffentlich. "Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Riehener, Sponsoren, Betreuer, Verwandt und Freunde den Weg nach Riehen finden würden", meint Leumann.
Die Entscheidung den Preis Katrin Leumann zuzusprechen kam auf einem etwas anderen Weg zu stande als normal. Das Dilemma war, dass Katrin Leumann selbst in der Jury des Sportpreises sitzt. Daher entschied in diesem Fall der Gemeinderat über die Vergabe. "Dies ehrt mich natürlich noch viel mehr, dass ich so zu sagen vom Gemeinderat gewählt wurde. Ich freue mich riesig über den Preis," sagt Leumann stets noch etwas ungläubig, "mir wurde die frohe Botschaft am 1. April mitgeteilt, ich war mir nicht sicher, ob es vielleicht nicht doch ein 1. April-Scherz sein könnte!"

Neues Gebiet erkundet...

6. April 2011
Nachdem ich am Wochenende in für mich neuen Bikegebieten war, testete ich heute den Uetliberg.
Neben der Region Olten am Samstag und der Bergkette Weissenstein am Sonntag, kann der Uetliberg trailmässig nicht ganz mithalten, aber die Aussicht ist doch eindrücklich!
Der Grund für mein Training in Zürich war, dass ich am frühen Nachmittag bei Oakley zu besuch war. Die neue Brille konnte ich danach gerade austesten. Ich sage nur... ausgezeichnet!!!
Link zu Oakley

Frühling oder Sommer?!

2. April 2011
Nach dem Rennen in Schaan brauchte ich doch ungewöhnlich lange um mich zu erholen. Grund dafür war wohl die aufkommende Erkältung gekoppelt mit den vielen Pollen in der Luft. Frühling war noch nie meine stärkste Zeit, aber eine der Schönsten mit den frischen Farben und dem Leben, das wieder erwacht. Dieses Wochenende geniesse ich das sommerliche Wetter bei schönen Biketouren in neuen Regionen. Heute steht eine Tour in Olten an, morgen solls in die Vogesen nach Frankreich gehen! An solchen Tagen liebe ich das Training!!!

Racer Bikes Cup in Schaan vom 27. März 2011

28. März 2011
Der Saisonstart ist Katrin Leumann rangmässig nicht in überzeugender Manier gelungen. Mit der eigenen Leistung ist sie jedoch zufrieden.
Am Racer Bikes Cup in Schaan bestritt Leumann ihr erstes Rennen der Saison und traff dort gleich auf grosse Konkurrenz. Die ersten zwei Runden vermochte Leumann noch mitzuhalten, doch dann machte sich die fehlende Wettkampfhärte bemerkbar. Fast alle Athletinnen vor ihr nahmen bereits an mehreren Rennen teil. "Mir fehlt es noch am Stehvermögen über eine so lange Renndauer. Zudem spürte ich auch noch die leicht schweren Beine aus dem Trainingslager. Ich bin mit meiner persönlichen Leistung aber zufrieden auch wenn es auf dem Papier nicht gerade spektakulär aussieht", meinte Leumann. Sie belegte schliesslich den 7. Rang und wurde hinter Sarah Koba dennoch zweit beste Schweizerin.
Gewonnen wurde das Rennen von Lisi Osl, vor Irina Kalentiva und Anja Gradl.

Resultate

Bericht im Sportpanorama

Ein Bericht im Sportpanorama

26. März 2011
Morgen Sonntag kommt ein Bericht über mich im Sportpanorama!
Das Fernsehen hat mich anlässlich des ersten Rennens der Saison begleitet und widmet mir einen ganzen Beitrag! Wie bereits erwähnt besuchte mich die Kamera im Kindergarten, beim Osteopathen und im Training. Ebenfalls vor Ort werden sie morgen sein, wenn ich in Schaan beim Racer Bikes Cup in die neue Saison starte!
Also nicht verpassen, Sonntag 18:15 SF2 Sportpanorama schauen!!!

