Winter-Ferien in Haute-Nendaz

29. Dezember 2010
Zur Zeit bin ich mit Verwandten, der Familie und meinem Freund in Haute-Nendaz in den Ferien. Wir bewohnen hier ein Chalet und haben es äusserst gemütlich. Weniger gemütlich sind die morgentlichen Radquertrainings. Nendaz ist nicht gerade der ideale Ort um im Winter mit dem Velo unterwegs zu sein. Zudem sind fast alle Strassen gesalzen und so kommen wir meistens nassgespritzt vom harten Training zurück.
Bei dem ausgezeichneten Wetter konnten wir natürlich das Skifahren nicht auslassen und so stürzten wir uns von den Velokleidern direkt in die Skihose. Und ab ging es auf die Piste...

Radquer in Dagmersellen vom 26. Dezember 2010

27. Dezember 2010
Auch die Radquerrennen kennen keine Weihnachtspause...gestern fand tradiotionsgemäss das Rennen in Dagmersellen statt. Die Strecke beinhaltet etwas atypisch einen für Radquerrennen langen Aufstieg am Chrüzberg und eine schnelle Abfahrt wieder hinunter ins Start- Zielgelände. Dieses Gelände kam der Mountainbike Europameisterin Katrin Leumann vom Team goldwurstpower.ch / Sputnik entgegen. Neben ihr an der Startlinie stand ebenfalls ein bekanntes Gesicht aus dem Mountainbikesport, Sabine Spitz ist die amtierende Olympiasiegerin.
Auf der schneebedeckten Strecke und bei klirrender Kälte konnte sich Leumann und Spitz schon fürh vom Rest des Feldes absetzen. Der Abstand zu der Verfolgergruppe vergrösserte sich von Runde zu Runde und so war schon bald klar, das die Siegerin eine Mountainbikerin sein wird.
In der 5. von 6 Runden erhöhte Sabine Spitz am Aufstieg das Tempo. Leumann konnte das Hinterrad nicht ganz halten und verlor in der Laufpassage ganz den Kontakt. "Ich hoffte, dass ich in der Abfahrt wieder aufschliessen könnte, denn da war ich deutlich schneller als Spitz unterwegs, doch es reichte nicht mehr ganz den Anschluss wiederherzustellen", meinte Leumann. Auch in der letzten Runde büsste Leumann nochmals 6 Sekunden auf Spitz ein und erreichte so mit 22 Sekunden Rückstand den guten 2. Rang. Dritte wurde die italienerin Stefania Vecchio.
Leumann meinte zum Rennen, "ich bin mit dem Rennen und meiner From sehr zufrieden. Am 2. Januar fahre ich das Radquerrennen in Bussnang und am 9. Januar stehen bereits die Schweizermeisterschaften in Hittnau auf dem Programm, ich hoffe, dass ich bis dahin noch etwas schneller werde. Zuerst geniesse ich nun aber auch ein paar Tage auf dem Snowboard und den Skiern!"

Bilder von Michel Studer

Rangliste

Frohe Weihnachten

24. Dezember 2010
Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten und dass unter dem Weihnachtsbaum ganz viele Geschenke liegen...
Was viele Leute freut, hier in Basel wechselt der Regen langsam zu schweren, nassen Schneeflocken. Dies macht ein Training draussen für mich fast unmöglich...mal schauen was sich machen lässt!

Ein weisses Wochenende

20. Dezember 2010
Die Trainings hier in der Schweiz werden sehr abwechslungsreich! Neben dem Biken im Schnee war ich gestern zum ersten Mal diesen Winter auf den Langlaufskis. Naja, ich glitt noch nicht so dynamisch über den Schnee, doch ich rettete mich ganz gut aus ein paar wackeligen Situationen. Nach über einer Stunde spürte ich aber so manchen Muskel, von dem ich gar nicht wusste, dass er existiert!
Da ging am Samstag das 3-stündige Radquertraining irgendwie einfacher über die Bühne obwohl es sehr hart war. Mit Pascal Schmutz und Markus kämpfte ich mich als einzige mit dem Radquervelo auf den Bachtel im Zürcher Oberland! Neben dem sehr steilen Gelände kam noch tiefer, rutschiger Schnee dazu!
Ein Erlebnis war es trotzdem über den Schlittelweg und schneebedeckte Wiesen hinunter nach Hinwil zu rasen und dabei eine stäubende Schneewolke hinter sich zu lassen!

Voting hat bei den Meisten nichts genützt...

15. Dezember 2010
Die Basler Zeitung bringt mit einem guten Bericht die Diskussionen um die Sports Awards auf den Punkt.
Nicht nur mir ist aufgefallen, dass die Produzenten bereits vor der Sendung wussten, welche fünf Sportler aufs Sofa gebeten werden und wer zum Sportler des Jahres gewählt wird. Die Sitzordnung im Studio wurde bereits so ausgelegt, dass die jeweiligen Sportler am "richtigen" Ort sassen und dies schon vor der Publikumswahl. Fraglich ist auch, warum gleich 3 Sportlerinnen ohne internationalen Titel unter den ersten 5 rangiert sind...
Mehr dazu und die detaillierten Stimmen im folgenden Bericht

Credit Suisse Sports Awards

15. Dezember 2010
Erst einmal herzlichen Dank für eure Stimme...und die grosse Unterstützung!
Es war für mich ein wahnsinns Erlebnis überhaupt an diesem Galaabend dabei sein zu können. Ich wurde über 40 Minuten vom Fernsehen geschminkt und frisiert, danach ging es zur Pressekonferenz und mit einer Limousine zum Roten Teppich. Im Blitzgewitter der Fotographen schritten Markus und ich über den roten Teppich hinein zum grossartigen Apéro.
Es war sehr spannend, interessant, ungewohnt, anderst, lustig, speziell und vor allem unvergesslich!
Ich genoss den Abend mit meinem Schatz in vollen Zügen. Einmal zu den Reichen und Schönen zu gehören, mit Abendkleid und Absatzschuhen herum zu stolzieren, das war schon speziell...aber es hat mir gefallen!

Fotos

Radquer in Wetzikon vom 12. Dezember 2010

15. Dezember 2010
Direkt von der Sonne und über 20 Grad ans Radquerrennen in Wetzikon bei knapp 0 Grad und leichtem Schneefall...Obwohl mein Magen immer noch verrückt spielte, entschied ich mich, am Radquer in Wetzikon zu starten. Fast logisch, dass ich nach einem Trainingslager und der Magen- Darmgeschichte zu wenig Kraft und Spritzigkeit hatte um vorne mitzufahren, trotzdem gab das Rennen mir ein positives Gefühl. Ich merkte, dass ich in einer wesentlich besseren From bin als noch vor dem Trainingslager. Die ganze Sache muss ich jetzt etwas ruhen lassen, dann kommt es auf den Jahreswechsel bestimmt gut.
Im sehr stark besetzten Feld belegte ich den 6. Rang und damit war ich zweite Schweizerin.

Resultate

Die Sonne kam...

11. Dezember 2010
...und ich verbrachte praktisch den ganzen Tag im Hotelzimmer. Am Donnerstag Abend blähte es mir den Bauch und danach ging nicht mehr viel. Das Abendessen musste ich abbrechen. Zurück im Zimmer leerte es mich dann und so war am Freitag nicht daran zu denken aufs Rennrad zu steigen. Das Wetter zeigt sich nun bei unseren letzten Tagen nochmals von der besten Seite...Sarah und ich nahmen einen Anlauf bei diesen sommerlichen Verhältnissen eine Erfirschung im Meer zu nehmen. Das Wasser kam uns jedoch nicht viel höher als bis zu den Knöcheln, es war uns dann doch zu kalt!
An die Kälte müssen wir uns aber schon bald wieder gewöhnen...

Hallo Sonne...

9. Dezember 2010
Bei noch blauem Himmel fuhren wir gestern los zum nächsten Training. Die Fahrtrichtung wählten wir der Helligkeit des Himmels nach aus und so ging es mit Rückenwind nach Telde. Einige Radfahrer wählten ebenfalls diese Route, denn in den Bergen prasselte schon der Regen nieder. Und plötzlich waren auch wir von verschiedenen Regenfronten umschlossen. In solchen Situationen würde ich gerne mit einem Bürolisten tauschen und im schön aufgewärmten Raum auf einem bequemen Sessel vor dem Computer sitzen. Aber nein, es ging im Gegenwind, die riesen Regentropfen im Gesicht, zurück nach San Augustin. Sieht aus, als wolle uns das Wetter auf zu Hause vorbereiten... zum Glück haben wir momentan noch über 20 Grad und der Schnee ist weit weg!

Zweiter Ruhetag

7. Dezember 2010
Die letzten Trainings waren nach dem Motto: Vom Nebel verschluckt und vom Winde verweht...
Leider haben wir es noch nicht gewagt den höchsten Punkt der Insel zu erklimmen. Die Bergspitzen waren bis jetzt immer mit einem dicken Wolkenband umschlossen. Am Sonntag fuhren wir sogar kurz in den Regen, wurden aber nicht wirklich nass und genügend warm war es ja auch...mehr als der Regen machte uns der hefige Wind zu schaffen. In der Abfahrt von Santa Lucia zum Meer hinunter fegte uns der böhenartige Wind fast von der Strasse!
Gestern nahmen wir einen erneuten Anlauf den Bozo zu besiegen doch in Ayagata mussten wir das ganze erneut abbrechen und beendeten die Tour mit der Abfahrt zum Stausee hinüber nach Soria und mit Rückenwind zurück nach San Augustin, was auch sehr schön war!
Heute am Ruhetag geht es erneut auf eine Shoppingrunde. Für die Credit Suisse Sports Awards am Sonntag muss ich ja noch ziemlich neu eingekleidet werden...

Credit Suisse Sports Awards

5. Dezember 2010
Es geht nicht nur mit dem Training weiter sondern auch mit den Wahlen!
Nun ist es nicht mehr "nur" eine Wahl von Swiss-Cycling sondern gleich die Wahl zur Sportlerin des Jahres, welche vom Schweizerm Fernsehen übertragen wird.
Die erste Hürde konnte ich schon nehmen und stehe unter den besten 10 Sportlerinnen der Schweiz, die zur Wahl stehen, unglaublich!!!
Am 12. Dezember werde ich nun in Zürich zur Gala geladen sein. Dresscode: Abenkleid lang!!!
Die Sendung wird ab 20:05 live übertragen und ihr könnt mich tatkräftig unterstützen mit eurem Anruf!
Ich freue mich auf eure Stimme und werde den aussergewöhnlichen Abend bestimmt geniessen...

Link zum Anlass

Weiter geht's...

4. Dezember 2010
Der Ruhetag ist vorbei und wir schwangen uns heute wieder aufs Rad. Es ist immer noch herrlich und ich geniesse es unglaublich in kurzen Hosen und Trikot ausfahren zu können. Auch in den Bergen ist es noch angenehm warm. Erst für die Abfahrt ist ein Gilet oder ein dünnes Jäcklein von Vorteil. Wie bei fast jeder Ausfahrt hier auf der Insel, ging es auch heute wieder mächtig aufwärts. Zuerst fuhren wir der Küste entlang nach Mogan und danach hinauf über den Pass, hinuter nach Soria und am Meer entlang zurück nach San Augustin. Mein Training heute wurde durch ein paar würzige Einheiten etwas härter. Ich kam ziemlich kaputt im Hotel an, doch das reichhaltige Abendbuffet erweckte in mir wieder neue Kräfte! Wenn das Wetter mitspielt wollen wir morgen den höchsten Punkt der Insel auf 1949 Meter über Meer erklimmen.

Erster Ruhetag

3. Dezember 2010
Heute geniessen wir den ersten Ruhetag. Vor dem Frühstück war jedoch noch nichts mit geniessen, denn wir überwanden uns zu einem kurzen Footing am Strand. Dies kam mir irgendwie viel anstrengender vor als noch die gestrige Tour durch die Berge!
Langsam gewöhne ich mich wieder an die längeren Trainings und ich kann die Landschaft und das Wetter in vollen Zügen geniessen. Zum ersten Mal sehnte ich mich nicht nach einem Ruhetag und trotzdem tut es gut, heute die Beine nicht zu strapazieren.
Ich freue mich aber jetzt schon auf den nächsten Trainingsblock der kommenden Tage mit langen Ausfahrten durch die Berge!!!

Radsport-Team des Jahres

1. Dezember 2010
Es gab keine Überraschungen bei den Radsportlerwahlen von Swiss-Cycling. Wir (Ralph Näf, Thomas Litscher, Roger Walder und ich) wurden zum Radsport-Team des Jahres gewählt. Bei den Damen wurde Esther Süss (Marathon Europa- und Weltmeisterin) geehrt, bei den Herren Fabian Cancellara und beim Nachwuchs der Überflieger Mathias Flückiger (Schweizer-, Europa- und Weltmeister U-23).
Ich konnte leider nicht dabei sein, doch als Trost zeigt sich nun hier in Gran Canaria das Wetter von seiner besten Seite...

Reif für die Insel

30. November 2010
Seit Samstag bin ich mit Sarah Koba auf der Insel Gran Canaria. Das Timing war perfekt. Nach einer sehr anstrengenden Woche mit vielen Terminen konnten wir nun auch noch vor dem nass-kalten Wetter flüchten.
Die erste Tour war wunderbar. Mit kurzen Hosen und einem kurzarm Trikot radelten wir 3 Stunden durch die Gegend, die Zeit verging wie im Fluge, ich genoss es in vollen Zügen.
Gestern wollte das Wetter jedoch nicht, dass wir aufs Velo stiegen. Es regnete in Strömen, begleitet von Blitz und Donner sowie starkem, böhenhaftem Wind. Langweilig wurde es uns jedoch beim Joggen und dem anschliessenden Krafttraining überhaupt nicht...
Heute sieht es schon wieder besser aus und wir machen uns bald auf den Weg zu einer weiteren Ausfahrt.

Testbatterie

28. November 2010
Am Donnerstag und Freitag war ich in Magglingen. Dort wurde ich so richtig ausgetestet...
Zuerst stand ein gewöhnlicher Laktatstufen-Test auf dem Programm, danach ein VO2 Max Test und zum Schluss ein Mountainbike spezifischer Leistungstest auf dem grossen Rollband. (siehe Bild)
Neben Gewicht, Grösse und einer Blutabnahme wurde auch das Blutvolumen gemessen.
Es folgten ziemlich viele Zahlen und Daten, welche ich zuerst noch richtig analysieren muss!
Das grösste Erlebnis war aber der Leistungstest auf dem grossen Rollband. Hier konnte die Steigung und die Geschwindigkeit simuliert werden. Obwohl ich kein grosser Fan von diesen Tests bin, der letzte Test machte sogar ein wenig Spass...

Einen guten Rutsch ins Neue Jahr...

31. Dezember 2010
Ich beendete das Jahr heute wohl auf dem höchsten Punkt des Jahres. Bei absolut traumhaftem Wetter genoss ich einen radtrainingsfreien Tag und verbrachte den ganzen Tag auf der Skipiste. Dabei kamen wir im Gebiet Nendaz-Verbier auf über 3300 Meter über Meer. Bei der Abfahrt vom Mont-Fort hinunter nach Siviez brannten die Beine dann noch ein letztes mal in diesem Jahr!
Eigentlich fällt es mir sehr schwer dieses erfolgreiche Jahr gehen zu lassen, doch es bleibt mir nichts anderes übrig und es könnte ja sein, dass das neue Jahr noch besser wird :-) !