Wirbelsturm

25. März 2011
Ich stellte mich nach dem ruhigen Trainingslager schon auf etwas Sturm zu hause ein, doch es blies mir gleich ein Wirbelsturm entgegen!!!
Kaum zurück waren die Tage schon von Morgens bis Abends ausgebucht. Und ziemlich kurzfristig meldete sich auch noch das Fernsehen an und begleitete mich den ganzen Dienstag mit der Kamera!
Trotz der ganzen Hektik genoss ich die Zeit im Kindergarten. Ich habe mich riesig gefreut...
Am Dienstag Abend ging es jedoch schon wieder los...Am Mittwoch fand in Waldsassen (D) die Teampräsentation statt. Es wurde ein ausgezeichneter Anlass mit einem gemütlichen Zusammensein.
Am Donnerstag hatte ich kurz Zeit um mit dem Velo die Umgebung zu begutachten und plötzlich stand ich vor der Tschechischen Grenze...Ja, Waldsassen liegt ganz schön weit weg!
Nun geht es direkt ans erste Rennen nach Schaan. Dort fällt am Sonnteg der Startschuss zur neuen Saison!

Letzter Tag

19. März 2011
Nun neigt sich auch der letzte vollständige Tag in Zypern schon dem Ende entgegen. Ich machte heute nochmals eine schöne Tour durch die Berge. Es war wunderschön, auch wenn die Beine nicht mehr so schmerzlos drehen wollten. Ich genoss nochmals die Ruhe auf den kleinen Strässchen durch Täler und über Hügel, man hörte nur ab und zu das Rascheln der Eidechsen, welche ins Unterholz flüchteten oder das leise Surren meiner Tune-Nabe, wenn ich meinen Beinen eine Pause gönnte. In Melini gönnte ich mir im Dorftreffpunkt eine Pause. Ich wurde von einer sicher 80-jährigen Frau bedient und sie machte mir sogar ein Sandwich. Die Einheimischen hatten so eine Freude, dass ich mich zu ihnen setzte, dass ich gar nichts bezahlen musste! Cool...
Nach der Stärkung machte ich mich auf den Rückweg mit einem kleinen Umweg kam ich noch beim Bäcker vorbei, kaufte mir und Natascha (Physio) ein Zvieri und kämpfte mich mit letzten Kräften nach Tochni.
Das Rennvelo ist schon verpackt. Morgen gibt es noch eine kleine Runde auf dem Bike und dann ab nach Hause!

Die Zeit vergeht...

17. März 2011
...und schon stehen nur noch zwei harte Trainings und ein lockeres Ausfahren vor dem Rückflug auf dem Programm. Die letzten Tage wurde wir richtig gehend verwöhnt. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite mit viel Sonne und Temperaturen über 20 Grad. Ebenso wurden unsere Beine von unserer Physiotherapeutin Natascha jeden Tag geknetet für eine bessere Erholung und der Koch gab sein Bestes unseren Esswünschen gerecht zu werden. Uns fehlt es hier in Zypern wirklich an nichts!
Herzlichen Dank auch an "Herzlichst Zypern" und "Cyprus Villages" in Tochni, dass sie uns diese ausgezeichneten Voraussetzungen bieten!

Basler Fasnacht

14. März 2011
Ich wünsche euch allen unvergessliche schöne drei Tage...
Langsam aber sicher wird es auch für mich mal wieder an der Zeit, an den schönsten drei Tagen im Jahr in Basel zu sein. Leider ist dies im Moment nicht möglich...statt mit meiner Clique, den Gässlidramper, zu "Gässle" spule ich hier in Zypern eine Menge Kilometer ab.
Trotzdem bin ich ein Fasnächtler geblieben, siehe den Download!
(Ausschnitt aus der Fasnachtsbeilage von der BaZ)
 (287 KB)

Das schöne Wetter ist zurück!!!

12. März 2011
Gestern und vorgestern machte ich die Region mit meinem Bike unsicher. Zwei Jungs, die fast hier zu Hause sind, zeigten mir eine schöne Runde zum Kloster Stavrovouniou. Von dort führte ein stellenweise noch anspruchsvoller Singletrail wieder hinunter. Über Berg und Tal gings dann nach gut 3Stunden wieder zurück nach Tochni. Gestern hatte ich mit meiner Bikerunde weniger Glück. Zwei Worte genügen dafür, Sackgasse und Platten!
Heute, zum ersten mal wieder sonnig, machte ich mich mit dem Rennvelo davon. Ich fuhr zuerst in Richtung Limassol und von dort dann in die Berge und auf hügeligem Weg wieder zurück. Ich genoss die Sonnenstrahlen auf meiner Haut, obwohl es doch noch etwas frisch war so ohne Beinlinge und Armlinge!

Garmin Einweihung

9. März 2011
Heute Nacht weckte mich tatsächlich der prasselnde Regen begleitet von Blitz und Donner!!! Leider war das Wetter auch beim Aufstehen nicht viel besser...ich nützte das unbeständige Wetter um mein Garmin Edge 800 zu installieren. Wow, dieses Gerät kann ja alles, einfach genial! Am Nachmittag machte ich mich dann ausgerüstet mit meinem neuen Garmin auf dem Lenker auf eine Ausfahrt. Nach 10km in Richtung Limassol kam ich einer sehr schwarzen dunklen Wolke verdächtig nahe. Ich entschied mich umzudrehen, doch leider kam auch von dieser Seite eine nasse Wetterfront auf mich zu. Mit den ersten Regentropfen kam ich gerade noch rechtzeitig in Tochni an. Leider stand auf dem Gramin erst 50 Minuten...so entschied ich mich noch ein paar Minuten auf der Rolle anzuhängen. Lisi hat den ganzen Morgen auf der Rolle verbracht, da werde ich es wohl noch schaffen ca. eine Stunde hinzukriegen! Ich habe es geschafft...

Erste News aus Zypern

8. März 2011
Die ersten Trainingstage in Zypern sind bereits hinter mir. Ich konnte sehr gut trainieren und nütze das ideale Wetter hier auf der Insel. Aber nicht nur das Wetter und das Training sind ideal, auch mit meinem neuen Team Ghost Factory Racing ist es einfach genial. Wir sind eine super Truppe und haben viel Spass zusammen!
Neben dem Training standen in den letzten Tagen auch einige Fotoshootings auf dem Programm. An drei Tagen hiess es am Nachmittag jeweils 3 Stunden vor der Kamera lachen!
Hier findet ihr ein paar Schnappschüsse...

Morgens um 5 Uhr...

4. März 2011
Diese Woche ist zwar noch nicht ganz zu ende, aber sie war vollgestopft mit Terminen...das grösste Übel war jedoch, dass ich jeden Tag um 5 Uhr aufstehen musste...dies ist nun aber vorbei!
Nach zwei Tagen Leistungstests in Magglingen bin ich nun auf der schönen Insel Zypern mit meinem Team Ghost Factory Racing im Trainingslager.
Die Leistungstests waren duchaus positiv und ich bin motiviert für ein hartes letztes Trainingslager vor dem Saisonstart!

Weihnachten im Februar

23. Februar 2011
Kaum zurück aus Südafrika lag ich mit einer Magen-Darm Erkrankung im Bett. Fraglich ist, ob ich den Käfer in Südafrika, im Flugzeug oder am ersten Tag im Kindergarten aufgelesen habe. Der Weihnachtsmann von Ghost half mir jedoch meine Stimmung zu heben. Er kam mit einem riesen Sack und brachte mir meine neuen Ghost Bikes, Northwave Schuhe und Kleider von Timezone vorbei. Grossartig, wie es nun bei mir im Wohnzimmer aussieht...

Ich wurde geehrt!!!

23. Februar 2011
Meine Erfolge im 2010 bringen mir immer noch grosse Beachtung. So wurde ich am vergangenen Montag vom Lions Club Wartenberg für meine sportlichen Erfolge geehrt und erhielt dafür noch einen grossen Check!
An der Delegiertenversammlung von Swiss-Cycling beider Basel wurde ich sogar zum Ehrenmitglied ernannt! Dies sind immer wieder Ereignisse, die es mir bewusst machen, dass ich im letzten Jahr doch Grosses geleistet haben muss...
Ganz herzlichen DANK an den Lions Club Wartenberg und Swiss-Cycling beider Basel!