Letzte Möglichkeit

28. November 2010
Noch bis morgen Montag, 29. November um 12 Uhr kann man auf der Swiss-Cycling Hompage für mich abstimmen. Ich bin in der Sparte Radsportlerin des Jahres und Team des Jahres nominiert.
Hier geht es zur Abstimmung...
Herzlichen Dank!

Fotoshooting

25. November 2010
Hier geht es zu den Bildern vom Fotoshooting mit dem Ghost Factory Racing Team!
Viel Spass...

Start in die Radquer-Saison

14. November 2010
Etwas früher als geplant habe ich mit der Radquer-Saison begonnen. Ich startete am Sonntag am nationalen Radquer in Dielsdorf. Ohne grosse Ambitionen und im Wissen, dass ich nach drei Radtrainings noch keine ansprechende From habe, nahm ich am Rennen teil. Statt zusehen, kann ich ja auch starten dachte ich mir und legte mit dem Einfahren los. Die Sprints vor dem Start waren schon ungewohnt, denn meine Beine spürten seit 4 Wochen keine Säure mehr...
Das Rennen lief mir dann aber erstaunlich gut. Ich befand mich auf der zu erwartenden Position. Jasmin Achermann fuhr vorne weg, dahinter kämpfte ich zuerst mit Sabine Spitz um den 2. Rang. Nach einem ziemlich ungeschickten Radwechsel verlor ich jedoch den Anschluss definitiv und brachte den 3. Rang sicher über die Runden.

Rangliste

Teamwechsel

11. November 2010
Mein Teamwechsel war sogar der Basler Zeitung einen Bericht wert...
Hier geht es zum Bericht.

Endlich ist es offiziell...

10. November 2010
GHOST-Bikes forciert das Engagement im Cross Country-Weltcup und wird ab 2011 unter dem Motto: „On The Road To London 2012“ mit einem eigenen internationalen Damen-Rennteam an die Startlinie rollen. Das „GHOST Factory Racing Team“ wird mit einer hochkarätigen Besetzung nicht nur auf nationaler Ebene sondern auch international ganz vorne mitfahren können.

Das Team geht mit jungen Talenten und erfahrenen Routiniers aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an den Start. Lisi Osl (25), im UCI Cross Country-Weltcup-Ranking nach 2009 auch heuer wieder die aktuelle Nr. 1 ist „nun froh, die richtige Wahl getroffen zu haben. Unter uns im Team herrscht Harmonie und eine Riesenstimmung. Die Fahrerinnen sind super drauf und können es kaum erwarten, die Rennbühne gemeinsam zu betreten“, gab sie sich euphorisch.

Auch die Schweizerin Katrin Leumann (28) hat Ihre Dienste für das neue Team zugesagt. Die erfahrene Rennfahrerin ist amtierende Europameisterin, 2010 Weltmeisterin mit der Schweizer Staffel und konstante Weltcup Top10-Fahrerin (UCI-Ranking Platz 7). Die deutschen Fahnen werden von der deutschen Vizemeisterin Anja Gradl (24) und der Junioren-Europameisterin von 2008, Mona Eiberweiser (19) hochgehalten. Auch die deutsche Juniorenmeisterin Johanna Techt (18), die 2010 bereits ihr erstes Junioren-Weltcuprennen gewann und bei der JEM aufs Podest fuhr, wird weiter auf GHOST unterwegs sein.

Swiss-Cycling Awards 2010

3. November 2010
Ich bin gleich zweimal für die Swiss-Cycling Awards nominiert. Und ihr könnt mich wählen...
unter: www.cycling.ch findet ihr mich bei den Frauen und bei den Teams!
Los gehts, anklicken und absenden...aber damit ist es noch nicht getan...ihr könnt eure Wahl all 10 Minuten wiederholen...

Die Gerüchteküche brodelt...

1. November 2010
Ich verbrachte ein wunderbares Wochenende in den östereichischen Bergen. Für einmal waren wir nicht mit dem Bike unterwegs, sondern genossen das traumhafte Wetter und die atemberaubende Fernsicht auf einer Wanderung. Es war eine lustige Truppe und wir hatten viel zu lachen. Ich bin überzeugt, dass wir es in der nächsten Saison richtig gut miteinander haben werden!
Genau, ich hatte einen ersten Teamtreff mit meinem neuen Sponsor und meinen neuen Teamkolleginnen. Viel mehr darf ich leider noch nicht bekannt geben...Aber keine Angst, Goldwürste wird es trotzdem noch geben, denn die Jenzer Fleisch- und Feinkost AG wird mich weiterhin als Helmsponsor unterstützen. Herzlichen Dank!!!
Updates folgen in Kürze

Duathlon in Aeschi vom 17. Oktober 2010

Donnerstag, 21. Oktober 2010
Das Team Sputnik Bikeshop nahm am vergangenen Sonntag die Herausforderung Titelverteidigung an und startete zum 4. mal am Duathlon in Aeschi. Die Läuferin Jolanda Tschanz, Zweisimmen, sowie die Mountainbike Europameisterin Katrin Leumann, Riehen, liessen sich nicht von den garstigen Wetterverhältnissen demotivieren. Sie starteten voller Elan zu ihrem Unterfangen und mit ihnen noch 3 weitere reine Frauenteams. Jolanda Tschanz erwischte einen schlechten Start. Nach wenigen Metern verletzte sie sich am Fuss und konnte daher nicht ihr gewohntes Potential abrufen. Sie kämpfte sich trotzdem über die 2.5 Laufkilometer und übergab leider mit einem bereits beträchlichen Rückstand an Katrin Leumann. Die routninierte Bikerin versuchte den Rückstand in einen Vorsprung zu verwandeln und legte ein schnelles Tempo an den Tag. Zur Streckenhälfte auf dem höchsten Punkt konnte sie das führende Frauenteam überholen. "Ich war mir schon da bewusst, dass es sehr knapp werden könnte für uns, denn in den Vorjahren konnte ich die direkte Gegnerin noch vor dem Aufstieg einholen und somit einen grösseren Vorsprung hinausfahren", meinte Leumann. Bis in die Wechselzone wuchs das Zeitpolster auf über eine Minute an und so übergab Leumann in Führungliegend an Jolanda. Sie musste nochmals eine Laufstrecke von 2.5 Kilometern zurücklegen. Die Verletzung hinderte sie jedoch daran das angeschlagene Tempo durchzuhalten. Von hinten kam die sehr starke Läuferin der Gegnerinnen herangebraust. Jolanda war leider nicht fähig zu reagieren und musste sie passieren lassen. Mit gut einer Minute Rückstand kam das erfolgsverwöhnte Team Sputnik Bikeshop auf dem zweiten Rang ins Ziel. "Klar bin ich enttäuscht. Die Vorbereitungen waren wohl nicht ideal, ich sass praktisch nur auf dem Bike und hatte nur wenige Laufkilometer in den Beinen. Darum zog ich mir wohl auch kurz nach dem Start eine Zerrung zu", sagte Jolanda Tschanz im Ziel und entschuldigte sich bei Leumann. Die Enttäuschung nahm jedoch nicht Überhand, der Teamgeist war zu gut und so sah man nach einer kurzen Verschnaufpause trotzdem zufriedene Gesichter. Im nächsten Jahr wird dann wieder ein Sieg angestrebt!

Roc d'Azur vom 9. Oktober 2010

9. Oktober 2010
Heute nahm ich am legendären Roc d'Azur Bikerennen teil. In der Kategorie Frauen nahmen 150 Athletinnen teil...Schon nur dieses Teilnehmerfeld bestätigt, dass dieser Anlass in Fréjus (Südfrankreich) unglaublich beliebt ist.
Das Rennen führt über eine Strecke von 42 Kilometern mit einigen Anstiegen, happigen Abfahrten und technisch ruppigen Flachstücken, dazu muss man in St Aygulf am Meer entlang rennen und das Bike schieben, da der Sand zu tief zum Fahren ist! All dies gehört zum Klassiker und ist jedes Jahr im Programm!
Ich startete ohne grosse Ambitionen, denn das gezielte Training beendete ich nach der WM und die letzten Tagen genoss ich meine Ferien. Als ich dann am Start die erste Linie studierte, wurde mir bewusst, dass heute ein Platz unter den ersten 10 bereits sehr gut wäre, denn es standen viele Top Fahrerinnen aus allen Nationen am Start. Es lief mit jedoch erstaunlich gut und ich konnte mich in einer 4er Gruppe vorne Absetzen. Nach der ersten Verpflegungszone musste ich reissen lassen und mit mir noch eine weitere Fahrerin. Ab der zweiten Zone kämpfte ich alleine auf Position 5 und wollte diesen Rang unbedingt ins Ziel bringen. Doch zum Schluss kam noch die lange Flachpassage...
Zum Glück hatte ich genügend Vorsprung nach hinten und kam nach 2:05.37 Stunden als zufriedene 5. ins Ziel. Gewonnen wurde das Rennen von der aktuellen Weltmeisterin Maja Wloszczowska vor der Weltranglistenersten Lisi Osl und der mehrfachen Weltmeisterin Gunn-Rita Dahle.

Resultate

Roc d'Azur

5. Oktober 2010
Ist es ein Rennen verbunden mit Ferien oder Ferien verbunden mit einem Rennen?
Ich denke es ist an der Zeit etwas Ferien zu geniessen und so nehme ich das Training schon seit längerem nicht mehr so ernst. Ich sitze aufs Bike wenn ich Lust dazu habe und das Wetter stimmt. Es kann bei mir im Herbst schon mal vorkommen, dass ich eine Woche ohne Velofahren auskomme.
Seit ein paar Tagen bin ich nun hier in Agay (Südfrankreich). Es ist traumhaft zum Entspannen am Meer, zum Shoppen in Saint Tropez oder zum Biken im L'Esterel Gebirge.
Am Samstag fahre ich das Roc d'Azur Rennen der Damen aber davor werde ich einfach die unverplante Zeit geniessen und jeden Morgen frei in den Tag hineinleben!

Bike-O Schweizermeisterschaft vom 25. September 2010

27. September 2010
Am Samstag nahm ich an den Schweizermeisterschaften im Bike-O teil. Bike-O ist ein Rennen wie ein Orientierungslauf, nur ist man eben nicht zu Fuss sondern mit dem Bike unterwegs. Die Karte heftet man auf einen Halter, welcher am Lenker befestigt ist und so geht es los ins Gelände. In der Schweiz muss man auf den Wegen bleiben und darf nicht wie in Frankreich quer durch den Wald rennen.
Seit Auffahrt habe ich an keinem Bike-O mehr teilgenommen. Das Kartenlesen kam mir somit wieder ziemlich fremd vor und ich nahm mir genügend Zeit, die Posten richtig anzufahren, denn ein Fehler würde mir mehr Zeit kosten als ein oder zweimal mehr auf die Karte zu schauen.
Bei kühl nassem Wetter gelang mir doch überraschend ein sauberes Rennen und ich fand alle Posten auf anhieb. Nach rund 52 Minuten erreichte ich das Ziel und belegte damit den guten 3. Rang. Gewonnen wurde das Rennen von der Weltmeisterin Christine Schaffner zeitgleich mit Maja Rothweiler. Ich hatte nur 18 Sekunden Rückstand...
Am Sonntag wollte ich mit Sarah Koba am Iron Bike in Einsiedeln teilnehmen. Wir wollten mit dem Tandem starten, doch leider wurde Sarah Koba krank. Ich konnte mich dann bei den kalten Temperaturen und dem leichten Regenfall nicht motivieren das Einzelrennen zu bestreiten.

Bericht im Baslerstab

Hier noch den Bericht aus dem Baslerstab...

Lust und Laune

17. September 2010
Gestern riss mich der Wecker bereits um etwas vor 6 Uhr aus dem Schlaf. Ungewohnt, denn ich musste nicht zur Arbeit wieso also so früh aufstehen?
Markus und ich fuhren mit dem Auto nach Tuggen, dort trafen wir Marcel Wildhaber und Fabian Giger. Die Fahrt ging weiter durch den Regen in den erwachenden Tag. In Davos angekommen zeigte sich das Wetter immer noch nicht von der besten Seite. Es war ziemlich verhangen und erstaunlich kalt. Etwas unmotiviert luden wir unsere schweren Freerider aus und machten uns auf den Weg zur Parsennbahn. Die erste Bahn hatten wir bereits verpasst, doch 8:40 Uhr fand ich immer noch genug früh...Eigentlich wollten wir auf dem Weissfluhjoch in das Restaurant, doch der Nebel verhüllte alles und wir sahen nicht wie weit es nach oben gehen würde für das Frühstück. So entschlossen wir uns trotz kleinen harten Schneeflocken, die aus dem Nebel fielen, unsere Tour in Angriff zu nehmen.
Eine sehr gute Entscheidung, denn schon nach wenigen Minuten riss es die Wolken auf und wir wurden von den ersten Sonnenstraheln leicht aufgewärmt.
Ich packte die Möglichkeit noch ein wenig an der Sonne stehen zu bleiben denn ich fing beim ersten spitzen Stein einen Platten ein...danach hinderte uns jedoch nichts mehr an unserem Abenteuer und wir genossen die unzähligen Trails in der Region Davos-Klosters! Schon ziemlich erschöpft nahmen wir um 16:45 Uhr die letzte Bahn in Klosters auf den Gotschnagrat. Auch die letzte Abfahrt zurück nach Davos genossen wir in vollen Zügen und ich nützte die letzte Möglichkeit bei einem Stein erneut einen Platten einzufahren!!!

O-Tour Bikemarathon, 45km

13. September 2010
Am Sonntag nahm Katrin Leumann, goldwurstpower.ch / Sputnik, am Bikemarathon O-Tour in Alpnach (NW) teil. Sie entschied sich für die 45km Strecke und damit für die Kurzdistanz. "Ich habe die Langdistanz von 88km vor einigen Jahren bewältigt und schwor mir dabei dies nicht so schnell wieder zu tun", meinte Leumann. "da die Saison nun schon am Ausklingen ist und ich vor allem auch das schöne Wetter und die Landschaft geniessen will reichen 45km aus!"
Gleich beim ersten Anstieg musste man rund 1200 Höhenmeter am Stück erklimmen. Dies vorderte die Crosscountry-Fahrerin, welche sich nur kurze Anstiege gewohnt ist. Mit knappem Vorsprung kam Leumann auf dem höchsten Punkt an. In den wenigen Fachstücken erwischte Leumann stets eine gute Männergruppe und konnte so ihr Tempo sehr hoch halten. Den Vorsprung konnte sie bis ins Ziel auf über 2 Minuten ausbauen und siegte erwartungsgemäss vor Ariane Lüthi und Sarah Koba.
Resultate

Update Fotos

6. September 2010
Ich habe diverse neue Fotos auf der Homepage.
Viel Spass beim "Durchblättern"!

SM Gränichen

Muttenz
WM Kanada
© M. Platter

Weltmeisterschaften vom 4. September 2010

5. September 2010
Als 5. der Weltrangliste wurde ich schon ziemlich schnell auf die Startlinie gerufen. Ich konnte mir den Platz in der ersten Reihe noch aussuchen und stand in Mitten der grossen Namen und Favoritinnen.
Hinter mir wurden noch 67 weitere Fahrerinnen aus allen Nationen aufgerufen.
Ich startete sehr gut und konnte das Feld die ersten paar Meter anführen, doch als es zum ersten Mal in den Wald ging und es enger wurde erwischte ich eine schlechte Position und verlor sehr viele Ränge im Gerangel. In der schwierigsten Abfahrt, siehe Foto, konnte ich wieder einige Ränge gut machen, denn die meisten nahmen die längere Chicken Line. Nach der ersten halben Runde, die als Startrunde galt kam ich nur als 18. über die Ziellinie. Sicher nicht die Position, die ich mir vorgestellt habe, doch ich wusste dass das Rennen noch lang sein wird. Ich blieb ruhig und versuchte meinen Rhythmus zu finden, den ich dann nach der ersten vollen Runde auch fand und stellenweise guten Zug auf die Pedale brachte. Ich kämpfte mich nach vorne und realisierte die 11. und 12. beste Rundenzeit. Leider brachte mich dies nur wenige Ränge nach vorne, da die Abstände schon sehr gross waren. Mit Sichtkontakt zu Rang 11 beendete ich das Rennen auf dem dennoch guten 14. Rang. Technisch bin ich zwar sehr sauber gefahren, konnte die schwierigen Passagen trotz der Nässe immer fahrend bewältigen und stürzte nie aber es lag einfach nicht mehr drin, die anderen waren physisch einfach schneller...

Rangliste

Fotos

Ehrung der Gemeinde Riehen

3. September 2010
Liebe Leute
Unter dem unten folgenden Link findet ihr eine Einladung der Gemeinde Riehen! Es gibt am Dienstag um 18 Uhr einen grossen Empfang im Dorf, organisiert von der Gemeinde Riehen.
Ich würde mich sehr freuen euch dort zu treffen!

Der Tag davor...

3. September 2010
Grosse Erwartungen hängen in der Luft, etwas Druck liegt auf den Schultern, die Nervosität steigt...ein typischer Tag vor einem WM-Rennen.
Viele sprechen mich auf die EM an und glauben fest an mich, dass ich erneut das Double holen soll...doch so einfach ist es nicht!!! An der EM lief alles für mich und alles passte perfekt. Hier an der WM rechne ich mit mindestens 10 Athletinnen, die aufs Podest fahren können. Mein realistisches Ziel ist ein Rang in den Top 10 alles andere wäre eine grosse Überraschung!
Am Samstag um 11Uhr (17Uhr Schweizer Zeit) fällt der Startschuss, drückt mir die Daumen!
© A. Küstenbrück

Der Tag danach...

2. September 2010
Natürlich habe ich sehr gut geschlafen neben der Goldmedaille und mit dem Weltmeistertrikot! O.K, es war etwas warm aber dies war es die Nächte zuvor auch!
Heute ging es ganz normal weiter, denn es standen weitere Wettkämpfe auf dem Programm und auch für uns Weltmeister hiess es, sich auf das Einzelrennen vorzubereiten. Ich genoss einen Ruhetag und sass nur kurz auf dem Velo, zum Renngelände hin und nach dem U-23 Rennen der Frauen wieder zurück! Langsam wird es hier in Mont Saint Anne etwas kühler. Bis anhin hatten wir immer über 30 Grad und Sonnenschein. Am Samstag bei unserem Rennen soll es jedoch regnen und deutlich abkühlen!
© A. Küstenbrück

Weltmeister mit dem Team!!!

1. September 2010
Die Erfolgswelle geht weiter...
Heute konnte ich mit dem Team den Weltmeistertitel holen! Unglaublich...Nach dem wir an der EM klar dominierten und Ralph Näf nur den Penalty verwerten musste, lag es heute an Ralph Näf uns von der vierten Position auf das oberste Treppchen zu bringen. Nach einer Glanzleistung von Thomas Litscher und Roger Walder konnte ich mich nicht ganz gegen meine Konkurrenz durchsetzen. Ich musste Sabine Spitz ziehen lassen und konnte ihr nicht folgen. Auf die Tschechin konnte ich zwar etwas Zeit gut machen, doch ich übergab "nur" an 4. Position an Ralph. Ich gab alles, doch bei mir lag heute nicht mehr drin...zum Glück hatte Ralph das Können und die Routiene den Sieg noch zu holen.
Wir zeigten eine tolle Teamleistung und wurden dafür belohnt, jeder glaubte an den Titel und gab sein Bestes! Auf dem zweiten Rang platzierte sich Deutschland vor Tschechien.

WM-Team Raley

31. August 2010
Morgen Mittwoch startet die WM mit dem Team Raley. Wir werden wieder mit der gleichen Formation wie an der EM starten. Never change a winning team...
Um 11 Uhr geht es hier in Kanada los, in der Schweiz ist es dann 17 Uhr.
Ich versuche wie an der EM eine Top-Leistung zu zeigen und hoffe, dass dies nicht nur mir gelingt sondern auch Roger Walder, Thomas Litscher und Ralph Näf.

Nun die WM...

30. August 2010
Gestern fuhren wir von Windham nach Kanada. Die Einreise war viel einfacher und unspektakulärer als noch vor einer Woche in die USA einzureisen. Die Kanadier wollten zwar auch das eine oder andere wissen, doch wir mussten nur die Fenster öffnen und mussten nicht aussteigen!
Nach fast 8h Fahrt kamen wir in Quebec an, wo wir von der Nationalmannschaft abgeholt wurden.
Das ganze Team wohnt in Beaupré in einem grossen Lagerhaus. Kaum sind wir angekommen wurden wir kulinarisch von unseren Köchen verwöhnt!
Heute war ich locker auf der Strecke. Es ist etwas anders als noch vor einem Jahr beim Weltcup, doch der Charakter und die meisten Stücke sind noch gleich. Die vielen Steine und Wurzeln gefallen mir und ich fühlte mich trotz müden Beinen sehr wohl auf der Runde.
Morgen werde ich noch den Feinschliff machen damit es dann am Mittwoch beim Team-Raley wie am Schnürchen läuft!!!

Weltcup Final in Windham (USA) vom 28. August 2010

28. August 2010
Katrin Leumann vom Team goldwurst-power.ch / Sputnik konnte sich beim Weltcupfinal dank einer soliden Leistung in der Gesamtwertung noch auf den 10. Rang verbessern.
Das Finalrennen gelang ihr zuerst nicht ganz nach Wunsch. In den ersten zwei Runden kam Leumann nicht richtig auf Touren, sie befand sich zu diesem Zeitpunkt auf den Rängen zwischen 12 und 17. Erst auf den letzten zwei Runden konnte sie richtig Gas geben und realisierte die 4. und 3. beste Rundenzeit! Dies und einige Defekte ihrer Konkurrentinnen brachten Leumann in der Schlussabrechnung noch auf den guten 8. Rang!

Resultate

Erste Eindrücke von Windham (USA)

26. August 2010
Seit Montag bin ich mit Sarah Koba, Esther Süss und Lucia Oetjen unterwegs. Wir flogen von Zürich nach Montreal. Sarah und ich genossen den Flug in vollen Zügen, denn wir durften Business fliegen!!! Es fühlt sich an wie zu Hause im Fernsehsessel mit Bedienung! Das Essen wurde von einer Gourmet Köchin kreiert und so schmeckte es dann auch. Vorspeise, Hauptspeise, Käse und Dessert alles auf weissem Tischtuch in Porzellantellern serviert. Zum Tee gab es dann passend noch Lindt Pralinés! Auf all dies stiessen wir mit Champagner an...!
Hier in Windham wurden wir mit herbstlichem Wetter empfangen. Die ersten Tage war es bewölkt, frisch und feucht. Heute zeigte sich zum ersten Mal die Sonne und die Temperaturen stiegen bereits wieder über 20 Grad. Es soll sogar noch besser werden!

Racer Bikes Cup Final in Muttenz vom 22. August 2010

In einem spannenden Rennen konnte sich Katrin Leumann vom Team goldwurst-power.ch / Sputnik im Schlusssprint durchsetzen und gewann ihr Heimrennen zum dritten mal in Folge!
In der Gesamtwertung verbesserte sie sich noch auf den 2. Schlussrang.

Bericht im Sportpanorama

Rangliste

Alles unter einem Hut

19. August 2010
Seit fast zwei Wochen hat nun der Kindergarten wieder begonnen. Ich habe mich sehr auf das neue Schuljahr und die neuen Kinder gefreut. Wir haben alle sehr gut gestartet und blicken zuversichtlich nach vorne.
Wenn ich nach vorne schaue, spielt der Kindergarten für eine kurze Zeit keine grosse Rolle. Ich werde die nächsten Tage nicht im Kindergarten sein, sondern nach dem Racer Bikes Cup in Muttenz gleich für zwei Wochen nach Übersee fliegen zum Weltcup Final und an die WM. Darum war es die letzten zwei Wochen auch ziemlich anstrengend, da ich schon einige Stunden im Kindergarten vorgeholt habe, trotzdem trainieren musste und neben bei noch einige Medientermine wahrgenommen habe. (unten sind die Links dazu)
Nun steht aber erstmal der Racer Cup Final im Vordergrund. Ich freue mich auf mein Heimrennen im Schänzli bei dem ich auch zum ersten mal im neuen Europameister-Trikot starten werde!
Ich zähle auf eure Unterstützung...!

Telebar vom 17. August 2010


DRS1 Regionaljournal vom 15. August 2010

EKZ Cup in Eschenbach (SG)

15. August 2010
Heute nahm ich am EKZ-Cup in Eschenbach teil. Es bildete der Abschluss einer intensiven Trainingswoche und da war ich froh, dass die Konkurrenz nicht riesig war und die erwartete Renndauer nur knapp über einer Stunde lag.
Die Strecke war trotz Regenfälle in der Nacht in erstaunlich gutem Zustand. Man konnte allle Wiesenpassegen und Aufstiege fahrend bewältigen!
Sarah Koba und ich starteten sehr schnell und konnten uns bereits nach dem ersten Anstieg absetzen. Wir hatten einen enormen Zug auf den Pedalen und überholten viele Fun Fahrer, welche eine Minute vor uns gestartet waren, im Eilzugstempo.
Ende der zweiten Runde konnte ich mich sogar etwas Absetzen, doch bald darauf musste ich Sarah Koba machtlos die Führung übergeben. Kurz vor dem höchsten Punkt riss mir bei einem Antritt die Kette und ich musste mich zu Fuss auf den Weg zur Techzone machen. Zum Glück hatten wir schon einen sehr grossen Vorsprung und ich verlor nicht allzu viele Ränge. In der Technzone wurde mir mit einem Kettennieter das verbogene Kettenglied entfernt und mit einem weitern Kettenschloss die Kette wieder zusammengefügt. Ich nahm an 4. Position das Rennen wieder in Angriff. Kurz nach der letzten Zielpassage konnte ich sogar noch die 3. Platzierte Marina Giger überholen und schob mich so noch aufs Podest. Das Rennen gewann Sarah Koba mit grossem Vorsprung vor Hanna Klein und mir.

GP Oberbaselbiet in Zunzgen

11. August 2010
Nach den intensiven Trainingstagen am Gardasee und zwei langen Rennvelotouren in der Umgebung Basel nahm ich als Abschluss einer umfangreichen Woche am GP Oberbaselbiet teil.
Für einmal startete ich mit dem Velo von zu Hause aus und fuhr vor dem Rennen bereits eine Stunde nach Zunzgen. Ich hatte keine grossen Hoffnungen auf ein gutes Rennen, denn die Beine waren ziemlich schwer vom vielen Training. Das lange Einfahren tat mir jedoch gut und ich konnte mich gut vorne im Feld behaupten. Nach drei Runden konnte ich sogar beim ersten Bergpreis den zweiten Rang herausfahren. Auch bei den weiteren zwei Bergpreisen wurde ich hinter Jennifer Hohl zweite. Zudem konnte ich zwei Sprintwertungen ergattern. Es lief mir also sehr gut!
Das Rennen gestaltete sich zu einem Ausscheidungsfahren, nach jeder Runde fielen einige Fahrer am Berg ab und konnten mit der Zeit in der Fläche nicht mehr aufschliessen. Wir nahmen somit zu 4. die letzte Runde in Angriff. Dabei waren die Ex-Schweizermeisterin, die aktuelle Schweizermeisterin und die Olympiasiegerin. Wir fuhren zusammen über den höchsten Punkt und auch Nicole Cook kam bei ihren Angriffen nicht weg. Es kam zur Sprintankunft bei der Cook zu früh loslegte. Jennifer Hohl konnte erben und gewann vor Emilie Aubry und mir. Auch ich konnte Cook noch vor der Zielline abfangen und belegte damit den sehr guten 3. Rang. Es gab schon ein paar erstaunte Gesichter, dass eine Bikerin sprinten kann, doch Insider hätten es gewusst...
Nach dem Rennen war für mich aber das Training noch nicht zu ende. Wohl oder Übel musste ich den Heimweg auch mit dem Rennvelo in Angriff nehmen...

Gardasee

7. August 2010
Nach dem Weltcup in Val di Sole bin ich mit Sarah Koba an den Gardasee gefahren. Wir verbrachten wunderbare Tage am See und verbanden etwas Ferien mit super Trainings! Das Biken war nicht wirklich ferienmässig. Das Gelände ist so steil, dass man praktisch nie locker fahren kann. Zudem haben wir beide das Ziel WM in Kanada anfangs September und da können wir jetzt kaum Ferien machen. Die extrem schwierigen Trails haben uns schon mal gut auf die anspruchsvolle Strecke in Mont Sainte Anne vorbereitet. Aber nach den Trainings genossen wir das südliche Ambiente und das gute italienische Essen in vollen Zügen!
Übrigens erstaunlich, dass wir auf dem Foto noch lachen konnten. Dies war auf der Königsetappe von Limone nach Vesio durch das Val San Michele hinauf auf den Tremalzo. Die ersten 2.5 Stunden ging es alles andere als locker nur berghoch! Dafür erwartete uns dann ein genialer Trail hinunter zum Ledrosee und weiter zurück an den Gardasee...
Herzlichen Dank Sarah, du warst eine ausgezeichnete Tourenleiterin und Trainingspartnerin!

Kurz-News

Am Weltcup in Val di Sole lief es mir nicht ganz nach Wunsch. Mit dem 16. Rang enttäuschte ich über weite Strecken. Die Beine drehten nur harzig und der Kopf war nicht bereit zu leiden und zu kämpfen...
Nun verbringe ich ein paar schöne Tag am Gardasee. Ich geniesse meine letzten Ferientage und kann dies ideal mit super schönen Biketouren kombinieren. Die Region hier am Gardasee ist ein Traum...!

Weltcup in Champéry vom 25. Juli 2010

26. Juli 2010
Die Erleichterung...
Katrin Leumann vom Team goldwurstpower.ch / Sputnik war sichtlich erleichtert als sie gestern beim Weltcuprennen in Champéry über die Zielline rollte. Sie zeigte ein sehr gutes Rennen und konnte mit ihrer Leistung zufrieden sein. "Nach der SM war ich schon etwas verunsichert und hatte fast schon Angst, dass ich hier am Weltcup hinten hinausfalle", meinte Leumann.
Dies war jedoch nicht der Fall. Nach einem sehr guten Start konnte sie leider das Tempo nicht ganz halten und fand ihren Rhythmus in einer Gruppe zwischen den Rängen 7 bis 12. In der letzten Runde musste sie nur Sabine Spitz passieren lassen und erkämpfte sich damit den sehr guten 8. Schlussrang. Eine weitere Top 10 Platzierung im vierten Weltcuprennen! "Ich bin technisch auf der sehr anspruchsvollen Strecke sehr sauber gefahren und konnte so einige Kräfte sparen, denn in den flachen Passagen hatte ich zu wenig Druck gegenüber meiner Konkurrenz, konnte aber in den steilen Aufstiegen und den schwierigen Abfahrten immer wieder davon fahren", sagte Leumann.
Nun geht es am Samstag bereits mit dem nächsten Weltcup in Val di Sole (I) weiter.