Blau wie der Himmel

17. Februar 2011
Das Trainingslager hier in Südafrika neigt sich langsam dem Ende entgegen. Meine Beine werden dankbar sein, wenn sie etwas Ruhe erhalten. Auch mein Körperteil auf dem ich während dem Radfahren sitze wird es mir nicht übelnehmen, wenn ich ein bis zwei Tage Pause einlege.
Die zwei letzten Tage absolvierten wir lange Trainings und erkundeten dabei die wunderbare Landschaft in der Umgebung. Gestern fuhren wir mit dem Rad um das Kap hoch zu Chapman's Peak bis zum Sehen und Gesehnwerden Strand Camps Bay. Nach dem Lunch ging es dann leider mit heftigem Gegenwind zurück.
Heute hatten Gabriel Lombriser, Sarah Koba und ich das Projekt 4 Passes. Leider windete es immer noch sehr stark und am ersten Pass drückte es die Regenwolken auf unsere sonnige Seite rüber. Sarah verabschiedete sich an diesem Punkt. Gabriel und ich kämpften uns gegen abolut heftigen Gegenwind weiter begleitet von Regenschauern. Auf der anderen Bergseite war das Wetter leider nicht besser und erst als wir über den 3. Pass nach Frenchhoek kamen trockneten die Sonnenstrahlen unsere Kleider wieder. Kurz darauf wurden die Kleider vom Schwitzen aber wieder nass...Wir kamen ziemlich erschöpft in Stellenbosch an und waren blau wie der Himmel...

African Continental Championship

13. Februar 2011
Der Wecker klingelte um 04:20Uhr das erste mal...und beim zweiten mal um halb fünf mussten wir dann definitiv aufstehen, denn unser Start zum Senior Women Rennen war bereits um 7:30Uhr. Angesichts der heissen Temperaturen über den Tag war dies gar keine schlechte Startzeit.
Sarah Koba und ich wurden als erste zur Startlinie aufgerufen, hinter uns standen noch andere Südafrikanerinnen, die aber in x-welchen Kategorien aufgeteilt waren. Von Senior über Veteran zu Subveteran und Master.
Trotz einem verhaltenen Start konnten wir die Führung übernehmen und bauten unser Vorsprung sachte aus. In einer technischen Passage, in der ich laufen musste, überholte mich Sarah und ging als erste in die Abfahrt. Sie fuhr leider etwas zu motiviert hinein und erlitt am Hinterrad einen Durchschlag.
Von dort an drehete ich einsam meine Runden, musste aber dennoch Gas geben, um nicht von einer ambitionierten Südafrikanerin überholt zu werden. Für mich war es ein wichtiger und guter Test mein neues Ghost Bike rennmässig zu fahren. Es lief alles super und ich freute mich über den ersten Sieg für mein neues Ghost Factory Racing Team!

Ich bin schon Seniorin

11. Februar 2011
Die Zeit hier in Südafrika vergeht wie im Fluge. Als ich mich heute für das Rennen von morgen eingeschrieben habe stutzte ich schon etwas als sie mir die Kategorie Seniorin ankreuzte. So schnell kann doch jetzt die Zeit auch wieder nicht vergangen sein...
Sarah und ich wollten morgen an den Afrikanischen Meisterschaften teilnehmen, das Pendat zur EM bei uns. Da wir aber keinen afrikanischen Pass besitzen, dürfen wir bei der Elite nicht mitfahren und wurden in die Kategorie Seniorinnen zurückgestuft. Mal schauen, was da auf uns zu kommt. Wir freuen uns auf jeden Fall. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll und fordert mich in allen Belangen. Ich bin gespannt, ob ich die steinigen und verwickelten Passagen auch im Renntempo sauber fahren kann.

PS: Das Foto zeigt unseren täglichen Früchteteller für ins Müsli mit Papaya, Ananas, Mango, Bananen, Trauben, Pflaumen und Nektarinen. Einfach fantastisch...