Resultate

Vorschau Weltcup Champéry

23. Juli 2010
Die Strecke hat sich im Vergleich zum letzten Weltcuprennen hier in Champéry leicht verändert. Es wurde eine neue sehr schwierige Abfahrt eingebaut. Nach einer sehr steilen S-Kurve folgt kurz darauf in der Ideallinie ein grosser Sprung. Es gibt schon Möglichkeiten den Sprung zu umfahren, doch dies ist mit einem grösseren Zeitaufwand verbunden.
Im zweiten Teil wurde der Aufstieg etwas gekürzt und man kommt viel schneller wieder in die steinige Abfahrt welche mit vielen Wurzeln durchzogen ist. Die Strecke bleibt somit sehr anspruchsvoll!
Sehr schwierig wird es, wenn es noch weiter so fest regnet. Ich weiss nicht, ob man dann noch viel fahren kann. Am Donnerstag war es kein Problem, ob es nun nach dem regnerischen Freitag auch noch so gut geht werde ich morgen nach der letzten Streckenbesichtigung vor dem Rennen wissen.

Schweizermeisterschaften in Gränichen vom 18. Juli 2010

19. Juli 2010
Nach dem sensationellen Sieg die grossartige Niederlage...
Guten Mutes und mit dem Europameistertrikot übergestreift startete Katrin Leumann vom Team goldwurst-power.ch / Sputnik an den Schweizermeisterschaften vom vergangenen Sonntag. Die technisch anspruchsvolle Strecke konnte sie bereits am Samstag besichtigen und fühlte sich wie in den vergangenen Jahren sehr wohl darauf. Im letzten Jahr konnte Leumann den Racer Bikes Cup auf dieser Strecke sogar gewinnen.
Beim langen Startaufstieg auf der Teerstrasse wurde bereits zu beginn ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Nach der schwierigen Abfahrt mit einem grossen Absatz, Wurzeln und Kurven konnte sich eine 4er Gruppe mit Süss, Schneitter, Saner und Leumann etwas absetzen. Doch bereits in der Kiesgrube, in der Hälfte der Runde, bekundete Leumann Mühe mit dem hohen Tempo. Sie musste reissen lassen und sah, wie das Spitzentrio davon zog. Leumann ging auf dem 4. Rang in die zweite von sieben Runden, doch im Anstieg wurde sie von Sarah Koba ein- und überholt. „Da war ich eigentlich noch zuversichtlich und hatte das Gefühl, dass wir wieder aufschliessen können. Ich hoffte, dass das Spitzentrio für das hohe Anfangstempo etwas Tribut zahlen würde, doch dies bewahrheitete sich nicht“, kommentierte Leumann. Es war sichtlich nicht der Tag der Europameisterin. Sie verlor stetig Zeit und konnte sich nicht mehr auffangen. Am Schluss resultierte mit einem enormen Abstand „nur“ der 5. Rang, was eine grosse Enttäuschung bedeutete. „Ich kann es mir nicht ganz erklären, denn gelitten und gekämpft habe ich trotzdem, doch dass der Abstand so gross ist, stimmt mich schon etwas nachdenklich“, analysierte sie nach dem Rennen, „ich war wohl noch zu wenig erholt und mit dem ganzen Erfolg etwas überfordert.“ Der EM-Titel spülte Leumann auch in der Weltrangliste ziemlich nach vorne, sie belegt zurzeit den 5. Rang!
Nun gilt es am Sonntag bereits wieder ernst. In Champéry steht das nächste Weltcuprennen an, bei dem Leumann wieder ein Wörtchen mitreden will oder zumindest die Top 10 erreichen möchte.

Vorschau Schweizermeisterschaft in Gränichen vom 18. Juli 2010

17. Juli 2010
Morgen findet die Schweizermeisterschaft in Gränichen im Argau statt. Ich starte um 11:30 und muss 8 Runden à 4,2Kilometer hinter mich bringen. Als Titelverteidigerin und Europameisterin bin ich natürlich die Gejagte und werde es nicht einfach haben. Die Strecke habe ich heute bereits besichtigt und dabei 3 Runden als Training absolviert. Mir gefällt die Strecke, die kaum verändert wurde. Wir hatten ja schon mehrmals ein Rennen in Gränichen. Man kann die Strecke in 3 Abschnitte aufteilen. Zuerst der lange Aufstieg auf der breiten Teerstrasse mit der rasanten Abfahrt und dem grossen Drop, danach die Kiesgrube mit einem weiteren Aufstieg und einigen technischen Hindernissen und der letzte Aufstieg auf dem Bikelehrpfad mit der kniffligen Abfahrt zurück ins Zielgelände.
Ob ich das EM-Rennen schon verdaut habe und mich genügend erholen konnte, das werden wir morgen sehen. Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich wieder als Siegerin jubeln darf...
Nach dem Rennen machen Esther Süss und ich noch einen Europameister-Apéro. Ihr seit herzlich dazu eingeladen beim Wohnmobil von Esther Süss mit uns anzustossen.

Kopf lüften...

22. Juli 2010
...und das tat ich auf dem Zürisee beim Flachbodenboot fahren. Zu meinem Erstaunen war das ganze ziemlich schwierig. Schon nur das Gleichgewicht in diesem schmalen Boot halten zu können war eine grosse Herausforderung. Nach längerem Üben ging es jedoch sehr gut und ich kam mit paddeln auch vorwärts nur machten dann meine Arme schon bald mal schlapp!!!
Ich fühle mich schon viel wohler auf dem Bike und so machte ich mich mit Markus am Dienstag auf eine schöne Tour im Graubünden. Geplant war Chur-Lenzerheide-Rothorn(mit der Bahn)-Arosa-Chur. Leider wurde aus dem gemütlichen mit der Bahn hochfahren nichts, denn in der Lenzerheide wird die Bahn renoviert und ist ausser Betrieb. So viel zur Tourenplanung und Vorbereitung! Kurzfristig umgeplant gab es trotzdem eine schöne Runde!
Nun bin ich in Champéry und bereite mich auf den Weltcup vom Sonntag vor...

Donnstig Jass

16. Juli 2010
Den Auftritt im Donnstig Jass habe ich gut überstanden.
Wer die Sendung verpasst hat, kann sie unter folgendem Link nachschauen! Ich komme ganz am Anfang und ab 14:35Minuten folgt ein kurzes Interview!
Viel Spass...
zur Sendung

Auftritt im Donnstig Jass

14. Juli 2010
Morgen Donnerstag findet in Riehen der Donnstig Jass statt. Da ich nicht mal vor einer Woche mit 2 Goldmedaillen von der EM nach Hause kam wurde ich kurzfristig noch in die Sendung eingebunden.
Also, nicht verpassen morgen um 20:00 Uhr auf SF 1...

Korrektur

10. Juli 2010
Entgegen vieler Medienberichten bin ich in der vierten Runde nicht wegen Esther Süss gestürtzt. Ich alleine habe den Fahrfehler begangen!!! Esther Süss hat sich in jeder Situation fair und korrekt verhalten!

!!!Europameisterin!!!

10. Juli 2010
Auch eine Nacht danach kann ich es noch kaum fassen, was ich gestern erreicht habe...
aber es ist tatsächlich wahr, die vielen Bilder, die Medaille und das Europameistertrikot beweisen es. Ich wurde als erste Schweizer Frau bei den Elite Damen Europameisterin.
Heute Abend werde ich um 19:10 in Zürich landen und in meinem Gepäck sind gleich zwei Goldmedaillen und zwei Europameister-Trikots. Ich denke, da brauche ich noch ein paar Nächte um dies wirklich zu realisieren.
Ich nütze die Gelgenheit um allen zu Danken, die mir dies ermöglicht haben. Nicht nur die ausgezeichnete Betreuung hier vor Ort sondern auch alle Beteiligten zu Hause, die mich immer unterstützen...einfach nur DANKE!!! und bis bald...

Europameister mit dem Team!!!

7. Juli 2010
Gestern durfte ich mit dem Team meine erste internationale Medaille gewinnen und dann erst noch den Europameistertitel feiern! Es war für mich eine grosse Ehre endlich für das Team Raley selektioniert worden zu sein und dementsprechend nervös war ich. Seit 2003 wartete ich auf diesen Einsatz.
Mit Thomas Litscher starteten wir mit dem U-23 Fahrer ins Rennen. Er zeigte eine super Leistung und kam mit dem italienischen Elite Fahrer von der Runde zurück. Danach griff Roger Walder unser Junior ins Renngeschehen ein. Er konnte die Führung übernehmen und fuhr 20 Sekunden Vorsprung heraus. Nun war ich an der Reihe und ging als Führende auf die zweitletzte Runde. Ich versuchte den Abstand zur Italienerin konstant zu halten. Ich wollte vollgas fahren, durfte aber nicht überdrehen damit ich in den schwierigen Passagen noch fahren konnte und keine Fehler machte. Dieser Kompromis gelang mir sehr gut und ich kam praktisch fehlerfrei über die 6km! Für mich resultierte mit 30Sekunden Vorsprung die schnellste Frauenzeit. Ich konnte zwar nicht als Führende übergeben, denn der israelische U-23 Fahrer überholte mich, doch die Israelis schickten die Frau als letzte Fahrerin los und dies war für Ralph Näf (Elite Herren) unser Schlussfahrer kein Hindernis. Er fuhr den Sieg sicher nach Hause.
Resultate
Bilder

Team Raley

5. Juli 2010
Morgen wird die EM mit dem Team Raley eröffnet. Ein Team setzt sich aus den Herren Elite, U-23 und Junior und mit der Elite Frau zusammen.
Bei den Schweizern starten Ralph Näf, Roger Walder, Thomas Litscher und ich. Jeder muss je eine Runde absolvieren und schickt danach den nächsten Fahrer auf die Strecke.
Der Startschuss fällt um 16 Uhr, das heisst in der Schweiz um 15 Uhr. Also drückt uns die Daumen. Unser Ziel ist eine Medaille...!

Erster Eindruck von der EM-Strecke

4. Juli 2010
Heute war ich zum ersten Mal auf der EM Strecke hier in Haifa. Die ersten Eindrücke sind positiv. Mir gefällt die Strecke sehr gut und ich fühlte mich schon nach der ersten Runde sehr wohl darauf. Leider fehlt es hier an kühlendem Wald, auch Schatten spendende Bäume sind sehr rar. Der erste Teil der Strecke führt leicht aufwärts in ein kleines Tal hinein und auf der anderen Talseite auf einem flowigen Trail wieder hinaus. Danach geht es in einigen Spitzkehren hinauf an der Bergflanke und über Felsen und Steine wieder hinunter auf ein offenes steppenartiges Feld. Hier werden einige Kurven gedreht bevor es über eine Zusatzschlaufe wieder zurück ins Ziel geht.
Es hat keine harten, Kräfte raubende Aufstiege, man kann sich das Tempo meistens selber einteilen. Nur manchmal muss man über ein paar Steine oder Felsen hinaufdrücken bevor es wieder flüssig weitergeht.

Mountainbikerennen in Israel

3. Juli 2010
Katrin Leumann vom Team goldwurst-power.ch / Sputnik weilt zur Zeit in Israel. Gestern Freitag bestreitete sie ein erstes Rennen der Kategorie C2, was mit einem RacerCup zu vergleichen ist. Die Konkurrenz war jedoch sehr viel kleiner und es gelang ihr ohne Probleme einen Start-Zielsieg zu feiern. "Dieses Rennen diente zur Akklimatisierung und als gutes Training vor der EM, welche nächste Woche beginnt", meinte Leumann dazu.
Bereits am Dienstag wird Leumann beim Team-Raley am Start stehen, das Einzelrennen findet dann am Freitag, 9. Juli statt.

Swiss Bike Trophy in Bern

An der Swiss Bike Trophy auf dem Berner Hausberg Gurten traff sich die europäische Elite zum Horse Class Rennen. Diese Einstufung ist direkt unter dem Weltcup und ein gutes Resultat wird mit vielen Punkten für die Weltrangliste und höherem Preisgeld belohnt! Aus diesem Grund standen unter den 25 startenden Athletinnen 8 verschiedene Nationen am Start. Mit der Weltmeisterin Irina Kalentieva aus Russland, der Olympiasiegerin Sabine Spitz aus Deutschland und der Weltcupsiegerin Eva Lechner aus Italien war die Konkurrenz sehr hoch einzuschätzen.
Katrin Leumann vom Team goldwurstpower.ch / Sputnik konnte sich dennoch gut in Szene setzen. Nach der ersten Runde kam sie mit Spitz und Kalentieva im Schlepptau zurück ins Start-Zielgelände. Das Trio Infernale konnte sich etwas absetzen, doch die zwei Teamkolleginnen Schneitter und Lechner machten mächtig Druck von hinten. Es gelang ihnen in der dritten Runde zum Spitzentrio aufzuschliessen, doch es gelang ihnen nur für eine kurze Zeit. Kurz darauf attakierte Kalentieva und es konnten nur Spitz und Leumann folgen. "Ich hatte im steilen Aufstieg vor dem Ziel zu wenig Kraft und musste immer absteigen. Dort verlor ich die wertvolle Zeit. Ich konnte zwar in der Abfahrt jeweils wieder zu Spitz aufschliessen, doch in der letzten Runde gelang es mir nicht mehr", kommentierte Leumann.
Die Weltmeisterin gab die Führung nicht mehr aus der Hand und siegte in 1:52:34 vor Sabine Spitz. Katrin Leumann kam als beste Schweizerin mit 38 Sekunden Rückstand auf den sehr guten 3. Rang.
"Ich konnte mich genügend von der Tour de France erholen und profitiere nun vom harten Training. Es war grossartig, dass ich mit der internationalen Spitze mithalten konnte. Dies stimmt mich auch sehr optimistisch für die EM am 9. Juli in Israel", meinte Leumann nach dem Rennen.
Leumann fliegt bereits am Donnerstag nach Israel, da sie voraussichtlich auch für das Team Raley vom Dienstag, 6.Juli selektioniert ist.