Bericht in der Basellandschaftlichen Zeitung

11. Februar 2011
Hier findet ihr ein paar Zeilen zu meinem Aufenthalt hier in Südafrika. Ich schilderte meine Eindrücke für die Basellandschaftliche Zeitung und Sarah Koba knipste noch das passende Foto dazu!
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Die ersten Tage in Südafrika

8. Februar 2011
Während der ersten Tage hier in Südafrika stand mein neues Ghost-Bike im Mittelpunkt. Ich wollte mir genügend Zeit nehmen das Bike ideal auf mich abzustimmen und anzupassen. Erstaunlicherweise nahm dies nicht sehr viel Zeit in Anspruch. Nach einer Ausfahrt auf der Strasse musste ich nur die Bremshebel etwas verstellen und den Sattel um einige Millimeter nach vorne schieben.
Ich war gespannt auf die erste Offroad Tour. Ich war positiv überrascht. Ich fühlte mich sofort richtig wohl auf dem Bike und raste die schönen Singletrails in Jonkershoek hinauf und hinunter als sässe ich schon lange auf einem Ghost Bike. Ich freue mich auf weiter schöne Ausfahrten...
Kurznews:
- Wetter schön und heiss
- Essen ausgezeichnet
- Leute sympatisch und hilfsbereit
- Beine noch verbesserungswürdig
- Shopping noch ausstehend

Übrigens drufte ich heute meinen dritten Geburtstag im Sommer feiern :-) Ein ungewohntes aber schönes Erlebnis...

Erste Bilder von Südafrika

Nachtrag zur Radquer WM

5. Februar 2011
Unter den folgenden Links findet ihr noch Fotos von der Radquer WM und einen Fernsehbericht von Telebasel!
Viel Spass...und bald kommen die ersten Bilder aus Südafrika!

Bericht Telebasel (ab 6Min. 45)

Fotos

Juhui...

2. Februar 2011
Ich habe gleich zwei Gründe zum Jubeln! Zum Einen habe ich mein neues Ghost Bike erhalten, ich sage euch, ein Traum! Und zum Anderen, ich fliege morgen samt dem neuen Bike nach Südafrika ins Trainingslager. Noch nie habe ich mich so auf ein Trainingslager gefreut. Ich plange auf schönes Wetter und sommerliche Temperaturen. Das Training hier in der Schweiz war doch eine sehr belastende Sache...locker wird es sicher nicht in Südafrika, aber ich muss mir sicher nicht überlegen wieviele Schichten Kleider ich mir überziehen soll. Zudem werde ich genügend Zeit haben mein neues Ghost RT Lector Factory Racing austesten zu können. Ich freue mich riesig darauf...
Bis bald in Südafrika!!!

Bilder von Schaan

Ich habe die Bilder von Schaan online gestellt!
Viel Spass beim Durchstöbern und herzlichen Dank an Michel Studer für die tollen Bilder!

Bilder Schaan

Radquer WM in St. Wendel vom 30. Januar 2011

31. Januar 2011
Gute Beine, guter Start und Pech im falschen Moment...
Katrin Leumann erwischte einen guten Start und konnte sich von der schlechten Startposition in die Top 20 kämpfen. Mit einer soliden ersten Runde fand sie in einer Gruppe um den 15. Platz Unterschlupf. Leider erwischte sie in der dritten Runde auf dem pickel hart gefrorenen Boden eine schlechte Spurrinne, die sie direkt in die Banden führte. Leumann konnte zuerst einen Sturz noch verhindern, verlor aber dann doch die Beherschung über ihr Rad und prallte in die Banden. Die Gruppe war weg und Leumann machte sich alleine wieder auf die Aufholjagd. Mit den guten Beinen gelang es ihr relativ schnell wieder Sichtkontakt zur Gruppe herzustellen. In einer Abfahrt riskierte sie jedoch zu viel, erwischte erneut eine hart gefrorene Spurrinne diagonal, welche ihr dann den vorderen Reifen aufschlitzte. Leumann versuchte mit dem platten Vorderrad so gut wie möglich bis zum Wechselposten zu fahren, verlor jedoch viel Zeit und fand sich bei der nächsten Ziel Passage auf dem 33. Rang wieder. Auf den letzten drei verbleibenden Runden kämpfte sich Leumann nochmals tapfer nach vorne und erreichte schliesslich den 20. Rang. "Ein Platz unter den besten 15 wäre wohl möglich gewesen und hätte auch meinen Erwartungen entsprochen. Leider sollte es heute nicht sein", meinte Leumann.

Sagen sie mal...

29. Januar 2011
Unter dem folgenden Download findet ihr in der BaZ ein kurzes Interview mit mir.
Morgen um 11 Uhr heisst es für euch Daumen drücken...!!! Und für mich vollgas zu geben!!!