Rangliste
© E. Goller

Racer Bikes Cup in Engelberg vom 20. Juni 2010

21. Juni 2010
Das Wetter machte es mir die ganze Woche sehr einfach, mich von der Tour de France zu erholen. Aber ob eine Woche Erholung schon für ein super Rennen in Engelberg reichen würde, da war ich mir noch nicht so sicher, denn die Beine waren bei jedem Training sehr schwer und sie drehten noch nicht so leicht und locker wie normal.
Da es wie gesagt, die letzten Tage sehr nass war, kamen wir auch bei der Streckenbesichtigung am Samstag nicht trocken durch. Die Strecke war trotz Dauerregen erstaunlich gut zu fahren. Der lange Aufstieg und die technische Abfahrt auf einem Wanderweg waren ohne Probleme zu bewältigen. Erst die letzte slalomartige Abfahrt auf der Wiese und die flache Passage bis zum Ziel waren extrem durchgeweicht, tief und schmierig.
Am Sonntag regenete es immer noch ununterbrochen auch bei unserem Start. Ich fühlte mich fit und konnte am ersten Aufstieg auch gleich das Tempo bestimmen ohne zu fest ans Limit zu gehen. Ich fuhr zusammen mit Marielle hinunter, verlor aber in der Fläche den Kontakt zu ihr. Cecile Ravanell konnte mich ebenfalls noch überholen, doch im Aufstieg schloss ich wieder zu Marielle auf und fühlte mich immer noch ziemlich stark. In der Wiesenabfahrt stürzte ich jedoch unglücklich und es verdrehte mir den Lenker so, dass ich zuerst ein paar Sekunden brauchte um den Lenker wieder zurück zu drehen und die Bremshebel wieder richtig einzustellen. Marielle und Cecile waren weg und ich vermochte auch im Aufstieg leider nicht mehr aufschliessen. Irgendwie machte sich nun auch die Müdigkeit in den Beinen bemerkbar und ich konnte nicht mehr den gewohnten Puls fahren. In den letzten zwei Runden bekam ich noch so richtig kalt, es war ja unter 10 Grad, so dass ich in der Abfahrt den Lenker kaum noch halten konnte geschweige denn dosiert Bremsen oder mit dem Daumen schalten. Nach 6 Runden war ich einfach froh im Ziel zu sein, der 3. Rang wurde zur Nebensache, denn zuerst brauchte ich frische trockene Kleider! Meine Leistung war gut aber nicht überragend, ich hoffe, dass am Sonntag das Training der Tour de France Früchte trägt und es mir in Bern am Rennen auf dem Gurten noch besser läuft!

Bilder

Rangliste

Wunderbare Eindrücke

Hier kommt ihr zu meinen Bilder, welche ich von der Tour de France VTT mitnehme und in guter Erinnerung behalten werde! Es war eine eindrückliche Woche, die ich nicht so schnell vergessen werde!

Bilder

7. Etappe, Paris-Montmartre

14. Juni 2010
Ein kröndender Abschluss bot die letzte Etappe in Paris-Montmartre! Wir machten uns ungewöhnlich früh auf den Weg zur letzten Etappe, denn alle sprachen von viel Verkehr und vor allem vielen Leuten in Montmartre. Ich konnte mir das nicht so richtig vorstellen, doch dies änderte sich schlagartig, als wir unweit von der Basilica Sacré Coeur das Auto abstellten. Natürlich ging dies nur mit einer Sonderbewilligung! Hier wimmelte es von Touristen und ich konnte mir noch nicht vorstellen in diesem Ameisenhaufen ein Rennen zu fahren! Doch die Organisatoren schafften es eine total spektakuläre Strecke abzusperren und die Touristen umzuleiten.
Um 14:57Uhr startete ich zur letzten Etappe, einem Einzelzeitfahren rund um den Hügel Montmartre. Direkt nach dem Start folgten einige steile Absätze hinunter auf die Strasse, kaum hatte man etwas Tempo folgte die nächste Treppe. Unzählige Stufen ging es hinunter, danach links, rechts um jede Hausecke und wieder hinauf. Es blieb keine Zeit zum sich Erholen. Das härteste war, dass man die zahlreichen Stufen auch wieder hinauf musste und dies über steile Treppen, zu Fuss, das Bike auf dem Rücken! Es war total eindrücklich vor dieser Kulisse ein Rennen zu fahren und ich versuchte nochmals alles zu geben. Nach 7Minuten und 27 Sekunden kam ich direkt vor der Basilica Sacré Coeur ins Ziel. Die gut 7 Minuten kamen mir wie eine Ewigkeit vor und ich war einfach nur froh, die Rundfahrt so gut überstanden zu haben! Mit einem weiteren Etappensieg, konnte ich die Gesamtwertung gewinnen und wurde einmal mehr ins Maillot Rosa eingekleidet. Sarah Koba verteidigte mit dem 2. Rang auch den 2. Rang in der Gesamtwertung.

6. Etappe, Argenteuil

13. Juni 2010
Diese Etappe in einem Vorort von Paris ähnelte stark dem Stadtpark-Rennen von Madrid. Die Strecke war wenig spektakulär dafür war die Aussicht grandios. Man hatte eine wunderbare Aussicht über ganz Paris mit dem Eiffel Turm und der Basilica Sacré Coeur auf dem Montmartre.
Wir starteten nicht mehr ganz so spritzig und schnell wie noch bei der ersten Etappe, doch es wurde immer noch Rennen gefahren und wir gönnten uns nichts. Sarah heftete sich schon kurz nach dem Start an mein Hinterrad und verfolgte mich stets. Dies gab mir den nötigen Ruck, mich trotz schmerzender Beine nochmals richtig zu quälen. Die kurzen aber sehr steilen Anstiege liessen die Säure nur so in die Beine schiessen und auf den langen Flachpassagen konnte man sich wegen dem Gegenwind kaum erholen. Diese Etappe verlangte uns nochmals alles ab. Für den Schlusssprint hatte ich noch etwas mehr Energie und gewann knapp vor Sarah! Nach knapp 1.5 Stunden waren wir froh, im Ziel zu sein und dachten auch schon an den Abend, welcher wir in Paris verbringen wollten!

5. Etappe, Margon

11. Juni 2010
Langsam aber sicher werden die Beine etwas müder und auch das viele Reisen, Packen und Autoladen hängt an. Trotzdem stand heute eine weitere Etappe auf dem Programm. Die Strecke in Mogan ähnelte einer Radquerstrecke und war für uns Biker nicht wirklich interessant. So kam es auch, dass bei den Herren gleich alle vier Rabobank Fahrer auf dem Podest standen. Bei uns Frauen konnte ich mit Sarah die erste Runde gemeinsam absolvieren, danach war ich alleine an der Spitze und drehte meine Runden. Die Beine drehten nicht mehr so schnell und der Puls blieb verglichen zum ersten Tag auch im Keller...trotzdem reichte es für den Sieg, denn es geht ja allen Athleten etwa gleich!
Nun sind wir nach Paris disloziert und werden hier die zwei letzten Etappen absolvieren!

4. Etappe. Saint Suzanne

10. Juni 2010
Nach dem gestrigen Ruhetag war ich gespannt, wie das Rennen heute laufen würde. Die Ortschaft Saint Suzanne ist ein historisches Städtchen aus dem Mittelalter. Überall gab es Festungen, Burgen und kleine Schlösser und mitten durch führte unsere Bikestrecke. Leider regnete es den ganzen Vormittag und ich überwand mich mit Regenhosen, Regenjacke und Schutzblech zur Streckenbesichtigung. Nach der ersten Runde war ich nicht so begeistert, aber es war wieder eine schöne Bikestrecke mit Singeltrails, einigen technischen Abschnitten und der Zieldurchfahrt auf dem Dorfplatz. Nach einer schnellen und hektischen Startrunde wurde das wilde Treiben bei der ersten engen Passage, einer Treppe durch die Stadtmauer, aprupt beendet und wir mussten in einer grossen Traube warten, bis jeder einzel über die Stufen gehen konnte. Danach lief es aber wieder flüssig. Sarah und ich konnten uns sehr schnell absetzen wobei ich das Tempodiktat übernahm. Sarah folgte mir hartnäckig und ich konnte sie nicht abschütteln. Wir lieferten ein spannendes Rennen und nach 3 Runden hatte Sarah im letzten Aufstieg noch die nötige Reserve und distanzierte mich um einige Sekunden. Ich beendete die Etappe auf dem 2. Rang, konnte aber die Gesamtführung verteidigen.

3. Etappe, Mortagne sur Sevre

9. Juni 2010
Wir befinden uns immer noch in der Nähe von Nantes. Die gestrige Etappe fand in einem kleinen, hübschen Dorf statt und da der Start erst um 18Uhr war, kam fast das ganze Dorf an die Rennstrecke!
Nach dem halben Strassenrennen vom Montag, waren wir doch sehr erstaunt über die happige Bikestrecke in Mortagne sur Sèvre. Neben einigen Treppen hinunter und hinauf, befand sich die Runde auf sehr vielen Singletrails mit schwierigen Abfahrten und sehr steilen Aufstiegen. Das Bikerherz schlug da schon ziemlich heftig! Eine Runde war etwas über 6km, wir Frauen mussten 4 Runden absolvieren, starteten aber mit den Herren zusammen, welche 7 Runde zu fahren hatten.
Der Start war sehr hektisch und gefährlich. Ich bin mir gar nicht mehr gewohnt in so einem wilden Feld zu fahren und beim ersten Trail anstehen zu müssen! Sandra, welche zweite ist, startete super schnell und ich hatte ziemlich Mühe ihr zu folgen. Ich riss mich zusammen und folgte ihr, obwohl meine Beine lieber etwas langsamer losgefahren wären. Das Rennen würde wohl viel härter werden, als ich mir das vorgestellt hatte. Ich blieb an ihrem Hinterrad und quälte mich so gut es ging. Ich konnte ihr folgen und war ziemlich überrascht, wie schnell sie hinunterfahren konnte! Trotzdem konnte ich sie in einer Abfahrt überholen und plötzlich war meine Konkurrentin nicht mehr zu sehen! Ich fuhr weiter mein Tempo und spürte bei jedem Aufstieg die Säure in den Beinen. Ich hatte dennoch ein gutes Gefühl, es lief mir einfach sehr gut. Nach fast zwei Stunden kam ich als sehr müde Siegerin ins Ziel. Sarah Koba zeigte ebenfalls ein ausgezeichnetes Rennen und erkämpfte sich den zweiten Rang. Dank ihrem grossen Vorsprung verbesserte sie sich auch in der Gesamtwertung auf den zweiten Rang! Ein anstrengender Tag ging zu ende und wir waren alle froh, dass heute Ruhetag war!!!
Morgen geht es in Sainte Suzanne weiter. Ab morgen werde ich wohl bei jeder Etappe etwas mehr leiden...bis wir dann am Sonntag in Paris ankommen!

2. Etappe, 32km

7. Juni 2010
Sarah und ich stellten uns heute auf ein Rennen über 56 Kilometer ein und überlegten uns schon, wem wir unsere Bidons für die Verpflegung andrehen könnten. Um das ganze etwas einfacher zu gestalten, starteten wir mit vollen Bidons und planten nur einmal in der Mitte des Rennens zu wechseln und nicht jede Runde wie bei einem "normalen" Cross Country Rennen. Die Betreuer von ISD nahmen netterweise unsere Flaschen mit und die Ersatzräder jubelten wir dem Team Rabobank unter!
Die Strecke war sehr flach und ähnelte einem Strassenrennen, nur der Untergrund war mehrheitlich Schotter oder Wiese. Nur an einer Stelle war es eine harte Bikestrecke, dafür waren die kurzen Aufstiege so steil, dass man nicht alle fahren konnte. Dieser Abschnitt wurde dann auch zur Schlüsselstelle
Am Start erfuhren wir, dass die Frauen nur 4 Runden zu fahren hatten und es für uns dann doch schneller und härter werden würde als bei einem Rennen über 56km (7Runden). Ich habe mich nicht so seriös eingefahren und dies merkte ich beim extrem schnellen Start ziemlich gut. Die Säure schoss mir nur so in die Beine und ich musste in der Fläche leiden. Erst bei der Schlüsselstelle gewöhnte ich mich an das Gefühl in den Beinen und es lief auf einmal etwas besser. Die zweit Platzierte biss sich gleich nach dem Start an meinem Hinterrad fest. Ich merkte, dass es heute nicht einfach werden würde, sie auf diesem flachen Parcour abzuschütteln. Doch bei der schwierigen Stelle mit den Aufstiegen konnte ich sie etwas distanzieren und konnte in der vorderen Gruppe mitfahren. Leider harmonierte die Gruppe schlecht und bei der ersten Zielpassage waren wir wieder zusammen. Meine Chance kam in der nächsten Runde und diesmal erwischte ich eine bessere Gruppe. Wir konnten uns absetzen und so kam ich nach 4 Runden als Siegerin ins Ziel.
Sarah belegte erneut den 3. Rang. Sie hatte stets Sichtkontakt zur zweiten Frau, wollte aber nicht schon alle Körner verbrauchen und blieb in ihrer Gruppe. Mit 30n Sekunden Rückstand in der Gesamtwertung liegt der zweite Rang immer noch in Griffweite.

1. Etappe, Prolog

6. Juni 2010
Heute stand die erste Etappe der Tour l'Hexagonal auf dem Programm. Der Prolog führte über eine Runde von 4km und wurde als Einzelzeitfahren durchgeführt. Die Runde befand sich auf einer Sportanlage in Mitten der Stadt Niort. Dementsprechend war auch die Strecke. Sie wies sehr viele Kurven, Absätze, Trottoireränder und Treppen auf, war aber sehr spannend um ein Rennen darauf auszuführen. "Ich hatte bei der Besichtigung wirklich Mühe mit der Strecke, technisch war die Runde gar nicht einfach und ich wusste gar nicht wie ich das Rennen angehen sollte", meinte Leumann nach der Besichtigung. Im Rennen lief es aber super und sie gewann den Prolog souverän.
Sarah Koba belegte den sehr guten 3. Rang, nur eine Sekunde hinter der 2. aus Spanien. "Ich freute mich richtig auf das Rennen und als ich dann noch so gute Beine hatte, fuhr ich wie beflügelt. Ich war etwas enttäuscht, dass das Rennen nach einer Runde bereits zu Ende war", meinte Sarah Koba.
Leumann in Rosa

Endlich schönes Wetter...

5. Juni 2010
Am Donnerstag fügte ich unplanmässig einen Ruhetag ein, da ich das wüste Wetter satt hatte. Es regnete immer wieder heftig und ich hatte einfach keine Motivation mich mit dem Velo fortzubewegen!
Dafür überraschte dann der Freitag mit wunderbarem Wetter. Markus und ich unternahmen eine mehrstündige Biketour. Es war genial und alles ging mit viel mehr Leichtigkeit bei diesen Temperaturen und dem wolkenlosen Himmel. Wir fuhren über Wollerau hinauf auf den Hirzel und alles auf einem schönen Kreten-Trail parallel zur Autobahnn in Richtung Zürich. An der Shil entlang ging es auf einem weiteren Singletrail wieder zurück. Die letzte Steigung über Schönenberg brachte uns wieder an den Zürichsee.
Heute Samstag bin ich mit Sarah Koba und dem Schweden Olof Jonsson nach Frankreich gefahren. Einmal quer durch!!! Gut 8 Stunden sassen wir im Auto und erreichten um 16Uhr die Ortschaft Niort. Hier startet morgen die Tour l'Hexagonal, die Tour de France VTT. Es erwarten uns 7 harte Etappen im Stile von Cross Country Rennen! Das Ziel ist dann in Paris...das wird bestimmt ein Erlebnis!

Racer Bikes Cup in Plaffeien vom 30. Mai 2010

30. Mai 2010
Katrin Leumann vom Team goldwurstpower.ch / Sputnik belegt nach Solothurn nun auch in Plaffeien den zweiten Rang hinter Esther Süss. Leumann konnte dem hohen Tempo von Süss von Beginn weg nicht folgen, war aber die einzige, welche den Rückstand in Grenzen halten konnte. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen. Ich habe mich erstaunlich gut gefühlt und hatte einfach nur Freude auf dieser schönen Strecke ein Rennen zu fahren", kommentierte Leumann. Das Wetter zeigte sich jedoch nicht von der schönsten Seite, immerhin fiel während dem Frauen Rennen praktisch kein Regen.
Für Leumann ist nun der erste sehr erfolgreiche Teil der Saison abgeschlossen und es beginnt die Vorbereitung für die EM und die SM sowie die zwei Weltcuprennen im Monat Juli.