Vorschau Radquer WM in St. Wendel (D)

28. Januar 2011
Meine Motivation sank in den Keller, als ich mit dem Velo zur WM-Strecke fuhr. Es kamen mir reihenweise total verdreckte Fahrer entgegen und ich befürchtete das Schlimmste. Eigentlich habe ich mit einem trockenen und harten Kurs gerechnet. Doch das Tauwetter lies den Boden morastig, nass und tief werden. Das Trainieren auf der Runde war einfach nur einen Krampf...
Nun ist die Motivation aber wieder auf dem Höhepunkt. Das kalte Wetter liess den meisten Matsch gefrieren und ich freue mich auf ein schnelles Rennen. Heute schonte ich mich noch ein wenig, auch um die Erkältung los zu werden. Morgen geht es dann zur letzten Streckenbesichtigung und am Sonntag um 11 Uhr fällt der Startschuss zum WM Rennen der Elite Frauen.

Infos zum Rennen

Lieblings-Runde gefunden

13. März 2011
Erneut weckten mich die warmen Sonnenstrahlen. Das Wetter scheint sich erholt zu haben, nur ich bin nicht mehr ganz so erholt! Trotzdem machte ich mich mit Daniel, dem kleinen Weltmeister, auf den Weg zu einer langen und bergigen Tour. Zuerst hängten wir gleich mal eine Schlaufe an und drehten eine Runde ans Meer hinunter und durchs Orangental wieder hinauf. Weiter ging es über Sia und Kataliontas nach Kapedes. Vor dem richtigen Aufstieg gab es noch einen Kaffeestopp in einem Nobelrestaurant. Gestärkt nahmen wir den Anstieg nach Machairas in Angriff. Dies ist ein absolut wunderbarer Weg. Eine kleine Strasse schlängelt sich durch einen Zwergenwald und ganz oben sieht man die weisse Kuppel vom Gebäude auf dem höchsten Punkt. In der Mitte des Aufstiegs verabschiedete sich Daniel, denn er wollte lieber Kilometer als Höhenmeter machen...
Ich habe meine Lieblingsrunde hier auf Zypern gefunden und werde diese wohl nächste Woche nochmals in Angriff nehmen. Nach 120 Kilometern kam ich zwar erschöpft aber zufrieden zurück!

Auf der Titelseite

13. Januar 2011
Am Dienstag schaffte ich es als Basler Sportlerin des Jahres sogar auf die Titelseite der Basler Zeitung!!!

Radquer Weltcup in Hoogerheide (H) vom 23. Januar 2011

24. Januar 2011
Katrin Leumann konnte ihr gutes Resultat von letzter Woche nicht bestätigen. Erneut hatte sie bereits am Start ein schwieriges Unterfangen zu lösen. Sie musste wiederum sehr weit hinten einstehen und hatte vor der ersten technischen Passage keine Chance nach vorne zu kommen. Es kostete sie in den ersten zwei Runden viel Kraft ihre Position zu finden, welche sie dann auf dem 20. Rang einnahm. Leider fiel sie in der letzten Runde noch einen Rang nach hinten und beendete das Rennen nach rund 44 Minuten auf dem 21. Schlussrang. "Ich hatte schon Mühe am Start richtig weg zu kommen. Die Fahrerinnen vor mir strauchelten und so verloren wir schon auf den ersten hundert Meter wertvolle Zeit. Danach kämpfte ich mich vom 31. Rang nach vorne und bin daher mit der Leistung zufrieden. Ich konnte jedoch nicht einen ganz so hohen Rhythmus fahren wie noch vor einer Woche", meinte Leumann. Nun schaut sie aber zuverichtlich nach vorne, denn am Sonntag findet die WM im deutschen St. Wendel statt und diese Strecke weist wieder etwas mehr Höhenmeter auf.

Resultate
Hoogerheide 2009

Interview in der BaZ

13. Januar 2011
Am Dienstag wurde ich nicht nur auf der Titelseite abgebildet sondern bekam auch noch fast eine Seite im Sportteil mit einem lustigen Interview.

Radquer Weltcup in Pont-Chateau (F) vom 16. Januar 2011

17. Januar 2011
Gestern nahm ich zum ersten Mal in dieser Saison an einem Radquer-Weltcup teil. Das Rennen war in Pont-Chateau, etwas 1h nördlich von Nantes. Die Strecke gefiel mir bereits nach der ersten Runde. Der ganze Rundkurs war an einem Hang angelegt und so ging es nur rauf und runter, praktisch keine Flachpassagen und viele Kurven. Ich fühlte mich sofort wohl, doch meine Beine drehten am Samstag noch nicht ganz wunschgemäss.
Am Sonntag lief es dann aber wie am Schnürchen, trotz der Regenfälle in den Tagen zuvor und dem nebligen, nassen Wetter blieben die Wiesenpassagen ausgezeichnet befahrbar. Ich musste aus der hintersten Reihe als 3. letzte starten. Schon ein kleiner Nachteil bei so einem schnellen und kurzen Rennen. Zudem stockte es vor mir noch, weil eine Fahrerin nicht in die Pedale kam und so musste ich in den ersten zwei Kurven einiges riskieren um von ganz hinten wieder etwas nach vorne zu kommen.
Meine Beine fühlten sich super an. Ich hatte richtig Zug und power auf den Pedalen und konnte mich so etwas nach vorne kämpfen. Die letzten drei Runden drehte ich mit einer treuen Begleiterin, die sich immer im Windschatten versteckte und mich zum Schluss auf der Zielgerade mit Gegenwind natürlich noch übersprintete, doch ich war mit dem 11. Rang sehr zufrieden. Zudem konnte ich die Schweizermeisterin das erste Mal hinter mir lassen.
Mit diesem 11. Rang bestätigte ich auch meine WM Selektion. Vor der WM findet aber am Sonntag noch das Weltcuprennen in Hoogerheide statt.

Resultate
SM 2011

Basler Sportlerin des Jahres

11. Januar 2011
Neben dem FCBasel und Roger Federer wurde gestern Abend Katrin Leumann zur Basler Sportlerin des Jahres gekührt! Eine grosse Ehre und eine schöne Anerkennung für die sportlichen Leistungen von Katrin Leumann. In der kleinen St. Jakobshalle fand die wunderbare Ehrung mit vielen Gästen und Sportlern in einem würdigen Rahmen statt.
"Ich war total überrascht, dass ich bis zur Laudatio keinen Schimmer hatte, dass ich den Preis gewinnen würde! Es ist für mich eine grossartige Sache mit meinen Leistungen überzeugen zu können und nun neben dem FCBasel und Roger Federer stehen zu dürfen!" meint Leumann.

Radquer Schweizermeisterschaften in Hittnau vom 9. Januar 2011

10. Januar 2011
Katrin Leumann vom Ghost Factory Racing Team wurde an der SM Vizemeisterin. Hinter der dominierenden Achermann belegte Leumann den zu erwartenden 2. Rang souverän.
"Dieser tiefe Boden behagte mir nicht so, ich habe gekämpft und gelitten und bin mit dem 2. Rang sehr zufrieden", schilderte Leumannn ihre Gefühle.
Rangliste

Radquer in Bussnang vom 2. Januar 2011

3. Januar 2011
Der Start ins Neue Jahr ist Katrin Leumann in überzeugender Manier gelungen. Zum ersten Mal mit dem neuen Teamnamen Ghost Factory Racing / goldwurst.ch unterwegs, gewann sie das Radquerrennen in Bussnang bei heftigem Schneetreiben souverän. Die Schweizermeisterin Jasmin Achermann schonte sich noch für die SM vom nächsten Sonntag, doch auch ohne diese Konkurrenz überzeugte Leumann und bestätigte ihre steigende From. Leumann gewann mit über 2:20 Minuten vor Jolanda Neff und Nicole Hanselmann. "Ich bin gespannt wie es an der SM wird. Achermann fährt zur Zeit ihre beste Saison, es wird sicher schwer sie zu schlagen, doch genau dies ist mein Ziel. Mit meiner From bin ich sehr zufrieden und schaue zuversichtlich auf die SM und die folgenden Weltcuprennen", meinte Leumann.
© katrinleumann.ch, 2011-02-14 15:39
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