Resultate

Konzert vom Klarinetten Ensemble Beaufort

Am Samstag werde ich für einmal nicht sportlich sondern musikalisch tätig sein. Seit vielen Jahren spiele ich Klarinette und gehöre dem Ensemble Beaufort an. Wir sind 5 junge Klarinettistinnen und 2 junge Klarinettisten und proben jede Woche zusammen. Das Resultat ist ein Konzert, welches morgen um 14 Uhr in der Orangerie im Sarasinpark statt findet. Zu hören sind Mozart, Weill, Gershwin und noch Vieles mehr!
Ihr seid herzlich eingeladen!

Puhhh...

28. Mai 2010
Nun habe ich 3 Wochen 100% im Kindergarten gearbeitet. Es war eine wundervolle und spannende Zeit. Ich habe es genossen, mit den Kindern an einem Thema zu arbeiten, denn normalerweise bin ich nur für das Turnen und den Deutsch als Zweitsprache-Unterricht zuständig. Aber es war auch eine sehr grosse Belastung und viel Arbeit, 3 Wochen zu gestalten, zu planen und dann auch mit ganzer Verantwortung durchzuführen. Auf dem Bild seht ihr ein Mandala, welches wir heute im Wald gelegt haben. Die vergangene Woche verbrachten wir im Wald und entdeckten jeden Tag etwas Neues und Spannendes...
Nun spührte ich aber auch die Belastung. Ich konnte mich kaum vom Weltcup in Offenburg erholen und musste das Training total zurückschrauben. Am Sonntag werde ich aber trotzdem in Plaffeien starten!

Weltcup in Offenbrug (D) vom 23. Mai 2010

24. Mai 2010
Erneut einen Top 10 Platz für Katrin Leumann vom Team goldwurstpower.ch / Sputnik beim 3. Weltcup in dieser Saison!
Leumann konnte nach einem hervorragenden Start, bei dem sie das Feld nach der Startrunde anführte, das Tempo nicht genügend hochhalten und wurde am ersten langen Aufstieg etwas durchgereicht. Auf dem 13. Rang konnte sich Leumann dann etwas auffangen und fand bald ihren Rhythmus. Magenkrämpfe und ein Völlegefühl verhinderten jedoch, dass sie an ihre Leistungsgrenze gehen konnte. "Doch dann die letzten 3 Runden konnte ich nochmals richtig Gas geben. Auf einmal hatte ich wieder guten Druck und Zug auf den Pedalen", schilderte Leumann die Situation bei Hälfte des Rennens. Die Rundenzeiten bewiesen, dass Leumann eine fullminante Aufholjagd startete. Mit zwei mal der 7. Rundenzeit und zum Schluss noch der 5. Rundenzeit konnte sie sich noch um einige Ränge verbessern und beendete das Rennnen nach 1:40.57h auf dem guten 9. Rang mit nur 2cm Rückstand auf die Weltmeisterin Irina Kalentieva auf dem 8. Rang.

Resultate

Live bei Freecaster

22. Mai 2010
Das Weltcuprennen in Offenburg wird wieder gratis auf www.freecaster.com live übertragen. 10:45Uhr ist der Start! Ihr könnt also gemütlich zu Hause vor dem Computer zusehen, wie ich am Kämpfen, Beissen, Leiden und Schwitzen bin!!!

Arbeiten, Schlafen, Trainieren...

20. Mai 2010
Nun habe ich bereits 2 Wochen von 3 mit einem 100% Pensum im Kindergarten hinter mir. Es ist sehr intensiv und streng so viel zu arbeiten und daneben noch Zeit fürs Training zu finden. Es ist aber auch schön jeden Tag mit den Kindern an einem Thema arbeiten zu können.
Nun steht aber das Weltcuprennen in Offenburg im Vordergrund. Am Sonntag um 10:45 starte ich zum 3. Weltcup. Offenburg liegt nur etwas mehr als eine Stunde von Basel entfernt...also kommt doch und unterstützt mich vor Ort!
Infos unter www.uci.ch

Hier noch ein Interview von mir auf der Ride Homepage...

Links, links, zweite rechts, da muss der Posten sein!

17. Mai 2010
Es war für mich eine sehr grosse Herausforderung mich auf der OL-Karte zurecht zu finden. So war ich dann auch immer einfach froh, wenn ich alle Posten finden und abstempeln konnte. Doch bald kristalisierte sich heraus, dass wenn ich direkt zum Posten fand oft Bestzeit zwischen den Posten aufstellen konnte. Konditionell war ich also voll dabei, nur beim Kartenlesen happerte es noch...
In 4 Tagen fünf Rennen zu bestreiten war zwar streng, doch damit kam auch die Übung bei der Orientation auf der Karte und ich konnte mich so von Rennen zu Rennen steigern. Ich hatte zwar immer noch mindestens einen groben Schnitzer drin, fing mich aber irgendwie immer wieder auf und entdeckte nach mehr oder weniger Minuten wieder, wo ich war.
Das letzte Rennen zählte dann für die Französinnen als Meisterschaftsrennen, es war ein sogenanntes Mitteldistanz Rennen, was heisst, dass die Renndauer ca. 1h sein wird.
Ich startete sehr gut und konnte die Konkurrentin, die 2 Minuten vor mir startete schon bald einholen. Jetzt einfach sauber Kartenlesen und keinen grossen Fehler mehr machen war mein Ziel. Ich wählte ab und zu wieder eine andere Route als die Fahrerin vor mir und war manchmal schneller und manchmal langsamer...zum Schluss fand ich doch immer zielsicherer zu den Posten und konnte das Rennen unglaublich aber wahr als Siegerin beenden. Zweite wurde die Weltmeisterin Christine Schaffner aus der Schweiz. Sie begleitete mich diese 4 Tage in Frankreich und gab mir immer wieder hilfreiche Tipps! Herzlichen Dank...!

Bike-OL Weekend

11. Mai 2010
Das heutige Dienstag-Abend-Rennen begann ziemlich regnerisch und so fanden sich auch nicht gerade viele Fahrer zum Start! Pünktlich mit dem Startschuss endete auch der Regenschauer, doch durch das Spritzwasser wurde man immer noch ziemlich nass und schmutzig. Trotzdem war es ein gutes Training!!!
Am Mittwoch verreise ich in Richtung Vesoul in Frankreich. Dort werde ich über Auffahrt mehrere Bike-OL Rennen bestreiten. Mal wieder etwas anderes, ich bin ja gespannt, ob ich noch Karten lesen kann...

Racer Bikes Cup in Solothurn vom 8. Mai 2010

9. Mai 2010
Am Freitag startete der grosse Bike-Event in Solothurn mit dem Short Race. Ich konnte mich für den Final qualifizieren, musste mich dort aber von Nathalie Schneitter und Eva Lechner geschlagen geben. Ich belegte den guten 3. Rang und genoss die super Atmosphäre bei diesem spektakulären Rennen.

Am Samstag ging dann anlässlich der Bike-Days der 3. Lauf des Racer Bikes Cup über die Bühne. Erneut war das Starterfeld international besetzt. Mit der Italienerin Eva Lechner stand auch gleich die Weltcupsiegerin von letzter Woche auf der Startlinie.
Nach dem Startschuss fuhre das Feld mehr oder weniger geschlossen auf Asphaltstrassen flach zum Wald, erst dort beim ersten Anstieg konnte sich eine Spitzengruppe formen. Die Gruppe bestand aus ca. 6 Fahrerinnen, darunter auch Katrin Leumann vom Team goldwurstpower.ch / Sputnik.
Nachdem sich in der zweiten Runde Esther Süss absetzen konnte, war sich die Verfolgergruppe nicht einig in der Führungsarbeit. Das taktische Rennen begann. Die langen Flachpassagen auf Teerstrassen vom Wald zurück ins Festgelände und wieder zum Wald glichen einem Strassenrennen.
Katrin Leumann hielt sich gut in der 5 köpfigen Gruppe, konnte aber alleine nichts ausrichten. "Bei mir in der Gruppe waren immer zwei vom gleichen Team, nur ich war alleine. So hatte ich nie eine Chance etwas auszurichten. Ich musste abwarten und schauen was die anderen machten", berichtete Leumann. Nach 6 Runden und einer Fahrzeit von 1h38 kam es zum entscheidenden Sprint. Katrin Leumann kam an 3. Position der Gruppe auf die Gegengerade und war vor der letzten Kurve eher ungünstig positioniert. Mit Lechner und Saner fuhren schon zwei Fahrerinnen die letzte Kurve innen an. Die einzige Chance auf einen Podestplatz lag für Leumann auf der Aussenlinie, die sie mit viel Schuss auch nahm und dadurch an Saner vorbei kam. Auf der Zielgerade konnte sie auch noch Lechner übersprinten und beendete das Rennen auf dem sehr guten 2. Rang.

Rangliste

Interview mit der Basler Zeitung

4. Mai 2010
Heute erschien in der Basler Zeitung ein Interview mit mir. Weiter unten findet ihr den Link.
Entgegen des Artikels bin ich leider nicht am Dienstag-Abend-Rennen. Ich habe es mir eigentlich fest vorgenommen, doch es kam alles etwas anders...
Am Nachmittag führte ich die Gruppe des Freiwahlfachs Biken aus Muttenz durch den Wald. Es war zwar alles total nass, doch als wir starteten, fiel zumindest kein Regen! Doch dies änderte sich schon nach wenigen Minuten und von da an regnete es in Strömen. Die Jugendlichen machten super mit und keiner liess sich vom schlechten Wetter unterkriegen. Allmählich wurde es jedoch auch noch kalt und wir beschlossen den Heimweg anzutreten. Als wir nach knapp 2h wieder in Muttenz ankamen, waren alle ziemlich durchfroren. Ich war erstaunt, wie gut die Jungs mitgemacht haben und dem schlechten Wetter trotzten, super!
Auf dem Weg nach Hause verfror ich fast, zum Glück liess mir meine Mutter ein heisses Bad ein. Ich konnte mich sofort etwas aufwärmen doch damit war dann auch das Dienstag-Abend-Rennen gestorben. Zeitlich hätte es nicht mehr gereicht und das Risiko eine Erkältung einzufangen war mir einfach zu gross. Ich hoffe jedoch, dass ich das nächste Mal wieder dabei sein kann.

Weltcup in Houffalize (BEL) vom 2. Mai 2010

2. Mai 2010
Mit dem 8. Rang erreichte Katrin Leumann, vom Team goldwurst-power.ch / Sputnik, erneut einen Platz in Mitten der Weltspitze.

Der Klassiker im belgischen Houffalize überraschte in diesem Jahr mit einer total neuen Streckenführung. Die Strecke wurde viel kompakter, übersichtlicher und mit 5,5km einiges kürzer. Der Start führte jedoch immer noch wie früher über die steile Dorfstrasse mit über 15%, dies verlangte den Fahrern schon nach wenigen Metern einiges ab! Doch die Steilheit ging aber noch weiter. Auf der ganzen Runde gab es 4 sehr steile, kräftezehrende Aufstiege. Die Abfahrten wurden etwas einfacher, blieben aber mit Wurzeln, Absätzen und Steinen immer noch sehr knifflig.

weiter...

Rangliste

3 Tage zu Hause

29. April 2010
Und in diesen 3 Tagen musste so einiges Platz finden! Zwei Morgen verbrachte ich im Kindergarten beim Arbeiten und fast alle Kinder fragten mich, was ich an der Stirne habe...naja, das war ein Missgeschick vom Sonntag. Beim Aufmachen eines Eisentors bei der Einfahrt unseres Hotels schlug ich mir ungeschickt den Kopf an und prompt hatte ich eine stark blutende Platzwunde. Regula Stirnemann hat mir die Wunde aber profesionell versorgt und zusammen geklebt. So gefährlich kann es nach dem Rennen ohne Bike sein...
Am Dienstag fuhr ich noch beim Dienstagabendrennen in Möhlin mit. Es war sehr anstrengend mit den Männern mitzuhalten, aber es gelang mir ziemlich gut und ich war froh, dass ich in diesem Rahmen ein schnelles Training absolvieren konnte.
Das wunderbare Wetter am Mittwoch nützen Pascal Schmutz und ich vollkommen aus und machten uns auf eine schöne Biketour durch 4 Kantone und 2 Länder. Es war einfach eine perfekte Ausfahrt!
Heute steht das Packen im Vordergrund, denn am Freitag soll es schon um 7 Uhr früh in Richtung Belgien zum zweiten Weltcuprennen los gehen! Daneben werde ich aber noch Zeit finden für eine Ausfahrt mit dem VC Riehen und einem anschliessenden Bräteln im Wald!

Weltcup in Dalby Forest vom 25. April 2010

Geglückter Weltcup-Auftakt für Katrin Leumann vom Team goldwurst-power.ch / Sputnik!
Im englischen Dalby Forest startete Leumann aus der ersten Reihe und fühlte sich dabei schon ziemlich ausgestellt. "Es ist absolut super, wenn man mit der Nummer 7 starten darf, aber die Leute erwarten dann auch etwas und auch bei mir selber steigt der Druck an", meinte Leumann!
Sie konnte dem Druck aber standhalten und erreichte mit dem ausgezeichneten 7. Rang ihr zweitbestes Weltcupresultat.
Die Medien berichten auch nur Positives!

www.sf.tv:
Bei den Frauen erreichte die Schweizer Meisterin Katrin Leumann als Siebte das zweitbeste Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere. Die Baslerin hielt in der Verfolgergruppe überraschend gut mit. Knapp eineinhalb Minuten verlor Leumann auf die Russin Irina Kalentjewa. Um 11 Sekunden verwies Kalentjewa die Amerikanerin Willow Koerber auf Platz 2.

www.ride.ch:

In der Verfolgergruppe spielt die Schweizermeisterin Katrin Leumann eine starke Rolle. Am Ende verliert sie aber den Kampf um die Podiumsplätze, verzeichnet aber als Siebte das zweitbeste Resultat ihrer Karriere. «Ich bin überrascht, dass es so gut lief. Am Anfang wollte ich nicht zu sehr forcieren und habe meinen Rhythmus gesucht. In den Flachpassagen hatte ich immer wieder Mühe, den Anschluss zu halten, so dass ich an den Anstiegen immer wieder die Lücken schliessen musste“, kommentiert Leumann ihr Ergebnis.

Rangliste

Alles läuft nach Plan!

23. April 2010
Gestern Donnerstag reisten wir ganz planmässig mit dem Flugzeug von Zürich nach Manchester und das ganze ohne von der Aufregung etwas zu bemerken.
In Manchester wurden wir von einem Mercedes Angestellten erwartet. Er transportiert unsere Bikes mit einem Sprinter hin und her, denn die Rennstrecke ist ein ziemliches Stück von Pickering unserem Wohnort entfernt.
Heute besichtigten wir die Strecke. Es ist eine ziemlich lange Runde mit vielen Kurven, einigen Sprüngen, Absätzen und Wurzeln. Die ganze Strecke ist künstlich angelegt und somit ideal auf Biker angepasst. Es hat schnelle und eher flache Abschnitte, ein ganz steiler Aufstieg, schwierige aber auch flüssige Abfahrten und ein ausgedehnter Aufstieg zurück zum Start- Zielgelände.
Alles in Allem eine sehr abwechslungsreiche Strecke auf der im Renntempo sicher noch einige Tücken auftauchen werden.

Fotos von Tesserete online!

Hier findet ihr noch die Fotos von Tesserete!
Der Fotograph war Michel Studer, herzlichen dank für die schönen Bilder!

Wie komme ich nach England?!

22. April 2010
Die ganze Woche war es sehr unsicher, ob wir planmässig mit dem Flugzeug nach England kommen. Ich habe mich auch schon erkundigt, wie man mit der Fähre und dem Auto in Richtung Manchester kommen könnte, doch auch dieser Reiseweg war ziemlich überlastet. So liess ich es auf mich zukommen und hoffte, dass am Donnerstag alles wieder einigermassen normal fliegt! So wie es aussieht sollte es also heute wie geplant nach Manchester gehen...Am Sonntag findet in Yorkshire Dalby Forest der erste Weltcup statt.
Gestern Mittwoch fuhr ich in Hegnau noch ein Mittwoch-Abend-Rennen. Es war sehr hart, aber ich nützte es als gutes Training. Da wir von Jona bis nach Hegnau fuhren und wieder zurück gab es dann doch ein langes Training und wir kamen erst bei Dunkelheit wieder nach Hause! Nun bin ich gespannt wie es in England läuft...

Technik - Wochenende

19. April 2010
Dieses Wochenede stand für mich kein Rennen auf dem Programm, das heisst kein offizielles Rennen! Am Samstag hatte ich ein kleines Rennen gegen mich, die Zeit und den Aufstieg...es lief mir erstaunlich gut, denn seit längerem hatte ich etwas Mühe mit Atmen und den intensiven Trainings.
Neben meinem Training genoss ich noch eine schöne Ausfahrt mit der Gruppe, welche bei Tower Sport einen Technikkurs besuchten. Wir fuhren von Jona über den Panoramaweg zum Pfannenstiel bis hinauf zur Hochwacht und dann auf einem schönen Singletrail hinunter nach Meilen.
Am Sonntag konnte ich dann nicht mehr "nur" mitfahren, sondern ich leitete selber einen Technikkurs und zwar für den Bike-O-Club Nordwestschweiz. Wir besammelten uns schon fast im Morgengrauen am Gempen und arbeiteten intensiv an der Technik bis zum Zvieri!
Das Wetter war so einladend zum Biken, dass ich danach noch eine Runde für mich anhängte und erst um halb neun am Abend wieder zu Hause war!
Ein Taga vom Pyjama in die Velokleider und wieder zurück ins Pyjama!!!

Racer Bikes Cup in Tesserete vom 11. April 2010

11. April 2010
Heute Sonntag fand im Tessin der zweite Lauf des Racer Bikes Cup statt. Bei den Elite Damen standen gleich fünf der ersten 10 der Weltrangliste am Start. Es wurde für Katrin Leumann somit ein schweres Unterfangen den Sieg vom Vorjahr zu verteidigen!
Der Start gelang sehr gut, Katrin Leumann konnte sich in der ersten Verfolgergruppe unterbringen, welche auf der Jagd nach den zwei Führenden war. Bald schon zeichnete sich jedoch ab, dass Katrin Leumann nicht ganz mithalten kann. Sie belegte über weite Strecken den 6. Rang und brachte dies auch sicher bis ins Ziel. " Den Umständen entsprechend bin ich mit dem Resultat sehr zufrieden. Es war ja fast ein kleines Weltcuprennen mit dieser Besetzung", meinte Leumann nach dem Rennen.

Resultate

Streckenbesichtigung in Tesserete

7. April 2010
Heute machte ich mich auf den Weg nach Tesserete um einen ersten Augenschein von der Rennstrecke zu nehmen. Am Sonntag starte ich dort zum Racer Bikes Cup #2.
Das Wetter ist immer noch grandios und ich konnte nach einer Runde sogar die Beinlinge im Auto lassen. Die Strecke ist fast gleich wie im letzten Jahr. Sehr flüssig zu fahren, auf vielen Singletrails und ein stetiges Auf und Ab. Es gibt keinen prägnanten Aufstieg und daher auch keine lange Abfahrt. Das "Flow" auf der Strecke wird immer wieder durch kurze, knifflige Passagen unterbrochen bevor es wieder fliessend über den Waldboden rollt.
Ich freue mich auf das Rennen, doch es wird sehr hart und sicher nicht mehr so einfach wie im letzten Jahr einen Sieg nach Hause zu fahren. Am Start steht die Weltnummer 1 (Osl), die Weltmeisterin (Kalentieva) sowie die italienische (Lechner) und die französische (Ravanel) Meisterin!
Ein absolut top besetztes internationales Rennen erwartet mich...

Einige Tage im Tessin

5. April 2010
Eigentlich wollten wir schon über Ostern ins Tessin, doch das Wetter war so schlecht gemolden, dass Markus und ich uns entschieden einen Besuch in Zweisimmen zu machen. Wir hatten eine super Zeit und sogar gutes Wetter zum Biken! Nur ohne Schnee kamen wir natürlich nicht durch...
Am Ostermontag bin ich nun ins Tessin gereist. Über den schneebedeckten San Bernadiono ins sonnige Tessin; stahlblauer Himmel und angenehme Temperaturen waren ideale Voraussetzungen für eine lockere Ausfahrt nach Ascona zum Käffele!

Racer Bikes Cup in Buchs vom 28. März 2010

Ein geglückter Saisonstart für Katrin Leumann vom Team goldwurst-power.ch / Sputnik.
Sie belegte beim ersten Racer Bikes Cup der Saison den sehr guten 3. Rang. Gewonnen wurde das Rennen in Buchs von der Weltnummer 1 Lisi Osl aus Österreich vor Nathalie Schneitter. Am Start standen 40 internationale Athletinnen, was einem Teilnehmerrekord bei den Frauen sehr nahe kam.

Ausführlicher Bericht


Bilder

Resultate

Erster "kleiner" Erfolg in der neuen Saison

22. März 2010
Katrin Leumann vom Team goldwurst-power.ch / Sputnik startete am Sonntag zum 26. Bike Rennen vom VC Niederhelfenschwil. Sie nützte das regionale Rennen zu Trainingszwecken und als Test für den ersten Ernstkampf, dem Racer Bikes Cup in einer Woche in Buchs (SG).
In Niederhelfenschwil starteten alle Hauptklassen zusammen, das heisst alle Frauen und alle Männer zur gleichen Zeit. Der Start war somit sehr hektisch, denn es standen doch über 100 Fahrer an der Linie. Katrin Leumann erwischte einen guten Start und konnte sich schon früh bei den Frauen an die Spitze setzen. "Am Anfang lief es mir sehr gut, ich konnte bei den Männern anhängen und machte einige doch ziemlich nervös, als sie bemerkten, dass ich eine Frau bin", lächelte Katrin Leumann.
In den letzten Runde bekundete Leumann jedoch etwas Mühe und konnte nicht mehr ganz ein so hohes Tempo fahren. Der Vorsprung auf die zweite Frau war jedoch genug gross und Leumann konnte den Sieg sicher nach Hause fahren. In der Overall Wertung mit den Herren erreichte sie den sehr guten 26. Rang. "Es war für mich ein wichtiger letzter Test bevor die Saison nun endgültig los geht. Es ist noch nicht alles optmimal, aber ich bin auf dem richtigen Weg", meinte Leumann nach dem Rennen.

Die erste Pässefahrt

20. März 2010
Am Donnerstag unternahm ich meine erste Pässefahrt der Saison. Ich weilte in Zweisimmen, weil ich mein neues, absolut genials Mountain-Race-Bike von Specialized abholden durfte. (Dazu im nächsten Bericht mehr!) Ich nützte die Gelegenheit und machte mich bei wunderbarem Wetter und angenehmen Temperaturen auf den Weg in Richtung Schönried. Das war bereits der erste kleine Pass. Weiter ging es durch Gstaad nach Gsteig und hinauf auf den Col du Pillon. Die Abfahrt machte mir etwas Sorgen, denn ich wusste nicht wieviele Belagsschäden es wegen dem harten Winter gab, aber meine Angst war vergebens, die Strasse war in gutem Zustand. Über den Col les Mosses ging es hinunter nach Château d'Oex und zurück nach Saanen wo der letzte Aufstieg nach Saanenmöser wartete. Nach 3.5h war ich bereits wieder zurück! Es war eine super schöne Runde, doch ich sah deutlich mehr Skifahrer als Velofahrer...

Sonne, Schnee und Regen

12. März 2010
Die letzten Trainings waren ziemlich unangenehm. Zum einen war es kalt und nass, zum anderen waren sie sehr anstrengend!!! Dazu kam noch, dass man bevor man unter die warme Dusche kam, noch das Bike abspritzen musste und am Besten sich selbst auch noch mit allen Kleidern dazustellte...
Heute scheinte dann doch zweitweise mal wieder die Sonne! Wir nützten unseren letzten Trainingstag hier in der Toskana voll aus und radelten kurz nach 10 Uhr mit dem Rennvelo los. In der Gruppe lief es ziemlich zügig und wir kamen sehr schnell vorwärts. Manchmal fast zu schnell, denn auf einmal wusste niemand mehr, wo wir genau sind. Auf Umwegen fanden wir dann den Aufstieg nach Roccastrada doch noch und dort auch haufenweise Schnee!
Nach 165 Kilometer waren wir endlich wieder in Massa Vecchia und das ziemlich schnell...mit einem 30er Schnitt!!!

Schneeflocken

9. März 2010
Flockig leicht tanzen die Schneeflocken vom Himmel. Es war keine grosse Überraschung heute morgen, als der Rasen vor dem Zimmer leicht weiss eingefärbt war, denn der Schneefall wurde schon lange vorhergesagt, doch ich glaubte es wirklich erst, als ich es mit eigenen Augen gesehen habe! Zum Glück habe ich meinen Ruhetag von gestern auf heute verlegt...
Gestern war das Wetter noch wunderschön sonnig nur der Wind war bissig kalt. Wir nützten die gute Witterung aus und sassen am morgen fast 4 Stunden auf dem Rennvelo. Nach dem Mittagessen unternahmen wir noch eine schöne Biketour wobei wir in Massa Marittima bereits einen Capuccino halt machten...was gemütlich begann endete dann aber doch noch in einer schönen und anspruchsvollen Biketour! Nun sind meine Beine aber schon ziemlich müde und ich gönne mir heute eine Massage sowie einen Ausflug ins Termalbad!

Die ersten Rennen... 07.03.2010

Seit gestern, Samstag, bin ich in der Toskana. Wir sind bereits um 4 Uhr morgens losgefahren. Eine weise Entscheidung, denn danach soll wie man hört ein richtiges Schnee- und Verkehrschaos stattgefunden haben.
Auf das Mittagessen waren wir dann in Massa Vecchia angelangt. Sofort nach den ersten Pasta machte ich mich aufs Bike, um die Strecke vom Rennen zu besichtigen. Lange hatte ich jedoch nicht Zeit, denn bereits um halb vier sollte ich zu einem Shortrace in der Stadt Massa Marittima starten.
Das Shortrace machte Spass, doch mir fehlt noch die Härte und so belegte ich im Final den 4. Rang.
Heute Sonntag startete ich dann zum Maremma Cup. Ich nahm es als erstes hartes Training, denn mit den Intensitäten habe ich mich dieses Jahr noch nicht wirklich beschäftigt. So sah dann auch das Rennen aus. Die Grundlage ist super, doch die Spritzigkeit und das Stehvermögen fehlt noch. Ich belegte den für mich zufriedenstellenden 6. Schlussrang.
Weitere Infos folgen...

Fondue - Wetter

Zurück in der kalten Schweiz freute ich mich auf ein paar schöne Biketouren. Es ist schon eine Schande, dass ich fast den ganzen Winter nur auf dem Rennvelo und dem Quervelo unterwegs war. Doch das Wetter ladete nicht wirklich zu "schönen" Touren ein. Heute traute ich meinen Augen nicht. Es schneite und das sogar im milden Basel. Es gab aber kein Pardon, ich stürzte mich ins Schneegestöber und kämpfte den Gempen hoch. Unter der heissen Dusche "nägelten" dann die Hände und die Füsse ziemlich fest, doch die Strapazen vom Training waren schon fast wieder vergessen.
Passend zum Wetter gab es zum Abendessen ein Fondue auf einem Biker typischen Rechaud aus Kettenblätter, Kette und Bremsscheibe zusammengeschustert von Patrick Griessen aus dem Bikeshop Sputnik in Zeisimmen. Solche genialen Rechauds sind auf Bestellung bei Patrick erhältlich. (siehe Foto rechts)
Das beste Käsefondue gibt es natürlich in der Chäs-Glogge in Jona!

Die letzten 3 Tage auf Gran Canaria...

...begannen mit einem Ruhetag und den hatte ich dringend nötig nach der langen Tour vom Dienstag.
Trotz Ruhetag sassen Markus und ich auf dem Velo. Wir unternahmen eine gemütliche Ausfahrt ins "kleine Täli" und schon wieder waren über 500 Höhenmeter das Resultat! Nach einem Lunch am Strand und einer kurzen Session am Pool liegen, war dann der Tag auch schon fast vorbei.
Am Donnerstag nahmen wir den wohl längsten Aufstieg am Stück in Angriff. Zuerst ging es mehr oder weniger flach der Küste entlang nach Telde. Von dort führte die Strasse nur noch berghoch...nach fast 2 Stunden Aufstieg stand ich dann zum dritten mal auf dem Pico de las Nieves, dem höchsten Berg mit 1949 Meter über Meer. Wir fuhren so zu sagen von 0 auf fast 2000MüM! Die Tour beendeten wir mit der holprigen Abfahrt über Soria an der Küste entlang zurück nach Maspalomas.
Der Abschluss des Trainingslagers sollte nochmals eine richtige Königsetappe sein. Das Wetter war wieder perfekt und sehr heiss. Wie bei der Tour durchs Tal der Tränen starteten wir in Richtung Mogan, Saftpass und San Nicolas. Beim Tunnel bogen wir aber nicht rechts die steile Rampe hoch ab, sondern fuhren durchs Tunnel und dann hoch nach Artenara. Kurz vor Tejeda trennten sich dann unsere Wege. Markus machte noch einige zusätzliche Höhenmeter und kämpfte sich ein viertes Mal auf den Pico de las Nieves. Weil ich schon ziemlich am Limit war, wählte ich die flachere Variante über Tejeda, Ayacata und San Bartolomé zurück nach Maspalomas. Nach 6:40 Stunden und über 3100Höhenmeter war dann auch die letzte Trainingsausfahrt in Gran Canaria zu Ende.

Ruhetag...

Heute Samstag legte ich meinen ersten geplanten Ruhetag ein. Am Morgen fuhr ich mit der Gruppe mit und verabschiedete mich dann nach knapp 45 Minuten und fuhr mit Rückenwind der Küste entlang wieder zurück. Das leidige Thema Wetter ist sehr bewölkt und somit wurde nichts aus einem Tag am Pool oder am Strand. Es gibt zwar hier einige, die liegen trotzdem im Wasser, aber mich macht das überhaupt nicht an!
Eine Massage darf am Ruhetag natürlich auch nicht fehelen und so liess ich mich mal wieder so richtig durchkneten. Eigentlich war ich im Kopf noch nicht so müde als hätte ich dringend einen Ruhetag gebraucht, der Masseur meinte das gleiche über die Beine, doch die nächsten Tage will ich nochmals gut trainieren und da kann ich etwas Ruhe gebrauchen, um dann wieder topfit in die zweite Woche zu starten.

steil, steiler, am steilsten

Das Wetter hat uns heute richtig verwöhnt. Es schien die Sonne vom blauen Himmel und die Temperaturen stiegen bis auf 30 Grad! Der perfekter Tag für eine Königsetappe...
Zuerst fuhren wir an der Küste entlang nach Mogan, dann über den ersten Pass nach San Nicolas und hinein in ein wunderschönes Tal. Die schmale Strasse schlängelte sich an einem Bach entlang den Berg hoch und schon hier gab es einige Spitzkehren zu bewältigen. Doch der richtige Aufstieg kam erst noch...bis zu 26% Steigung sollen es sein! Nach fast 3h Fahrzeit standen wir dann an der ersten Rampe. Der harte Aufstieg dauerte gut eine Stunde und war mit sehr steilen, längeren Rampen gespickt. Es war hart, aber nach den Berichten und Aussagen von anderen Athleten habe ich es noch schlimmer erwartet! Endlich in Ayagata entschieden wir uns noch für eine etwas längere Schlaufe und nahmen den Weg über Santa Lucia ans Meer hinunter und flach zurück nach Maspalomas.
6h Fahrzeit, 150km und 3000Höhenmeter, nun bin ich ziemlich kaputt...

neue Bilder online

Nieselregen

Nach dem gestrigen Ausgang mit unseren Trainingspartnern, welche heute nach Hause flogen, verschoben wir das Frühstück auf 10 Uhr. Wettermässig haben wir nichts verpasst, denn die Lage ist wieder ziemlich unbeständig.
Erst um 12 Uhr zog es uns dann doch aufs Velo. Markus und ich nahmen die Tour Santa Lucia-San Bartolomé-Fataga unter die Räder. An der Küste entlang kamen wir mit Rückenwind und einigen Sonnenstahlen sehr gut voran. In Richtung Berge sah es aber wieder einmal ziemlich düster aus. In Santa Lucia unternahmen wir einige Wendeversuche, doch es zog uns trotzdem weiter. Es war ja nur Nieselregen, aber auch da wird man nass, wenigstens nicht von einer Sekunde auf die andere!!!
Es war ein guter Entscheid die Tour durchzuziehen, denn schon auf dem höchsten Punkt wurde es wieder trocken und zurück am Meer waren auch wir wieder trocken!

So etwas wie eine Königsetappe

Heute verwöhnte uns der Himmel mal wieder mit viel Sonnenschein und trockenem Wetter. Zumindest von Oben kam kein Nass...aber die Strassen waren stellenweise noch sehr nass, wenn die Strasse überhaupt noch da war!!! Mit dem Auto hätten wir diese Tour nicht machen können, denn der Weg war immer wieder unterbrochen, abgerutscht oder zugeschüttet.
Wir fuhren vom Meer ziemlich direkt auf den höchsten Punkt bis in den Schnee auf 1950MüM. Danach machten wir noch eine Zusatzschleife durch die Berge bevor es dann über Ayagate, San Bartolomé und Fataga hügelig wieder zurück ans Meer ging. Nach rund 5 Stunden Fahrzeit waren wir wieder zurück. Zufrieden ein gutes Training absolviert zu haben genossen wir auf dem Balkon noch die letzten Strahlen der Abendsonne.

Schon wieder Regen...

Unser zweites richtiges Training auf der Insel konnten wir doch bei sehr guten Verhältnissen absolvieren. Wir kletterten einige Höhenmeter hinauf und auch über 1000 Meter über Meer war es noch angenehm warm. Wir sahen zwar immer mal wieder einige Regenwolken, umfuhren sie aber geschickt und wurden nie so richtig nass. Wieder im Hotel genoss ich noch etwas die Sonne und ruhte mich aus, denn die langen Trainings bin ich mich noch überhaupt nicht gewohnt und so komme ich immer ziemlich geschlaucht zurück!
Heute wollten wir eigentlich eine 5h Tour machen, doch das schlechte Wetter kündete sich schon in der Nacht mit heftigem Wind und Regen an. Guten Mutes starteten wir trotzdem zu einer kleinen Ausfahrt. Es blieb dann auch bei einer kleinen... um eine Kurve, durch eine Bucht und wir waren tropfnass!!! Man konnte sich nicht einmal überlegen, ob man die Regenjacke anziehen soll, da war man schon durch und durch nass. Die Strassen waren sofort überflutet und wir nahmen den kürzesten Weg nach Hause. Ich bin ja immer noch etwas Erkältet aber bei diesem Wetter wird es wohl nie besser...
Nach dem Duschen besserte sich dann das Wetter und am Nachmittag lagen wir am Pool bei Sonnenschein und gut 25 Grad!

erste Bilder online...

Endlich in der Wärme!!!

Gestern landeten wir in Gran Canaria. Es war sogar alles Gepäck dabei, obwohl ich mir zuerst nicht ganz sicher war. Unser Bikekoffer hatte auf einmal ein Schloss am Reissverschluss...doch er war mit meinem Namen angeschrieben, also musste es doch mein Koffer sein, doch das Schloss habe ich noch nie gesehen...Beim Hotel bestellten wir dann als erstes den Hausmechaniker zu uns und zusammen versuchten wir gut eine halbe Stunde das Schloss zu knacken. Es erwies sich als schwieriger als wir dachten und erst, als wir das ganze Schliesssystem ausgebohrt hatten, löste es sich vom Reissverschluss...
Nun stand nichts mehr im Wege und wir unternahmen unsere erste Erkundungstour und lockerten die Beine. Endlich mal wieder kurz-kurz Radfahren, das tat richtig gut!
Heute wurde wir vom Wetter aber gar nicht verwöhnt. Nach knapp 30 Minuten fing es an zu regnen und zwar so richtig heftig, nichts blieb trocken und das für die nächsten 2.5 Stunden...
Solch eine Motivation hat man wohl auch nur anfangs Saison im Trainingslager!!!
Trotz widerlichster Verhältnisse genoss ich es auf dem Velo zu sitzen, das ist einfach meine Passion!

2 Wochen ohne mein Bike...

Nach der Radquer WM habe ich eine radsportliche Pause eingelegt. Ich hatte wieder einmal Zeit diverse Sachen zu erledigen und erlebte eine schöne Zeit ganz ohne Training! Nicht ganz so ruhig und erholsam war die Zeit im Kindergarten, denn es stand die Fasnacht vor der Tür und dazu lag auch noch Schnee in der Luft!!! Beides erfreute natürlich die Kinder, was man sehr gut spürte. Nach der strengen Vorbereitungszeit genoss ich den schönen Fasnachtsumzug durchs Quartier. Am Donnerstag stand ich dann an der Fasnacht in Jona im Einsatz. Für mich als Basler Fasnächtlerin eine ganz neue Erfahrung...
Morgen ist es nun vorbei mit der Trainingspause. Heute werden noch fleissig die Koffer gepackt damit ich dann morgen endlich in die Wärme fliegen kann. Während den Fasnachtsferien absolviere ich mein erstes Trainingslager in Gran Canaria.

Radquer WM in Tabor vom 31. Januar 2010

Ein versöhnlicher Abschluss für Katrin Leumann, goldwurst-power.ch / Sputnik, an der Radquer Weltmeisterschaft im tschechischen Tabor.
Die Verhältnisse für ein Radrennen waren äusserst schwierig. Beim Rennen der Damen, welches am Morgen stattfand, war die Strecke noch total gefroren und stellenweise blitzte das blanke Eis hervor. Es brauchte somit viel Feingefühl und Geschick, das Rennen ohne Sturz zu überstehen.
Aus der dritten Reihe startend, kam Katrin Leumann zuerst nicht so gut weg, profitierte dann aber von einem Sturz und konnte mit einer guten Linienwahl sofort einige Fahrerinnen überholen. Zeitweise lag Leumann in den Top 10 und überquerte die Ziellinie nach der ersten Runde als 15. Leider konnte sie das Tempo nicht halten und verlor noch einige Plätze, die letzten zwei noch in der letzten Runde, was sehr ärgerlich war.
Mit dem guten 22. Rang konnte sie aber die Erwartungen dennoch erfüllen und verbesserte sich zu den vergangenen Weltcuprennen deutlich.

"Ich danke allen Helfer, Betreuer und Mechaniker, welche für mein Wohl gesorgt haben. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei den zahlreich angereisten Fans, die mich lautstark unterstützt haben. Ihr wart grandios!!!"

Die Radquer-Saison ist nun abgeschlossen. Leumann gönnt sich ein paar trainingsfreie Tage und geniesst es die Seele etwas baumeln lassen zu können.

Rangliste
Fotos

Erste Eindrücke aus Tschechien

Wir konnten uns bereits am Donnerstag morgen früh mit dem Schnee anfreunden. Ich bin um 5 Uhr losgefahren und da waren die Strassen bereits schneebedeckt. So kam es auch, dass wir bereits in Uster mit einer kleinen Verspätung losfuhren. An Zeit gutmachen war nicht zu denken, denn wir kamen nur sehr langsam vorwärts. Der Schnee begleitete uns bis nach Tabor, wo wir nach 11 Stunden dann endlich ankamen.
Das Hotel ist ausgezeichnet und wunderbar geheizt...draussen ist es frostig und weiss!
Die erste Streckenbesichtigung machen wir heute Nachmittag, ich bin ja gespannt was mich erwartet! Gestern reichte es nicht mehr für ein outdoor Training und so lockerten wir die Beine auf der Rolle und kamen dabei mächtig ins Schwitzen!

Attraktives Trainingsgebiet Basel

Ich brauche Eure Hilfe, damit ich weiterhin auf einem interessanten und attraktiven Wegnetz trainieren kann. Bitte stimmt auf bazonline für die Biker!
Biker erkämpfen sich eigene Routen, endlich geht etwas in der Region Basel...
Hier der Link direkt zur Abstimmung
Herzlichen Dank!!!

Radquer Weltcup in Hoogerheide (NED) vom 24. Januar 2010

Erneut eine kleine Enttäuschung...
Beim letzten Radquer Weltcup der Saison konnte Katrin Leumann vom Team goldwurst-power.ch / Sputnik erneut keine Akzente setzen. Den zeitlichen Rückstand auf die Spitze konnte sie gegenüber der letzten Woche zwar um 2 Minuten verkleinern, doch schaute nur der 30. Rang heraus. Das erstaunliche ist, dass Katrin Leumann vor allem Anfangs Rennen schlechte Rundenzeiten hat. Normalerweise ist der Start und die erste Runde ihre Stärke.
Das Ziel für die WM vom kommenden Sonntag ist nun ein Rang zwischen 20 und 25, alles andere wäre eine Überraschung.

Rangliste

Infos zur WM

WM Selektion

Swiss-Cycling hat mich für die Radquer WM in Tabor vom 30. Januar selektioniert. Ich bin unter den 10 Athleten die einzige Frau, bekomme aber durch den Betreuerstab noch weibliche Verstärkung!
Zuerst geht es aber morgen nach Hoogerheide, wo im letzten Jahr die WM über die Bühne ging. Am Sonntag findet dort das letzte Weltcuprennen statt und ich hoffe doch sehr, dass ich langsam aber sicher in WM-Form komme und wieder in die Top 20 fahren kann.
Hier noch der Link zur WM!

Radquer Weltcup in Roubaix (F) vom 17. Januar 2010

Keine grossen Stricke verriss Katrin Leumann vom Team goldwurst-power.ch / Spuntik am Radquerweltcup in Roubaix vom 17. Januar. Die total aufgeweichte Piste wurde schwer zu fahren und ein grosses Stück mussten die Fahrer zu Fuss bewältigen. Trotz der läuferischen Vergangenheit brillierte Leumann in diesem Teilstück überhaupt nicht und verlor jede Runden wichtige Zeit und Plätze. Teilweise konnte sie diese auf dem Rad wieder gut machen, doch zum Schluss schaute nur der 26.Schlussrang heraus.
Weitere Infos auf: www.uci.ch

Radquer SM 2010, Update

Hier der ausführliche Bericht zur Radquer SM in Rennaz vom vergangenen Sonntag.

Fotos
Bericht
Resultate

Heimspiel

Hier der direkte Link zur Sendung Heimspiel!
Sportlerin von Basel wurde übrigens die Leichtathletin Claudine Müller, Sportler des Jahres wie in den vergangenen Jahren Roger Federer und als Team des Jahres wurde die U-18 vom FCBasel geehrt.

Eindrücke von der Radquer SM

Heimspiel, die Sportsendung von Telebasel strahlt heute um 19:20 Uhr eine Bericht zur Radquer SM aus. Michi Wieland hat mich gestern vor, während und nach dem Rennen mit der Kamera verfolgt und einen spannenden Bericht zusammengeschnitten.
Zeitgleich findet in der St. Jakobshalle die Ehrung der Basler Sport-Champions statt. Als MTB-Schweizermeisterin werde ich für das Jahr 2009 eine Auszeichnung erhalten! Wer jedoch Sportler oder Sportlerin des Jahres wird, ist noch offen...

Radquer SM in Rennaz vom 10. Januar 2010

Zum dritten Mal in Folge erhielt Katrin Leumann an der Radquer SM die Silbermedaille umgehängt.
Katrin Leumann, für das Team goldwurstpower.ch / Sputnik unterwegs, belegte im kalten und weissen Rennaz den zweiten Rang hinter der alten und neuen Schweizermeisterin Jasmin Achermann.
"Ich bin mit dem Rennen sehr zufrieden. Ich habe gelitten und gab alles, es lag nicht mehr drin. Jasmin Achermann war einfach von Beginn weg stärker und somit schneller unterwegs", meinte Leumann nach dem Rennen.
Ausführlicher Bericht und Fotos folgen...
Vorschau von Telebasel hier!
Sendung vom 7.1.2010 anklicken...

Kettenriss im Training

Habe ich mich schon so gut erholt und habe so viel Kraft, dass die Kette gerissen ist...oder ist es doch eher Materialfehler?! Ist egal, hauptsache es ist im Training passiert und nicht an einem wichtigen Rennen...! Meine letzten Trainings liefen dennoch erfreulich gut und ich fühle mich auch wieder besser, was mich sehr positiv für die anstehende SM stimmt. Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben und sehe dann, was herausschaut...
Heute bin ich noch bei Telebasel zu Gast, sie werden mich auch am Sonntag in Rennaz begleiten! Also, nicht verpassen heute um 18:10 bei 061live!!!
www.telebasel.ch

Natinales Radquer in Bussnang vom 2. Januar 2010

Rennmässig ist Katrin Leumann vom Team goldwurst-power.ch / Sputnik nicht optimal ins Neue Jahr gestartet. Das Rennen in Bussnang gelang ihr gar nicht nach Wunsch. Die Erwartungen waren nicht sehr hoch, weil die Vorbereitung alles andere als optimal war, trotzdem konnte sie mit dem Rennen und vor allem mit dem grossen Rückstand überhaupt nicht zufrieden sein. Es resultierte der 4. Rang hinter Eva Lechner, Jasmin Achermann und Sabrina Schweizer.
Es gilt zu hoffen, dass die Form bis am kommenden Sonntag zurückkommt. Um 10 Uhr ist der Start in Rennaz zur Schweizermeisterschaft...
Weitere Infos unter: www.radquer.ch
© Schaufelberger
© katrinleumann.ch, 2010-02-20 16:01
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